• Kulturelle Vielfalt und transkulturelle Kompetenz in Organisationen stärken

    Der Umgang mit kultureller Vielfalt ist seit vielen Jahren ein zentrales Thema in Organisationen und Unternehmen. Der Wunsch nach und die Notwendigkeit von mehr inter- bzw. transkultureller Kompetenz werden an vielen Stellen im alltäglichen Miteinander und besonders bei Konfliktsituationen sichtbar.

    In dem Workshop werden die Teilnehmer*innen zunächst die Konzepte der Interkulturalität und Transkulturalität kennenlernen. Sie werden sich mit ihrer eigenen kulturellen Identität auseinandersetzen und sich dabei eigener Prägungen, Werte und Haltungen bewusster werden. Im Mittelpunkt steht jedoch die Frage, wie mit kulturellen Missverständnissen und Konflikten im Team oder zwischen Kolleg*innen umgegangen werden kann. Was sind mögliche Gründe und welche Ansatzpunkte für einen konstruktiven Umgang gibt es? Kann der Konflikt auch eine Chance sein, um strukturelle Änderungen in der Organisation anzustoßen, die z.B. zu mehr Wertschätzung, Beteiligung, einer besseren Kommunikation oder Organisationskultur beitragen?

    Neben kurzen Inputs wird es Zeit für Selbstreflexion, praxisnahe Übungen anhand von selbst mitgebrachten Fällen der Teilnehmer*innen und viel Austausch geben.

    Seminarleitung: Angelika Heller, freiberufliche Trainerin für gesellschaftspolitische Bildung, globales und transkulturelles Lernen

    Für Seminargetränke und Snacks wird gesorgt. Das Mittagessen kann in der nahen Innenstadt eingenommen werden.

    Die Teilnehmer*innenzahl pro Veranstaltung ist auf max. 12 Personen begrenzt.

    Um Anmeldung bis zum 28. Oktober an a.muenster@loft-thueringen.de wird gebeten. Bitte gebt dazu Name, Rechnungsadresse und Organisation an.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit der Landesorganisation der freien Träger in der Erwachsenenbildung Thüringen (LOFT) e.V. Finanziert aus Mitteln des TMBJS.

  • Organisationen nachhaltig gestalten

    Aktuell stehen wir vor immensen globalen Herausforderungen. Um ein gutes Leben für alle zu erreichen, braucht es einen grundlegenden sozial-ökologischen Wandel. Um diesen Weg zu gestalten, gibt es bereits verschiedene internationale Abkommen, wie etwa die von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Zur Erreichung dieser Ziele braucht es ein Mitwirken von allen von allen Ländern der Welt, von Politik und Wirtschaft, von jedem Menschen – und eben auch Institutionen.

    Indem Institutionen ihr Handeln in allen Bereichen ökologisch, wirtschaftlich, sozial und politisch gerecht gestalten, werden sie selbst zu Akteur*innen des gesellschaftlichen Wandels und tragen zum Ausbau nachhaltiger Strukturen bei. Wie aber kann dieser Weg hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Institution (sei es ein sozialer Verein, eine Bildungseinrichtung oder ein Wirtschaftsunternehmen) konkret aussehen?

    In dem Workshop lernen die Teilnehmer*innen verschiedene Modelle gesellschaftlichen Wandels kennen. Im Anschluss reflektieren sie konkrete Wirkungsmöglichkeiten im eigenen Umfeld. Hilfreich zum Finden des eigenen Wirkungsfeldes ist hierbei der Whole Institution Approach, der verschiedene Einflussbereiche (wie z.B. Personal- und Entscheidungsstruktur, Beschaffungspraxis, Arbeitsweise, etc.) aufzeigt. Weiterhin geht es um die Frage, welche Rolle(n) die Teilnehmer*innen in ihrer jeweiligen Organisation einnehmen wollen, um einen nachhaltigen Wandel mitzugestalten.

    Durch kurze Inputs, Selbstreflexion und gemeinsamen Austausch gewinnen die Teilnehmer*innen in dem Workshop mehr Klarheit über ihr eigenes Wirkungsfeld und die Rolle, die sie als Akteur*innen des gesellschaftlichen Wandels in ihrer Organisation einnehmen können.

    Seminarleitung: Angelika Heller, freiberufliche Trainerin für gesellschaftspolitische Bildung, globales und transkulturelles Lernen

    Für Seminargetränke und Snacks wird gesorgt. Das Mittagessen kann in der nahen Innenstadt eingenommen werden.

    Die Teilnehmer*innenzahl pro Veranstaltung ist auf max. 12 Personen begrenzt.

    Um Anmeldung bis zum 28. Oktober an a.muenster@loft-thueringen.de wird gebeten. Bitte gebt dazu Name, Rechnungsadresse und Organisation an.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit der Landesorganisation der freien Träger in der Erwachsenenbildung Thüringen (LOFT) e.V. Finanziert aus Mitteln des TMBJS.

  • Konflikt 1×1 – Konflikte rechtzeitig wahrnehmen und konstruktiv bearbeiten

    Konflikte sind ein wichtiger Teil unseres Zusammenlebens. Sie haben das Potential zur Klärung von Bedürfnissen, zur Regelung von Rollen und Aufgaben oder zur Veränderung von Vereinbarungen, die vielleicht so nicht mehr angemessen sind. Sie haben aber ebenfalls das Potential, zerstörerische Kräfte freizusetzen, uns zu verletzen oder zu Hass und Gewalt zu führen.

    Der ATCC*-Konfliktbearbeitungsansatz bietet eine Möglichkeit, durch die Analyse der einzelnen Ebenen eines Konflikts die Chancen für Veränderungen zu erkennen und Ansatzpunkte für eine konstruktive Konfliktbearbeitung zu finden. Der Ansatz wurde im deutsch-französischen Kontext der Friedensarbeit entwickelt und wird seither lokal und international für Beratungs- und Bildungsarbeit genutzt.

    Im Rahmen des „Konflikt 1×1“ werden die Teilnehmer*innen mit dem ATCC-Ansatz vertraut gemacht. Sie entdecken dabei erste Bezüge zum eigenen Konfliktverhalten und finden konstruktive Bearbeitungswege. Die Bereitschaft, eigene Konflikt mit einzubringen, wird bei der Teilnahme an dem Seminar vorausgesetzt.

    *ATCC = Approche et transformation constructives des conflits (dt. Konflikte wahrnehmen und konstruktiv bearbeiten). Weitere Informationen unter https://atcc-konfliktbearbeitung.de/podcasts-zum-atcc-ansatz

    10.11.2022, 09.00 bis 17.00 Uhr:

    • Was bedeutet „Konflikt“?
    • Die Ebenen der Wahrnehmung als Zugang für die Konfliktbearbeitung
    • Konfliktanalyse mit dem ATCC-Hexagon (anhand eines eigenen Beispiels)
    • Einführung in Konfliktthemen auf der personalen Ebene

    11.11.2022, 09.00 bis 17.00 Uhr:

    • Entdecken der eigenen Verhaltensweisen im Konflikt
    • Einführung in Konfliktthemen auf der kulturellen Ebene: Werte und eigene kulturelle Botschaften
    • Einführung in die Arbeit auf struktureller Ebene: Wie funktioniert Macht und wie produzieren wir Ohnmacht in unseren Rollen? Wie gerate ich in Ausschlusspositionen – und wie komme ich wieder heraus?

    Seminarleitung: Karen Johne, M.A. Politikwissenschaften, Supervisorin und Coach (DGSv), Prozessbegleiterin und Trainerin, Lehrtrainerin (A.T.C.C.), www.karenjohne.de; Adam Alazawe, Bildungsreferent im Bereich“ Flucht und Asyl“, Trainer nach A.T.C.C.

    Für Seminargetränke und Snacks wird gesorgt. Das Mittagessen kann in der nahen Innenstadt eingenommen werden.

    Die Teilnehmer*innenzahl pro Veranstaltung ist auf max. 12 Personen begrenzt.

    Um Anmeldung bis zum 28. Oktober an a.muenster@loft-thueringen.de wird gebeten. Bitte gebt dazu Name, Rechnungsadresse und Organisation an.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit der Landesorganisation der freien Träger in der Erwachsenenbildung Thüringen (LOFT) e.V. Finanziert aus Mitteln des TMBJS.

  • Walter Kaufmann – Welch ein Leben!

    Dokumentation / FSK: ab 12 Jahre / Länge: 101 Minuten / RegisseurInnen: Karin Kaper, Dirk Szuszies

    Im Leben des am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren in Berlin gestorbenen jüdischen Schriftstellers Walter Kaufmann spiegeln sich auf außergewöhnliche Weise weltweit bedeutende Ereignisse, Katastrophen und Erschütterungen des letzten Jahrhunderts, die bis in unsere Gegenwart wirken.

    Walter Kaufmanns Eltern wurden in Auschwitz ermordet, er selbst wurde durch den Kindertransport nach England gerettet. Nach langen Jahren des Exils in Australien entschied er sich 1956 für ein Leben in der DDR. Dank seines australischen Passes, den er zeit seines Lebens behielt, bereiste er als wahrer Kosmopolit die ganze Welt. Er war ein Mann, der die Welt begreifen, beschreiben, verändern wollte. Seit seiner Jugend schlägt sich Walter Kaufmann auf die Seite der Verfolgten, Entrechteten, Gedemütigten dieser Erde.

    Der Film folgt seinen wesentlichen Lebensstationen: den katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus, der Bürgerrechtsbewegung in den USA, dem Prozess gegen Angela Davis, der Revolution in Kuba, den Atombombenabwürfen in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes und dem Zusammenbruch der DDR.

    Im Film wird auf imponierende Weise deutlich, wie Walter Kaufmann bis zu seinem letzten Atemzug gegen den erschreckenden Rechtsruck sowie zunehmenden Rassismus und Antisemitismus unserer Tage kämpfte. Es ist tröstlich, dass als Vermächtnis dieses großen Zeitzeugen nicht nur seine Bücher, sondern auch der Dokumentarfilm bleiben werden.

    Der Film wird in Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper gezeigt.

    Der Film wird im Rahmen des Projektes „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Erinnerungsort Topf & Söhne, unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Erfurt Andreas Bausewein gezeigt.

    Gefördert aus Mitteln des TMBJS.

    Freistaat Thüringen. Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
  • Tagesseminar zu aktuellen Themen für die Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderung, deren Stellvertreter*innen sowie für Betriebs- und Personalräte

    Die Wahlen sind vorbei und ihr seht voller Tatendrang eurem neuen Amt entgegen? Doch wo anfangen? Wie vorgehen? Und welche Rechte und Pflichten hat man eigentlich als Vertrauensperson der (schwer-)behinderten Menschen? Wir wollen euch hilfreich zur Seite stehen, euer Amt erfolgreich antreten zu können. Deshalb laden wir euch herzlich zur Schulung für die Vertrauenspersonen der (schwer-)behinderten Menschen, deren Stellvertreter*innen sowie Betriebs- und Personalräte ein.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Allgemeine Aufgaben, Rechte und Pflichten der SBV – § 178 und 179 SGB IX
    • Teilnahmerechte an Ausschüssen des BR/PR
    • Arbeitsplanung innerhalb des Gremiums
    • Bildungsplanung
    • Aktuelle Rechtsprechung im Behindertenrecht
  • „Der zweite Sonntag im September“ – Zur Geschichte des Tages der Opfer des Faschismus

    Der zweite Sonntag im September wird in den Nachkriegsjahren der erste Gedenktag für die Opfer des Faschismus in Deutschland. Der Kalte Krieg führt zu einer Teilung der Erinnerung in Ost und West. In der Bundesrepublik und Westberlin ist der von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) organisierte „Tag der Opfer des Faschismus“ bis in die 1960er Jahre Verboten ausgesetzt. Bald fokussiert sich dort das Gedenken auf den 20. Juli, dem Tag des Attentats auf Hitler durch die Gruppe rund um General von Stauffenberg. Währenddessen erhält der OdF-Tag in der DDR mit Ehrungen und Kundgebungen, aber auch Ritualen, Einseitigkeiten und Vereinnahmungen einen Platz in der Erinnerungskultur. Seit 1990 wird der Gedenktag als „Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung“ fortgesetzt.

    Anhand der wechselvollen Geschichte des OdF-Tages thematisiert die Ausstellung die Unterschiede der Erinnerungskulturen und deren politischer Instrumentalisierung in Ost- und Westdeutschland. Die Ausstellung besteht aus elf Tafeln und wurde von der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) erstellt.

    Sie wird vom DGB Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Vom Erinnern und Vergessen. Zur vielschichtigen Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus in Ost- und Westdeutschland“ in Kooperation mit der Projektgruppe „Erfurt im NS“ und der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen gezeigt.

    Termine/Öffnungszeiten:
    11.10.22 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung mit Vortrag
    14.10.22 16:30-18 Uhr
    16.10.22 15-18 Uhr
    18.10.22 17-19 Uhr
    21.10.22 16:30-18 Uhr
    23.10.22 15-18 Uhr fällt leider aus 🙁
    25.10.22 17-19 Uhr
    28.10.22 16:30-18 Uhr
    28.10.22 19:30 Uhr Finissage mit Vortrag
    30.10.22 15-18 Uhr letzte Öffnungszeit

  • Heldenmut und Opfergang – Zum Umgang mit dem Nationalsozialismus in der DDR

    Die Überlebenden des KZ Buchenwald forderten in ihrem Schwur, den Nazismus mit seinen Wurzeln zu vernichten, denn das sei man den Ermordeten und ihren Angehörigen schuldig. Die DDR beanspruchte für sich die Verwirklichung dieses Schwurs und verstand sich als antifaschistischer Staat. Tatsächlich aber war der geschichtspolitische Zugriff auf die NS-Erinnerung ein streng selektiver und der Antifaschismus wurde zur Legitimationsideologie des neuen Staates. Opfergruppen wurden zurückgedrängt und stellenweise Biographien gefälscht, um Helden gedenken zu können. Der Vortrag zeichnet u.a. die instrumentelle Musealisierung der ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald und Sachsenhausen nach und zeigt, wie der Tod des Kommunisten Paul Schäfer zur Lüge wurde.

    Es handelt sich um die Abschlussveranstaltung zur Ausstellung „‘Der zweite Sonntag im September’ – Zur Geschichte des Tags der Opfer des Faschismus“. Die Ausstellung ist vom 11.10. bis 30.10.2022 in der [L50], Lassallestraße 50, zu sehen.

    Eine Veranstaltung des DGB Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Vom Erinnern und Vergessen. Zur vielschichtigen Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus in Ost- und Westdeutschland“, in Kooperation mit der Projektgruppe „Erfurt im NS“ und der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.

  • Das Denkmal auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Erfurt von 1948

    Die Erinnerung an die jüdischen Opfer des NS als Teil der DDR-Erinnerungskultur

    Bei dem Gedanken an Denkmäler für die Opfer des Nationalsozialismus, die bis 1989 auf dem Boden der DDR errichtet wurden, geraten meist solche in den Blick, die an kommunistische Widerstandskämpfer erinnern. Doch dies ist nicht die ganze Geschichte. Vor allem zu Zeiten der Sowjetischen Besatzungszone von 1945-49 wurden auch Denkmäler in Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus errichtet. Ein Beispiel dafür ist das Denkmal auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Erfurt. Es wurde 1948 von der jüdischen Gemeinde Erfurts initiiert und fällt damit in die wechselhafte Zeit der Neugründung der Gemeinde.

    Gleichzeitig reiht es sich in die damalige Erinnerungspolitik ein, indem es am landesweiten Tag der Opfer des Faschismus eingeweiht wurde. Wie gelang der jüdischen Gemeinde die Errichtung eines Denkmals in einem Land, aus dem zu Beginn der 1950 Jahre ein Großteil der Jüd*innen aufgrund antisemitischer Verfolgung flohen? Und welche Rolle spielte dabei die 1953 in der DDR aufgelöste VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes), deren Thüringer Vorsitzender das Denkmal einweihte?

    Im Vortrag wird auf diese Fragen eingegangen und die Geschichte dieses Denkmals erzählt. Es handelt sich um die Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „‘Der zweite Sonntag im September’ – Zur Geschichte des Tags der Opfer des Faschismus“. Die Ausstellung ist vom 11.10. bis 30.10.2022 in der [L50], Lassallestraße 50, zu sehen.

    Eine Veranstaltung des DGB Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Vom Erinnern und Vergessen. Zur vielschichtigen Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus in Ost- und Westdeutschland“, in Kooperation mit der Projektgruppe „Erfurt im NS“ und der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.