• Don’t stop motion

    Drei junge mutige Menschen aus Erfurt erzählen in „don’t stop motion“ die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: Sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht. Jede:r auf ganz eigene Art, geben Zahra, Muntazar und Ahmad Einblicke in ihre Lebenswirklichkeiten – ihre Erinnerungen an Heimat und die teils jahrelange Flucht. Neben den intimen Interviews, ermöglichen es die teils szenischen, teils abstrakten Stop-Motion Szenen tiefer in die Innenwelten der Protagonist:innen einzutauchen und eröffnen neue Perspektiven. Hier angekommen sind die drei mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Wir sind vom Krieg geflüchtet und dann kommt hier dieses Scheißproblem… mit Hautfarbe.“

    In der Hybridform aus klassischem Dokumentarfilm und Stop-Motion wollen sie das oft verzerrte Bild von ihnen und anderen Geflüchteten verändern. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen entstand unter der medienpädagogischen Leitung von Niels Bauder und Franziska Bausch-Moser eine interkulturelle Filmcrew. Am Ende werden die Zuschauer:innen in den Schaffensprozess mitgenommen und spüren die positive Energie, die gemeinsame Kreativität auslösen kann, sowie die Hoffnung, mit dem Film etwas zu bewegen.

    Nach dem Film habt ihr die Möglichkeit mit Teilen der Filmcrew ins Gespräch zu kommen und euch auszutauschen.

    Eine Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen

    Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG. In Kooperation mit dem House of Resources Thüringen

  • Care Revolution als Klimagerechtigkeitspolitik

    Die Zerstörung sozialer Beziehungen, die Klimakatastrophe und die weltweiten Kriege um Ressourcen und Einflusssphären gefährden die menschlichen Lebensgrundlagen. Eine Alternative zum wachstums- und profitorientierten Wirtschaften ist überlebensnotwendig. Gabriele Winker setzt sich mit der Strategie der Care Revolution dafür ein, zunächst eine Care-Ökonomie aufzubauen, die sich an gelingenden Sorgebeziehungen und der Belastbarkeit der Ökosysteme orientiert. Letztlich ist eine solidarische Gesellschaft anzustreben, die Lohnarbeit überwindet und direkt an der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse im Rahmen der planetaren ökologischen Grenzen orientiert ist.

    Dr. Gabriele Winker ist Sozialwissenschaftlerin und Care-Aktivistin. Sie war bis 2019 Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der TU Hamburg, ist Mitbegründerin des Netzwerks Care Revolution und hat 2022 die Stiftung Care for Future gegründet. Ihr aktuelles Buch trägt den Titel „Solidarische Care-Ökonomie. Revolutionäre Realpolitik für Care und Klima“ und ist im März 2021 im transcript-Verlag entschieden.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. statt. Finanziert aus Mitteln des TMBJS.

  • Betriebs- und Personalräte­tagung der ver.di Fachgruppe Umwelt Grünflächen ­Handwerk und gewerbliche ­Dienstleistungen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern

    Wer bezahlt die Arbeitskleidung? Wie sind die Ruhe- und Bereitschaftszeiten gesetzlich geregelt? Und welche Mitmestimmungsmöglichkeiten gibt es im Bereich Personalausstattung, Schichtpläne, Bekanntgabe oder Urlaubssperre insbesondere beim Thema Winterdienst? Antworten auf diese Fragen wollen wir uns in einer zweitägigen Betriebs- und Personalrätetagung speziell für die ver.di Fachgruppe Umwelt Grünflächen Handwerk und gewerbliche Dienstleistungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern erarbeiten.
    Deshalb laden das DGB-Bildungswerk Thüringen in Zusammenarbeit mit ver.di euch für den 12. und 13. Mai 2023 herzlich in die ver.di-Bildungsstätte ein.

    In Kooperation mit der ver.di Fachgruppe Umwelt Grünflächen ­Handwerk und gewerbliche ­Dienstleistungen Sachsen, Sachsen-­Anhalt, Thüringen und Bayern.

  • Zustand und Gelände. Wilde Konzentrationslager in Sachsen und Thüringen 1933.

    Deutschland 1933 – Nachdem die Nationalsozialisten im Januar an die Macht gewählt werden, nutzen sie den Reichstagsbrand am 27. Februar zur systematischen Ausschaltung ihrer Gegner: Tausende Menschen, insbesondere Mitglieder von SPD und KPD, werden inhaftiert. Da die Gefängnisse schnell überfüllt sind, werden Turnhallen, Kasernen, Fabrikgebäude, Burgen und Schlösser zu provisorischen Lagern umfunktioniert. Innerhalb weniger Tage überzieht ein Netz solcher „Wilden KZs“ das ganze Land.

    Der Film „Zustand und Gelände“ (Deutschland 2018 | 119 Min.) entreißt diese Orte des NS-Terrors dem Vergessen. Dokumentiert werden dabei nicht nur die unmittelbaren Geschehnisse, sondern auch ihre Überschreibung durch unterschiedliche politische Erinnerungskulturen.

    Im Anschluss an die Filmvorführung stellen wir Bezüge zu den historischen Ereignissen in Thüringen her und diskutieren unsere Eindrücke.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „MOSaIK“ in Kooperation mit der Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. statt. Finanziert aus Mitteln des TMBJS.

  • Feministischer Filmabend

    Diskussionsrunde & anschließendes gemeinsames Filmschauen über den Kampf der Politikerinnen in der Bonner Republik.

    Eintritt frei.

    Kooperationspartner*innen
  • Mahngang anlässlich des 90. Jahrestags der Zerschlagung der Gewerkschaften

    Am 2. Mai 1933 stürmten Nationalsozialisten im gesamten deutschen Reichsgebiet die Gewerkschaftshäuser, verhafteten die anwesenden Funktionär*innen und beschlagnahmten gewerkschaftliches Eigentum.

    Auch in Erfurt wurden an diesem Tag Gewerkschafter*innen mit erhobenen Händen durch die Innenstadt in das Polizeigefängnis auf dem Petersberg geführt und dort eingesperrt. Die Zerschlagung der Gewerkschaften war ein großer Schlag gegen die antifaschistische Arbeiter*innenbewegung und ein entscheidender Beitrag zur Konsolidierung nationalsozialistischer Herrschaft.

    In einem Mahngang wollen wir an die Ereignisse vor 90 Jahren erinnern und ihre politische Bedeutung für eine aktuelle antifaschistische und gewerkschaftliche Organisierung hervorheben.

    Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein!

    Veranstaltet von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt – Partnerschaft für Demokratie

    Kooperationspartner*innen
  • Don’t stop motion

    Drei junge mutige Menschen aus Erfurt erzählen in „don’t stop motion“ die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: Sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht. Jede:r auf ganz eigene Art, geben Zahra, Muntazar und Ahmad Einblicke in ihre Lebenswirklichkeiten – ihre Erinnerungen an Heimat und die teils jahrelange Flucht. Neben den intimen Interviews, ermöglichen es die teils szenischen, teils abstrakten Stop-Motion Szenen tiefer in die Innenwelten der Protagonist:innen einzutauchen und eröffnen neue Perspektiven. Hier angekommen sind die drei mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Wir sind vom Krieg geflüchtet und dann kommt hier dieses Scheißproblem… mit Hautfarbe.“

    In der Hybridform aus klassischem Dokumentarfilm und Stop-Motion wollen sie das oft verzerrte Bild von ihnen und anderen Geflüchteten verändern. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen entstand unter der medienpädagogischen Leitung von Niels Bauder und Franziska Bausch-Moser eine interkulturelle Filmcrew. Am Ende werden die Zuschauer:innen in den Schaffensprozess mitgenommen und spüren die positive Energie, die gemeinsame Kreativität auslösen kann, sowie die Hoffnung, mit dem Film etwas zu bewegen.

    Nach dem Film habt ihr die Möglichkeit mit Teilen der Filmcrew ins Gespräch zu kommen und euch auszutauschen.

    Eine Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Rassismus.

    Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG in Kooperation mit dem ZwiWel-Zwischenwelten e.V.

    Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
  • Paulette – Ein neuer Dealer ist in der Stadt

    Paulette ist eine ruppige 80-jährige Dame, die weiß, was sie will, und auch, was sie nicht will. Dass sie ganz allein in einem zwielichtigen Pariser Vorort lebt, kann sie nicht schrecken. Nur ihre allzu schmale Pension bringt Paulette immer wieder auf die Palme. Als ihr eines Abends beim Müllrausbringen ein Päckchen Marihuana in den Schoß fällt, beschließt Paulette, ihrer Geldmisere ein Ende zu machen: Paulette wird Dealerin!

    Filmabend mit Diskussion anlässlich des diesjährigen Frauentags in Kooperation mit dem DGB Kreisverband Hildburghausen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

  • Fahrt zur Leipziger Buchmesse

    Nach dreimaliger Absage findet das bedeutendste Frühjahrsereignis für alle Büchermenschen dieses Jahr endlich wieder statt: Die Leipziger Buchmesse! Im April 2023 lädt die Messe zum Schmökern, Bummeln und Zuhören ein. Gastland ist in diesem Jahr Österreich. Auch die Manga-Comic-Con ist wieder mit dabei.

    Lesen verbindet, deshalb organisiert die Contineo Buchhandlung im Auftrag des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., der Evangelischen Akademie Thüringen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen eine Fahrt zur Buchmesse.

    Abfahrt: 7:30 Uhr, Thüringenhalle Erfurt
    Rückkehr: ca. 19 Uhr

  • Stadtrundgang in Erinnerung an Werner Uhlworm und Kurt Beate zum 90. Jahrestag ihrer Ermordung

    Am 19. Februar 1933 wurden an der damaligen Ecke Blücherstraße/Bühlowstraße (heute Breitscheidstraße/Josef-Ries-Straße) der Arbeitersportler Werner Uhlworm und sein Freund Kurt Beate von zwei SA-Angehörigen erschossen, bzw. tödlich verletzt. Das Gedenken an die beiden ersten Opfer des nationalsozialistischen Terrors in Erfurt ist für uns Anlass zu einem Rundgang durch den Erfurter Norden. Als Arbeiter*innenquartier war die Johannesvorstadt ein besonderer Schauplatz der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in den frühen 1930er Jahren, deren Ergebnis die weitgehende Zerschlagung der Arbeiter*innenbewegung und die Etablierung einer rassistischen und antisemitischen Terrorherrschaft durch die Nationalsozialisten darstellte. Wir blicken dafür auf die vielfältigen politischen Akteur*innen im Viertel und fragen insbesondere nach den Möglichkeiten der Konsolidierung nationalsozialistischer Macht, aber auch nach Momenten des Aufbegehrens dagegen.
    Der Rundgang ist kostenfrei, Treffpunkt ist das Tivoli in der Magdeburger Allee.