• Protokollführung leicht gemacht

    Die Protokollführung ist häufig eine ungeliebte Aufgabe innerhalb der Arbeit der betrieblichen Interessenvertretungen. Jedoch kommt ihr eine große Bedeutung zu: Das Protokoll dokumentiert die Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung und dient als Nachweis einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung und Beschlussfassung. Protokolle müssen daher zwingend den gesetzlichen und formalen Vorgaben entsprechen.

    Im Seminar werden neben der Vermittlung der theoretischen Inhalte auch praktische Übungen durchgeführt und Tipps zur Erstellung und Gestaltung von Protokollen gegeben.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Rechtsvorschriften und Mindestanforderungen
    • Arten der Protokollierung
    • Formaler Aufbau und Ausgestaltung eines Protokolls
    • Nachbearbeitung und Änderungen
    • Datenschutz
    • Praktische Übungen zur Protokollgestaltung

  • Betriebsräteseminar III – Soziale Mitbestimmung und die Betriebsvereinbarung

    Während der Betriebsrat in vielen Punkten nur informiert werden oder angehört werden muss, sind seine Rechte im Bereich der sozialen Angelegenheiten besonders stark, denn hier hat er Mitbestimmungsrechte. Ziel des Seminares ist es, die gesetzlichen Regelungen der Beteiligung des Betriebsrates systematisch zu vertiefen. Neben den einzelnen Beteiligungsrechten werden auch die Betriebsvereinbarungen eingehend besprochen. Weiterhin werden das Einigungsstellen- und das arbeitsgerichtliche Beschlussverfahren wesentlicher Bestandteil des Seminares sein.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Rechtshierachie
    • Die Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten
    • Die Betriebsvereinbarung
    • Die Einigungsstelle
    • Durchsetzungsmöglichkeiten des Betriebsrates
  • Betriebsräteseminar II – Die Beteiligungsrechte des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen und Kündigungen

    Egal welcher Art, personelle Einzelmaßnahmen – wie Einstellungen und Umgruppierungen oder auch Kündigungen – greifen nicht unerheblich in die private Lebensgestaltung der einzelnen Arbeitnehmer*innen ein. Der Betriebsrat hat in vielen dieser Punkte ein Mitspracherecht, welches er im Interesse der Beschäftigten korrekt wahrnehmen sollte.

    Das Seminar vermittelt Kenntnisse über die konkreten personellen Einzelmaßnahmen, zeigt Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrates nach dem Betriebsverfassungsgesetz, insbesondere den §§ 92-105 BetrVG, auf und befähigt die Teilnehmenden, formal korrekt personelle Entscheidungen des Arbeitgebers mitzugestalten.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Gegenstände der Beteiligungsrechte des Betriebsrates
    • Personalplanung und Mitbestimmung
    • Personelle Einzelmaßnahmen: Einstellungen Versetzungen, Ein- und Umgruppierungen
    • Berufsbildung und Qualifikation
    • Kündigungen
  • Betriebsräteseminar I

    Um die Interessen der Arbeitnehmer*innen im Sinne seiner Schutzfunktion konsequent und wirksam zu vertreten, muss sich der Betriebsrat über seine Ziele im Klaren sein und die gesetzlichen Möglichkeiten kennen und nutzen. Aber „Aller Anfang ist gar nicht so schwer“, wenn man sich die nötigen Kenntnisse des Betriebsverfassungsgesetzes systematisch aneignet. Gemeinsam wollen wir eine Schneise in den Paragrafendschungel schlagen und Lösungen für betriebliche Probleme entwickeln.

    Das Seminar vermittelt die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für Einsteiger*innen in die Betriebsratsarbeit. Dabei geht es insbesondere um die Fragen, wann der Betriebsrat informiert und gefragt werden muss, welche Mitbestimmungsrechte existieren, welche Gesetze man kennen muss und wie man sie praktisch anwenden kann.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Historische Entwicklung der Betriebsverfassung
    • Selbstverständnis und Aufgaben des Betriebsrates
    • Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
    • Gesetze und Kommentare für die Betriebsratstätigkeit
    • Informationsbeschaffung und Informationspolitik
    • Beschlussfassung des Betriebsrates
    • Rechtliche Handlungsmöglichkeiten
  • Betriebsräteseminar I – Aller Anfang ist gar nicht so schwer!

    Um die Interessen der Arbeitnehmer*innen im Sinne ihrer Schutzfunktion konsequent und wirksam zu vertreten, muss sich der Betriebsrat über seine Ziele im Klaren sein und die gesetzlichen Möglichkeiten kennen und nutzen. Aber „Aller Anfang ist gar nicht so schwer“, wenn man sich die nötigen Kenntnisse des Betriebsverfassungsgesetzes systematisch aneignet. Gemeinsam wollen wir eine Schneise in den Paragrafendschungel schlagen und Lösungen für betriebliche Probleme entwickeln.

    Das Seminar vermittelt die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für Einsteiger*innen in die Betriebsratsarbeit. Dabei geht es insbesondere um die Fragen, wann der Betriebsrat informiert und gefragt werden muss, welche Mitbestimmungsrechte existieren, welche Gesetze man kennen muss und wie man sie praktisch anwenden kann.

    Speziell für Betriebsratsmitglieder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, bieten wir in diesem Seminar eine Sprachmittlung an. Sprecht uns sehr gern an und wir realisieren eine Sprachmittlung in der gewünschten Muttersprache. Sinnvoll ist es, wenn sich mehrere Teilnehmer*innen für eine Sprache finden.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Historische Entwicklung der Betriebsverfassung
    • Selbstverständnis und Aufgaben des Betriebsrates
    • Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
    • Gesetze und Kommentare für die Betriebsratstätigkeit
    • Informationsbeschaffung und Informationspolitik
    • Beschlussfassung des Betriebsrates
    • Rechtliche Handlungsmöglichkeiten
  • Don’t stop motion

    Drei junge mutige Menschen aus Erfurt erzählen in „don’t stop motion“ die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: Sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht. Jede:r auf ganz eigene Art, geben Zahra, Muntazar und Ahmad Einblicke in ihre Lebenswirklichkeiten – ihre Erinnerungen an die Heimat und die teils jahrelange Flucht. Neben intimen Interviews ermöglichen es die teils szenischen, teils abstrakten Stop-Motion Szenen, tiefer in die Innenwelten der Protagonist:innen einzutauchen, und eröffnen neue Perspektiven.

    Hier angekommen sind die drei mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Wir sind vom Krieg geflüchtet und dann kommt hier dieses Scheißproblem… mit Hautfarbe.“

    In der Hybridform aus klassischem Dokumentarfilm und Stop-Motion wollen sie das oft verzerrte Bild von ihnen und anderen Geflüchteten verändern. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen entstand unter der medienpädagogischen Leitung von Niels Bauder und Franziska Bausch-Moser eine interkulturelle Filmcrew. Am Ende werden die Zuschauer:innen in den Schaffensprozess mitgenommen und spüren die positive Energie, die gemeinsame Kreativität auslösen kann, sowie die Hoffnung, mit dem Film etwas zu bewegen. Nach dem Film habt ihr die Möglichkeit mit Teilen der Filmcrew ins Gespräch zu kommen und euch auszutauschen.

    Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG.

  • Wessen Morgen ist der Morgen

    Kai Degenhardt spielt und singt die Lieder aus der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung – ergänzt durch Erzählungen zu ihrer Entstehung und den politischen Kämpfen dahinter. Durch das Einbeziehen der jüngeren Tradition des Liederschaffens und das Einordnen des überstrapazierten, triumphalistischen Pathos in seinen historischen Kontext, entrümpelt er das „gute, alte Arbeiterlied“ und macht es wieder tauglich und nützlich für die Kämpfe von heute und morgen.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem DGB Hessen-Thüringen. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.

  • Wessen Morgen ist der Morgen

    Kai Degenhardt spielt und singt die Lieder aus der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung – ergänzt durch Erzählungen zu ihrer Entstehung und den politischen Kämpfen dahinter. Durch das Einbeziehen der jüngeren Tradition des Liederschaffens und das Einordnen des überstrapazierten, triumphalistischen Pathos in seinen historischen Kontext, entrümpelt er das „gute, alte Arbeiterlied“ und macht es wieder tauglich und nützlich für die Kämpfe von heute und morgen.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem DGB Hessen-Thüringen. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.

  • Umwelt und Klimawandel

    Im Rahmen der 43. Informationsbörse des Seniorenarbeitskreises der IG Bauen-Agrar-Umwelt im Bezirksverband Erfurt möchten wir uns mit dem Thema Umwelt und Klimawandel beschäftigen.

    Dazu haben wir Abgeordnete der demokratischen Fraktionen des Thüringer Landtages eingeladen.

    Die Gesprächspartner sind:

    • Laura Wahl (Bündnis 90/Die Grünen)
    • Markus Gleichmann (DIE LINKE)
    • Thomas Gottweiss (CDU)
    • Denny Möller (SPD)

    Um Anmeldung per Email bis zum 15. Oktober wird gebeten.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem Bezirksverband Erfurt der IG BAU. Vielen Dank für die Unterstützung aus Mitteln des TMBJS.

  • Mitbestimmung für Alle! 2.0

    Schutz für Beschäftigte vor Diskriminierung und Rassismus

    Nach unserer erfolgreichen Auftaktveranstaltung am 26.05.2023 geht es nun in die zweite Runde. Die Frage, wie wir Mitbestimmung für Alle erreichen, geht auch mit der Frage nach einem Schutz für Beschäftigte einher. Doch welche Möglichkeiten bietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und wie gehen wir als Kolleg*innen und Betriebsräte mit Beschäftigten um, die akut von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind? All das wollen wir gemeinsam am 24.11.2023 in Saalfeld besprechen und mit euch Handlungsmöglichkeiten für den Alltag erarbeiten.

    Zur digitalen Unterstützung haben wir dieses mal Reentje Streuter eingeladen. Er ist Jurist und der Referatsleiter Antidiskriminierungsrecht bei der DGB Bundesvorstandsverwaltung.

    Eine Freistellung nach § 37.7 BetrVG ist möglich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bei Bedarf ist eine Sprachmittlung möglich. Fahrtkostenerstattungen können für Mitglieder des ver.di Fachbereichs Handel (D) in Thüringen und Sachsen übernommen werden. Bitte wendet euch dafür an eure zuständige Gewerkschaftssekretär*innen.

    Eine Gewerkschaftsmitgliedschaft ist keine Vorraussetzung für die Teilnahme.

    Kooperationspartner*innen

    Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung des Projekts Connect und des ver.di Fachbereich Handel SAT.

    Finanzierung

    Das Projekt „Connect – Vielfalt durch Teilhabe“ wird im Rahmen des Bundesprogramm „Betriebliche Demokratiekompetenz“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und durch das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration administriert.