• Grüne Stadt im Norden: Bremen im Profil

    Als Teil der Hanse hat Bremen eine bedeutende Rolle für den Überseehandel gespielt: Sowohl Waren als auch Auswanderwillige wurden von hier in die ganze Welt verschifft. Dies bescherte Bremen einigen Reichtum und politische Freiheiten, dabei profitierte die Stadt auch vom Kolonialhandel. Im 20. Jahrhundert wurde Bremen von der Novemberrevolution erfasst. Der Arbeiter*innenbewegung jener Zeit verdankt die Stadt noch heute ihre Arbeitnehmerkammer. Die Hafenwirtschaft spielt weiterhin eine große Rolle, doch ist Bremen mehr als das: die mutmaßlich grünste Großstadt Deutschlands, ein wichtiger Standort der erneuerbaren Energien und eines der Stammländer der Sozialdemokratie. Grund genug, sich den kleinen Stadtstaat genauer anzusehen.
    Der Teilnahmebeitrag enthält nur die Programmkosten ohne Kosten für An- und Abreise, Übernachtung und Verpflegung. Für die Übernachtung gibt es eine Buchungsoption im Motel One (14.04. – 19.04.2024). ÖPNV-Tickets für Fahrten innerhalb der Stadt werden zur Verfügung gestellt. An- und Abreise erfolgen individuell. Seminarbeginn ist Montagmorgen um 9.00 Uhr.

    Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 16 Personen begrenzt, die Platzvergabe erfolgt am 05.12.2023. Sollten danach noch Plätze frei sein, ist eine spätere Anmeldung möglich.
    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.

    Kooperationspartner*innen
  • Wohnen ist Menschenrecht! Die soziale Frage ums Wohnen in Wien bis heute

    Soziale Spaltung, Verdrängung, Mietpreisexplosion – seit Jahren ist die Auseinandersetzung um leistbaren Wohnraum ein zentrales politisches Thema in vielen Städten, in Frankfurt wie in Erfurt. Wien gehört zu den Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Dies liegt nicht zuletzt an einem einzigartigen System der Wohnbaupolitik. Die Versorgung
    mit sozialem Wohnraum ist in Österreich durch einen engen Zusammenhang zwischen Wohnbauförderung und dem Agieren gemeinnütziger Bauvereinigungen gekennzeichnet. Die Wurzeln des sozialen Wohnungsbaus reichen dabei bis zur Jahrhundertwende zurück und erlebten vor allem in den 1920er Jahren zu Zeiten des “Roten Wiens” einen ersten Höhepunkt.

    Wir wollen uns auf Spurensuche nach Geschichte und Gegenwart der Gemeindebauten in Wien begeben, uns mit Akteur*innen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft, Gewerkschafter*innen, Vertreter*innen der Arbeiterkammer, Stadtforscher*innen und Mieter*inneninitiativen treffen. Dabei wollen wir auch der Frage nachgehen, welche Antworten auf die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt für die Situation in der Bundesrepublik übertragbar sind. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 18 begrenzt.

    Die Übernachtungen mit Frühstück im Hotel Korotan vom 15.09. bis 20.09.2024 sind im Teilnahmebeitrag enthalten,
    werden aber direkt beim Hotel beglichen. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr, Seminarende Freitag um 15.00 Uhr. Die Anreise erfolgt individuell. Es steht nur eine begrenzte Anzahl Einzelzimmer zur Verfügung.

    Kooperationspartner*innen
  • Sozialprotest in Frankreich

    Die Proteste gegen das Arbeitsgesetz 2016, die Gelbwesten in 2018/2019, die
    wochenlangen Demonstrationen und Streiks gegen die Rentenreform und zu-
    letzt die sozialen Unruhen im Juni 2023: Immer wieder macht sozialer Protest
    in Frankreich Schlagzeilen. Auch bei den Streiktagen pro Jahr nimmt Frankreich
    traditionell den Spitzenplatz ein. Offenbar wird dort der soziale Konflikt deutlich
    konfrontativer ausgetragen als bei uns.
    Zusammen wollen wir uns mit der Gegenwart des sozialen Protests in Frank-
    reich befassen. Dabei wollen wir nicht nur mit verschiedenen Akteur*innen ins
    Gespräch kommen, sondern auch einen Blick zurück auf vergangene Auseinan-
    dersetzungen werfen.
    Der Teilnahmebeitrag enthält nur die Programmkosten ohne Kosten für An- und
    Abreise, Übernachtung und Verpflegung. Die Übernachtung in einer einfachen
    Unterkunft wird zentral gebucht (15.09. – 20.09.2024). ÖPNV-Tickets für Fahrten
    innerhalb der Stadt werden zur Verfügung gestellt. An- und Abreise erfolgen indi-
    viduell, wir empfehlen die Reise mit dem Zug. Seminarbeginn ist Montagmorgen
    um 9.00 Uhr.

    Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 16 Personen begrenzt, die Platzvergabe er-
    folgt am 05.12.2023. Sollten danach noch Plätze frei sein, ist eine spätere Anmel-
    dung möglich.
    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk
    Thüringen e.V. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.

    Kooperationspartner*innen
  • ,Die hundert Sprachen der Kinder‘ –
    Vorschulpädagogik in Reggio Emilia

    Reggio Emilia ist eine italienische Stadt in der Provinz Emilia-Romagna. Dort
    wurde eine Pädagogik entwickelt, die bereits seit vielen Jahren weltweit hohe An-
    erkennung findet. „In dieser Stadt gibt es die schönsten Krippen und Kindergärten
    der Welt“, befand die amerikanische Zeitschrift Newsweek und verlieh ihnen 1991
    einen Oscar für Pädagogik. Reggio-Pädagogik ist kein fertiges Konzept oder fest-
    gelegte Erziehungstheorie. Sie ist eine „Pädagogik des Werdens“ und beinhaltet
    das ständige Miteinander von Kindern, Erwachsenen und deren sozialer Umwelt.
    Das Seminar ist ein Angebot der beruflichen Weiterbildung und vermittelt wesent-
    liche Kenntnisse der Reggio-Pädagogik. Es enthält sowohl eine theoretische Ein-
    führung als auch einen Einblick in die praktische Arbeit vor Ort. Teil des Seminars
    sind Gespräche mit Verantwortlichen und Besuche in Einrichtungen, die mit der
    Reggio-Pädagogik arbeiten.
    Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 16 Personen begrenzt. Die Anreise erfolgt
    am Sonntag individuell, wir empfehlen die Reise mit dem Zug. Seminarbeginn
    ist Montag um 9.00 Uhr. Der Preis für die Übernachtung beinhaltet die Unterbrin-
    gung vom 19.05. bis 24.05.2024. Für Teilnehmende aus Thüringen gibt es unter
    bestimmten Bedingungen eine Fördermöglichkeit.

    Kooperationspartner*innen
  • Das Grüne Band Deutschland – von der Ostsee zum Ratzeburger See

    Beginnen wollen wir mit der Neuauflage unserer Seminarreihe wieder an der Ost-
    see und werden bis zum Ratzeburger See kommen. Dieser ist Teil eines glitzern-
    den Bandes kleinerer und größerer Seen im Grenzgebiet Schleswig-Holsteins
    und Mecklenburg-Vorpommerns.
    Wir wollen uns anschauen, wie sich das Grüne Band in der Region seit unse-
    rem letzten Besuch verändert hat, inwieweit die ehemalige innerdeutsche Gren-
    ze noch zu erahnen ist und wie die Menschen, die hier leben, das Grüne Band
    wahrnehmen.
    Für die Teilnahme an den geplanten Exkursionen wird eine gute körperliche Fit-
    ness vorausgesetzt.
    Die Übernachtungen vom 30.06. bis 05.07.2024 sind im Teilnahmebeitrag ent-
    halten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Thüringer Meer, Blaues Gold, Grünes Band – die Vielfalt im Naturpark erleben!

    In Deutschland gibt es kaum einen vielfältigeren Naturpark als den 830 Qua-
    dratkilometer großen Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale. In fünf
    sehr unterschiedlichen Naturräumen beherbergt er eine enorme geologische und
    biologische Vielfalt, die auch unterschiedlichsten menschlichen Bedürfnissen ent-
    gegenkommt. Naturliebhaber*innen und Kulturinteressierte kommen ebenso auf
    ihre Kosten wie Ruhebedürftige und Gesundheitsbewusste.
    Wir werden uns in der Seminarwoche u.a. mit folgenden Themen beschäftigen:
    • Aufgaben, Besonderheiten und Arbeit des Naturparks
    • Forst, Urwald, Wildnis
    • historischer Schieferbergbau und was wir heute davon noch sehen können
    • Grünes Band statt Eiserner Vorhang
    • die Saale und ihre Bedeutung für Wasserkraft und Tourismus bis heute
    • die Bedeutung von Streuobstwiesen und Vermarktung der Produkte
    Untergebracht sind wir im Haus des Volkes in Probstzella mit seiner Bauhaus-
    tradition und Geschichte in der Arbeiterbewegung. Das wollen wir zum Anlass
    nehmen, uns neben der Historie und aktuellen Lage des Hauses auch mit dem
    Thema „Arbeiterbewegung und Naturschutz aus historischer und aktueller Sicht“
    zu beschäftigen.
    Die Übernachtungen vom 09.06. bis 14.06.2024 sind im Teilnahmebeitrag enthal-
    ten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Das Ökosystem Meer.

    Wie selbstverständlich benutzen und nutzen wir den Lebensraum Ostsee und die Küstenregionen. Wir folgen einer Tradition, in der das Meer und die Landschaft genutzt und den Bedürfnissen verschiedenster Interessensgruppen untergeordnet wird. Es werden Lebensräume gestört oder gar zerstört, deren Aufbau Jahrtausende gebraucht hat. Es wird hart um die Balance zwischen Ökonomie und Ökologie gerungen. Umso wichtiger sind Vorhaben der Renaturierung und die Sicherung von Schutzgebieten für die nachhaltige Verbesserung und Stabilität des Ökosystems Ostsee.
    Die Stadt Stralsund ist der Ausgangspunkt unserer Erkundungen und Begegnungen. Wir verschaffen uns einen Einblick in den Lebensraum Meer, Ostsee und in ihre Besonderheiten. Wir begegnen aktuellen ökonomischen und ökologischen Interessen und deren Vertreter*innen. Geplant sind u.a. Exkursionen auf Rügen und dem Darß, um die einmalige Bodenlandschaft und die wertvolle Küstenregion kennen zu lernen.
    Wir gehen der Frage nach, wie ein gutes Miteinander und respektvoller Umgang im Lebensraum Ostsee gelingen kann und was wir bereit sind, dafür zu tun. Für die Teilnahme an den geplanten Exkursionen wird eine gute körperliche Fitness vorausgesetzt.
    Die Übernachtungen vom 07.04. bis 12.04.2024 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Naturpark Vogelsberg

    Im Hohen Vogelsberg liegt der älteste Naturpark der Bundesrepublik. Der Vogels-
    berg ist das größte zusammenhängende Basaltmassiv Europas, das im Tertiär
    vor knapp 20 Millionen Jahren entstand. Bis heute prägt es das Vogelsberger
    Landschaftsbild. Bedingt durch den Rückgang der Landbevölkerung und den
    wachsenden Tourismus kommt dem Schutz der Landschaft, dem regionalen öko-
    logischen Wirtschaften und dem Artenschutz eine besondere Bedeutung zu. In-
    teressenskonflikten zwischen Naturschutz, Freizeitbedürfnissen und Wirtschafts-
    entwicklung werden wir in dieser Region immer wieder begegnen. Wie kann hier
    ein nachhaltiges Zusammenspiel aussehen?
    Durch Exkursionen und Gespräche mit Menschen vor Ort wollen wir erkunden,
    wie der Naturpark seine Aufgaben umsetzt. Dabei werden wir uns mit Themen
    wie dem Lebensraum „Streuobstwiesen“, den Auswirkungen des Klimawandels
    auf Flora und Fauna, dem Zugang zu Wasser als ein Grundrecht und dem Aus-
    bau einer umweltverträglichen und zugleich menschengerechten Infrastruktur
    befassen.
    Wir möchten eigene Eindrücke sammeln und ökologisch-nachhaltige Alternativen
    zu bisherigen Lebensweisen entwerfen. Im Seminarverlauf wird uns die wech-
    selvolle Geschichte der Region immer wieder begegnen. Aber es werden auch
    aktuelle oder zukünftige Entwicklungen – wie beispielsweise die im Naturpark
    umgesetzten oder geplanten Windkraftprojekte – im Fokus unserer Betrachtun-
    gen stehen.
    Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Welche Demokratie ist zeitgemäß?

    Viele Menschen äußern Skepsis oder fehlendes Vertrauen in Staatsorgane und staatliche Institutionen wie Parlamente, Regierungen und Gerichte.

    Die Analysen des diesjährigen THÜRINGEN-MONITOR zeigen im Ergebnis, dass im eher kleinen und ländlich geprägten Freistaat zum Teil große Unterschiede zwischen „Stadt“ und „Land“ hinsichtlich der Struktur- und Lebensbedingungen  bestehen. Die Zufriedenheit mit der Praxis der Demokratie und das Vertrauen in die staatlichen Institutionen sind im Vergleich zu den Vorjahren stark zurückgegangen und befinden sich auf dem niedrigsten Niveau seit 16 Jahren.

    Insbesondere in den ländlichen Regionen ist die Unterstützung der Demokratie auf einem sehr niedrigen Niveau, während demokratiegefährdende Einstellungen wie Rechtsextremismus, Populismus und Antisemitismus dort stärker vertreten sind. Das Gefühl des ‚Abgehängtseins‘ von der Bundes- und Landespolitik ist in Thüringen weit verbreitet und kein Phänomen, das ausschließlich in ländlichen und peripheren Regionen vorzufinden ist – allerdings ist es in den ländlichen Regionen und in Regionen mit negativer wirtschaftlicher Entwicklung noch einmal stärker ausgeprägt.
    Als Gesprächspartner zu diesem Thema konnten wir Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher von Mehr Demokratie e.V. gewinnen.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem Bezirksverband Erfurt der IG BAU. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.

  • Spielfilmabend zu weiblichen Arbeitskämpfen

    Gemeinsam wollen wir einen Spielfilm schauen und über die Frage der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern sprechen. Der 113minütige Spielfilm schildert auf unterhaltsame Weise die historische Auseinandersetzung um Sex Equality und das von englischen Arbeiterinnen 1970 erkämpfte Gleichstellungsgesetz.

    Eine Veranstaltung des DGB Kreisverbands Schmalkalden/Meiningen in Kooperation mit dem Projekt „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.