• Wie ein Fels in der Brandung! So stärkst Du Deine Resilienz

    Das Erkennen gesellschaftspolitischer Prozesse und deren Auswirkungen auf den immer härter werdenden Arbeitsalltag fordert uns mehr und mehr bewusster Grenzen zu setzen, auch mal NEIN zu sagen und/oder sich einzumischen und Rechte einzufordern. Es gibt Menschen, die Krisen und Herausforderungen besser meistern als andere. Sie erholen sich schnell von Rückschlägen und gehen daraus souverän hervor. Dahinter steckt die Resilienz. Diese innere Stärke hilft, in belastenden Situationen widerstandsfähiger und gesund zu sein. Im Arbeitsalltag bedeutet dies: trotz hoher Anforderungen und komplexer Arbeitsbedingungen kraftvoll und gelassen zu bleiben.


    In diesem Seminar wirst Du die sieben Säulen der Resilienz kennenlernen sowie Deine Widerstandskraft gezielt stärken und ausbauen.


    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Die Übernachtungen vom 17.09. bis 23.09.2023 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr

    Kooperationspartner*innen
  • Seien wir realistisch – machen wir das Unmögliche! *

    * frei nach Che Guevara

    Wer eine andere Lebens- und Arbeitswelt haben will, braucht eine Utopie – es geht darum die Welt zu verändern. Wie will ich leben – wohnen – arbeiten?
    Dies ist ein Bildungsurlaub für Menschen, die auf der Suche sind und die Veränderung wollen. Wir befassen uns mit unseren eigenen Visionen und neuen Denkund Handlungsansätzen für unser Leben. Es geht auch darum herauszufinden,
    was unsere eigenen Bedürfnisse sind. In diesem Zusammenhang betrachten wir bereits vorhandene Modelle und Alternativen. Dazu nutzen wir verschiedene Methoden. An einem Seminartag besuchen wir Betriebe in der Region, die Alternativen zur üblichen Arbeitswelt bieten. Auch das Tagungshaus, in dem unser Seminar stattfindet, ist ein Beispiel für eine Utopie, die gelebt wird. Es gibt immer eine Alternative!

    Die Übernachtungen vom 10.09. bis 15.09.2023 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Einfühlsam mit sich und anderen in Kommunikation – Soziale Konflikte friedlich und konstruktiv lösen

    Lerne, zu Deinen Bedürfnissen zu stehen. Und zwar so, dass andere Dich darin verstehen können! Das einfache und zugleich hochwirksame Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach M. Rosenberg unterstützt Dich dabei. Im Mittelpunkt steht Empathie – für Deinen eigenen Anliegen und die Anliegen anderer.

    Ziele sind u.a.:
    • Klarheit im zwischenmenschlichen Umgang finden
    • Gelingende Beziehungen gestalten – im Privatleben wie am Arbeitsplatz
    • Zufriedenheit und persönliches Wachstum fördern

    Ergänzend werden wir durch Achtsamkeits- und sanfte Körperübungen Zugang zu eigenen Bedürfnissen und Grenzen finden.
    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Brückenbauen – in den bewegten Ruhestand Herausforderung Rente: dem Übergang in Beruf, Alltag und gesellschaftlichem Zusammenleben gezielt begegnen

    … denn plötzlich ist sie da. Die Zeit, die wir uns oft so schön ausgemalt haben. „Endlich Zeit für mich!“ Jedoch mitunter auch: „Gehör‘ ich dann zum alten Eisen?“

    Diese Zeit wird Ruhestand genannt. Doch bei genauerem Hinsehen wartet die Herausforderung auf uns, den Übergang vom Arbeitsleben zur Rente zu gestalten – Brückenbauen! Das heißt, Wege („Brücken“) zu suchen, wie wir etwas Neues, Sinnvolles für uns finden, ohne in das berüchtigte „Loch“ zu fallen…
    Im Seminar liegt der Fokus auf 3 Brücken:

    1. Brücke: Unser Körper. Wie kann der reife Körper gesund und fit bleiben, um die anstehenden Veränderungen mitzutragen? Eingesetzt werden hierbei Methoden aus Yoga, Tanz und Atemtechniken.
    2. Brücke: Wir arbeiten mit Kommunikations-Techniken, um das Verständnis zu stärken für die eigene Lebenssituation.
    3. Brücke: …dient der Vermittlung von Techniken, die Widerstandskraft und innere Stabilität (Resilienz) fördern, denn solch ein „Brückenbau“ kann mitunter anstrengend sein.
      Insgesamt geht es darum, eigene Ziele für mögliche Übergänge zu sichten,
      Handlungsoptionen daraus zu ziehen und Freude zu finden an der Gestaltung
      des Übergangs in die neue Lebensphase.
      Die Übernachtungen vom 11.06. bis 16.06.2023 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Insgesamt geht es darum, eigene Ziele für mögliche Übergänge zu sichten,Handlungsoptionen daraus zu ziehen und Freude zu finden an der Gestaltung des Übergangs in die neue Lebensphase. Die Übernachtungen vom 11.06. bis 16.06.2023 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Über 200 Jahre Karl Marx: Was können wir heute noch von ihm lernen?

    Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen.
    Karl Marx

    Am 5. Mai 1818 wurde Karl Marx in Trier geboren. Sein Hauptwerk „Das Kapital“ erschien vor über 150 Jahren. Kein anderer Theoretiker hat die Grundzüge der kapitalistischen Gesellschaft so klar und scharf analysiert wie Marx. Bis heute ist er einer der wichtigsten Bezugspunkte zum Verständnis der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Lage weltweit. Gewerkschaften, soziale Bewegungen und linke politische Gruppen beziehen sich auf sein theoretisches Fundament, um die passenden Antworten auf die aktuellen Probleme zu geben. Das können Kämpfe um mehr Lohn, eine saubere Umwelt oder gegen Rassismus sein. Wir werden uns während des Seminars seine Begrifflichkeiten von „Arbeit“, „Ware“ „Geld“
    und „Kapital“ etwas genauer anschauen. Einen Bogen spannen möchten wir zu aktuellen Fragen der Produktionsweisen (z.B. Arbeit 4.0), Finanzkrisen sowie der Verteilung von Armut und Reichtum. Natürlich wollen wir auch die Frage diskutieren, welche Schlüsse wir daraus für unsere eigene soziale Praxis ziehen können. Wir möchten uns Karl Marx und seinem Wirken auf unterschiedlichen Wegen nähern. Wir werden in seiner Geburtsstadt Trier das Karl-Marx-Haus besuchen, nach weiteren seiner Spuren vor Ort forschen sowie über Vorträge, Texte, Filme und Diskussionen unser eigenes Marx-Verständnis entwickeln bzw. vertiefen.


    Die Übernachtungen vom 26.11. bis 01.12.2023 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr

    Kooperationspartner*innen
  • Baustelle Verkehrswende: Auseinandersetzungen um Mobilität am Beispiel Berlins

    Klimawandel und Umweltverschmutzung stellen den Verkehr vor große Herausforderungen. Auf ihn entfallen ca. ein Fünftel der deutschen Treibhausgasemissionen. Hinzu kommen Probleme wie Feinstaub- und Lärmbelastung und jährlich mehr als 2.000 Unfalltote. Dagegen setzt die „Verkehrswende“ auf eine stärkere Nutzung von Fahrrad und ÖPNV sowie die Umstellung des Automobilverkehrs auf erneuerbare Energien. Doch werden damit neue Probleme aufgeworfen: etwa die Konkurrenz um begrenzten Platz auf unseren Straßen, die Notwendigkeit einer neuen Ladeinfrastruktur und nicht zuletzt die Frage, ob eine Verkehrswende in der Breite des Landes überhaupt umsetzbar ist.
    Am Beispiel Berlin wollen wir uns näher mit dem Thema Verkehrswende befassen. Unter anderem wollen wir uns mit der Bedeutung des Automobilverkehrs für die Stadt, mit aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen wie z.B. um den Ausbau der Stadtautobahn A100 und mit Visionen einer sozial gerechten, ökologischen Mobilität auseinandersetzen.

    Der Teilnahmebeitrag enthält nur die Programmkosten ohne Übernachtung und Verpflegung. Die Hotelkosten enthalten fünf Übernachtungen mit Frühstück (Sonntag bis Freitag) im Intercity-Hotel Ostbahnhof. Die Bezahlung erfolgt bei der
    Anreise direkt an das Hotel. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob eine Übernachtung gewünscht wird. Die Anreise erfolgt individuell am Sonntag. Seminarbeginn ist Montagmorgen um 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Solidarität – Was heißt das eigentlich? Neue solidarische Initiativen in Berlin

    In diesem Bildungsurlaub möchten wir uns damit beschäftigen, was mit Solidarität heute gemeint ist. Spätestens seit der Covid-19 Pandemie und dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist der Begriff in aller Munde, präsent in den Schlagzeilen, den sozialen Medien, auf Demo-Plakaten und an Balkonen. Aber was heißt es praktisch, solidarisch zu sein? Für das Individuum und als Gesellschaft? Bedeutet es zu spenden oder Hilfe zu leisten? Oder sich dafür zu engagieren, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben, also solidarische Strukturen aufzubauen und zu stärken?
    Wir werden uns zunächst damit auseinandersetzen, welche Bedeutung Solidarität historisch eingenommen hat und uns auf dieser Basis in Gesprächen und Treffen mit Berliner Initiativen damit beschäftigen, welche Vorstellungen von Solidarität diese in ihrer Praxis haben und was wir davon lernen können. Dabei konzentrieren wir uns auf die Themen Gesundheit, Arbeit, Wohnen und Migration, für die Solidarität eine besondere Rolle spielt und in denen Mangel an Solidarität besonders spürbar ist.

    Der Bildungsurlaub wird in Zusammenarbeit mit dem Berliner Forschungsprojekt „Transforming Solidarities“ angeboten. In dem Projekt wird gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen in Berlin dazu geforscht, was Solidarität ausmacht und warum sie so wichtig für die Gesellschaft ist.
    Die Übernachtungen vom 09.07. bis 14.07.2023 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr. Die Anreise erfolgt individuell.

    Kooperationspartner*innen
  • Gesundheitsversorgung in der Krise. Unsere Krankenhäuser zwischen Privatisierung, Personalmangel und Kampf um bessere Arbeitsbedingungen

    Die Gesundheitsversorgung ist einer der Bereiche, in denen die neoliberale Sparpolitik unhaltbare Zustände hervorgebracht hat. Die Privatisierung von Kliniken sowie die Fallpauschalenfinanzierung haben zu Personalmangel und Arbeitsverdichtung geführt. Dabei geraten sowohl die Interessen der Beschäftigten als auch das Wohl der Patient*innen unter die Räder. Verbesserungen gibt es allerdings nur, wenn es Druck in den Krankenhäusern und auf der Straße gibt. Wir wollen uns ein Bild von der gegenwärtigen Lage des Gesundheitssystems verschaffen und mit unterschiedlichen Akteur*innen ins Gespräch kommen. Wie funktioniert die Krankenhausfinanzierung? Was sind die Forderungen der Beschäftigten? Welche Strategien werden im Arbeitskampf angewandt? Welche politischen Konzepte zur Verbesserung der Situation gibt es?
    Das Seminar richtet sich sowohl an Menschen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, als auch an alle anderen Interessierten.
    Der Teilnahmebeitrag enthält nur die Programmkosten ohne Übernachtung und Verpflegung. Die Hotelkosten enthalten fünf Übernachtungen mit Frühstück (Sonntag bis Freitag) im Intercity-Hotel Ostbahnhof. Die Bezahlung erfolgt bei der
    Anreise direkt an das Hotel. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob eine Übernachtung gewünscht wird. Die Anreise erfolgt individuell am Sonntag. Seminarbeginn ist Montagmorgen um 9:00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Kassel – Stadt der Documenta und Weltkulturerbe

    Mit der ersten Documenta 1955 wollte der Kasseler Kunstprofessor und Designer Arnold Bode ein Hoffnungszeichen in der zerstörten Stadt setzen und den Menschen zeigen, wie beeindruckend die von den Nationalsozialisten als „Entartet“
    verschmähte Kunst ist. Der überraschend große Erfolg der Ausstellung begründete die bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst – die „Documenta“, die alle fünf Jahre in Kassel stattfindet.


    Wir wollen uns in diesem Seminar mit der Entwicklung dieser Ausstellung und ihrer Wirkung auf die Besucher*innen auseinandersetzen. Kunst als Ort gesellschaftlicher und politischer Auseinandersetzung sowie als Hoffnungsträger ist
    das zentrale Thema dieser Woche. Dazu werden wir uns in Kassel auf Spurensuche von Kunstwerken verschiedener Documenta-Ausstellungen begeben. Auch die Wilhelmshöhe mit dem größten Bergpark Europas und seinen historisch bedeutenden Kunstwerken wird ein Bestandteil des Seminares sein.


    Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • ,Die hundert Sprachen der Kinder‘ – Vorschulpädagogik in Reggio Emilia

    Reggio Emilia ist eine italienische Stadt in der Provinz Emilia-Romagna. Dort wurde eine Pädagogik entwickelt, die bereits seit vielen Jahren weltweit hohe Anerkennung findet. „In dieser Stadt gibt es die schönsten Krippen und Kindergärten
    der Welt“, befand die amerikanische Zeitschrift Newsweek und verlieh ihnen 1991 einen Oscar für Pädagogik.
    Reggio-Pädagogik ist kein fertiges Konzept oder festgelegte Erziehungstheorie. Sie ist eine „Pädagogik des Werdens“ und beinhaltet das ständige Miteinander von Kindern, Erwachsenen und deren sozialer Umwelt. Das Seminar ist ein Angebot der beruflichen Weiterbildung und vermittelt wesentliche Kenntnisse der Reggio-Pädagogik. Es enthält sowohl eine Einführung in Geschichte und Theorie als auch einen Einblick in die praktische Arbeit vor Ort. Teil des Seminars
    sind Gespräche mit Verantwortlichen und Besuche in Einrichtungen, die mit der Reggio-Pädagogik arbeiten.

    Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 16 Personen begrenzt. Die Anreise erfolgt am Sonntag individuell, der Zug wird dabei empfohlen. Seminarbeginn ist Montag um 9.00 Uhr. Der Preis für die Übernachtung beinhaltet die Unterbringung im Doppelzimmer inkl. Frühstück vom 15.10. bis 20.10.2023, auf Wunsch kann gegen Aufpreis um eine Nacht verlängert werden.
    Wichtiger Hinweis: Interessierte aus Thüringen mit einem zu versteuerndem Jahreseinkommen zwischen 20.000 und 40.000 Euro können für das Seminar ggf. eine Förderung über den Weiterbildungsscheck des Landes Thüringen beantragen. Alle Infos unter: https://www.gfaw-thueringen.de

    Kooperationspartner*innen