Der Weg in die Thüringer Arbeitswelt verläuft für migrantische Beschäftigte selten geradlinig und einfach. Überall gibt es Hürden, die überwunden werden wollen. Diese Hürden sollen für Besucher*innen der Ausstellung „Wir haben was gegen Arbeitsausbeutung“ im Nerly Erfurt erfahrbar gemacht werden.
Die Eröffnungsveranstaltung „Fairnissage“ bietet die Möglichkeit, auf Erfahrungen aus jahrelanger Beratungstätigkeit an der Schnittstelle Arbeitsmarkt und Migration einzugehen. Wir laden ein, sich gemeinsam mit uns in die migrantische (Arbeits)realität zu begeben und mit den Ausstellenden ins Gespräch zu kommen.
Das Projekt Faire Integration Thüringen wird im Rahmen des ESF Plus-Programms „Förderprogramm IQ – Integration durch Qualifizierung“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Kofinanziert wird das Projekt durch den Freistaats Thüringen.
Die bundesseitige Förderung wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit.
Das Europäische Parlament ist die einzige direkt gewählte transnationale Versammlung der Welt. Wir haben die Abgeordneten am 09. Juni 2024 gewählt.
Das Europäische Parlament ist ein wichtiges Forum für die politische Debatte und die Beschlussfassung auf EU-Ebene. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments werden direkt von den Wähler*innen in allen Mitgliedstaaten gewählt. Das Parlament vertritt somit die Interessen der Menschen im Hinblick auf die EU-Gesetzgebung und stellt sicher, dass die Arbeitsweise der anderen EU-Organe demokratischen Grundsätzen folgt.
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments stellen wichtige politische, wirtschaftliche und soziale Themen in den Mittelpunkt und setzen sich für die Werte der Europäischen Union ein: Achtung der Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit.
Als Gesprächspartnerin haben wir die Abgeordnete des Europäischen Parlaments Marion Walsmann eingeladen.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MOSaIK“ in Kooperation mit dem IG BAU Bezirksverband Erfurt. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.
Bundesdeutsche Gewerkschaften unterhalten seit den 1950er Jahren gewachsene Austauschbeziehungen mit Israel. Vor diesem Hintergrund verfassten der DGB und die Mitgliedsgewerkschaften nach dem terroristischen Überfall der Hamas auf israelisches Territorium am 7. Oktober 2023 einen Solidaritätsaufruf.
Ori Strassberg wohnt in Israel und begleitet seit 20 Jahren gewerkschaftliche Austauschgruppen in Deutschland und Israel. Wir wollen seine Perspektive auf die aktuelle Situation erfahren: Wie gestaltet sich das Leben in Israel aktuell und welche Fragen werden in Israel diskutiert? Wie wird die außenpolitische Lage in Israel eingeschätzt, welche Rollen spielen dabei Länder wie die USA, Deutschland oder der Iran? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts MOSaIK beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem DGB Hessen-Thüringen.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes MOSaIK des DGB Bildungswerkes Thüringen e.V. statt.
Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBJS.
2024 wird gewählt – für Thüringen stehen die Kommunalwahlen und Landtagswahlen an. Wählen dürfen nun auch diejenigen, die erst in den letzten Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.
Aber wer darf eigentlich wählen? Welche Parteien treten zur Wahl an und wie funktioniert die Wahl genau? Was wird im Landtag entschieden? Und welche Positionen vertreten die unterschiedlichen Parteien?
Diese und andere Fragen werden wir in der Veranstaltung beantworten. Damit richten wir uns insbesondere an Menschen mit Migrationshintergrund, die dieses Jahr zum ersten Mal in Deutschland wählen dürfen.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Veranstaltet vom DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG.
2024 wird gewählt – für Thüringen stehen die Kommunalwahlen und Landtagswahlen an. Wählen dürfen nun auch diejenigen, die erst in den letzten Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.
Aber wer darf eigentlich wählen? Welche Parteien treten zur Wahl an und wie funktioniert die Wahl genau? Was wird im Landtag entschieden? Und welche Positionen vertreten die unterschiedlichen Parteien?
Diese und andere Fragen werden wir in der Veranstaltung beantworten. Damit richten wir uns insbesondere an Menschen mit Migrationshintergrund, die dieses Jahr zum ersten Mal in Deutschland wählen dürfen.
Veranstaltet vom DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit House of Resources Thüringen im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG.
Welche Vorstellungen von ihrem neuen Wohnort haben Migrant*innen, welche Informationen und „Werte“ werden in Integrationskursen angesprochen, wel- che bleiben ausgespart? Thomas Fürhapter dokumentiert Kurse für Zugezo- gene in der Stadt Wien, in denen sowohl Rechtliches als auch ganz Privates zur Sprache kommt. Zwischen Kulturvermittlung und Gesprächskreis entsteht ein komplexes Dokument von Vielfalt, samt den mit ihr einhergehenden man- nigfaltigen Irritationsmomenten und Herausforderungen. Wir wollen den Film „Zusammenleben“ (A 2022, 90 min.) gemeinsam ansehen und darüber ins Gespräch kommen, wie eine gelungene Integration aussehen kann.
Veranstaltet vom DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG.
Finanzierung
Das Projekt „Du und Ich statt Die und Wir! 4.0“ wird aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) nach der Richtlininie zur Förderung der Integration in der Erwachsenenbildung (RLIntegrationEB) finanziert
Reggio Emilia ist eine italienische Stadt in der Region Emilia-Romagna mit den „schönsten Krippen und Kindergärten der Welt“. Doch wo hat die weltweit beachtete Pädagogik ihren Ursprung? Was hat sie mit dem Widerstand von Frauen gegen den italienischen Faschismus und die deutsche Besatzung in Italien zu tun? Antworten auf diese Fragen bietet ein Projekt, das wir in einer Veranstaltung vorstellen möchten. Die Macher*innen berichten über die Entstehung und wir wollen gemeinsam ins Gespräch kommen: Über progressive Pädagogik und über das aktive Engagement von Frauen für demokratische und integrative Werte, das auch nach 80 Jahren nichts von seiner Bedeutung verloren hat.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Kooperationsveranstaltung von progrettinfanzia, Istoreco Reggio Emilia, DGB Bildungswerk Hessen, DGB-Bildungswerk Thüringen. Finanziert aus Mittel der Europäischen Union.
Das interaktive Rollenspiel ‚Ein Schritt nach vorn‘ zielt darauf ab, Bewusstsein für die tief verwurzelten Ungleichheiten zu schaffen, die zu Diskriminierung führen und die Gesellschaft spalten. Es bietet die Möglichkeit, durch die Augen eines anderen Menschen zu sehen, dessen Leben durch ganz andere Umstände geprägt ist als die eigenen.
Bei dieser interaktiven Methode übernehmen die Teilnehmenden verschiedene soziale, wirtschaftliche oder kulturelle Identitäten, die durch Rollenkarten bestimmt werden. Während des Spiels werden Szenarien aus dem echten Leben präsentiert, und die Teilnehmenden treten je nach ihren Rollen und den auf sie zutreffenden Lebensereignissen oder -bedingungen vor oder bleiben stehen. Diese physischen Schritte verdeutlichen sichtbar die Ungleichheiten, die aus Merkmalen resultieren, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen – wie etwa die soziale Herkunft, das Geschlecht oder die ethnische Zugehörigkeit.
Die Veranstaltung öffnet nicht nur die Augen für die Herausforderungen, denen sich Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen gegenübersehen, sondern fördert auch Empathie und Verständnis. Durch das direkte Erleben der Ungleichheit bekommen Teilnehmende und Publikum einen Einblick, wie Diskriminierung im Alltag aussieht und wie sie unsere Gesellschaft prägt und spaltet. Das Ziel des Spiels ist es, die Menschen dazu zu bewegen, über ihre eigene Rolle in der Gesellschaft nachzudenken und zu erkunden, wie ihr Beitrag aussehen kann, um aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen.
Eine Veranstaltung der Landesorganisation der freien Träger der Erwachsenenbildung in Thüringen (LOFT) in Kooperation mit dem Projekt „Du und Ich statt Die und Wir!“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBJS.
Die nationalsozialistische Wirtschaft benötigte – zur Versorgung der deutschen Bevölkerung und für die Durchführung ihres fanatischen Vernichtungsfeldzugs – kontinuierlich zahlreiche Arbeitskräfte. Millionen von Menschen wurden deshalb zwischen 1933 und 1945 im Deutschen Reich und den besetzten Gebieten zur Arbeit gezwungen – vielfach durch Gewalt, Deportation und Internierung. In einer Stadt wie Erfurt waren so gegen Ende des Krieges im Straßenbild mehrere tausend ausländische Zwangsarbeiter*innen präsent, von deren Ausbeutung sowohl die lokale (Rüstungs-)Industrie als auch Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe oder Privatpersonen massiv profitierten.
In Vorbereitung auf einen geplanten gemeinsamen Besuch des demnächst öffnenden Museums „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ in Weimar wollen wir uns in einem JourFixe mit verschiedenen Fragen rund um das Thema Zwangsarbeit auseinandersetzen:
Welche Menschen waren wann und aus welchen Gründen vom nationalsozialistischen Arbeitszwang betroffen?
Wie beeinflusste die rassistische Ideologie der Nationalsozialisten ihren Umgang mit verschiedenen Gruppen von Zwangsarbeiter*innen?
In welchem Verhältnis stand die deutsche Bevölkerung zu den ausländischen Zwangsarbeiter*innen, denen sie im Alltag verschiedentlich begegnete?
Wo und wie waren Zwangsarbeiter*innen in Erfurt untergebracht, wo arbeiteten und wie lebten sie hier?
Wer profitierte von der Ausbeutung von Zwangsarbeiter*innen?
Und: Wie ging die deutsche Nachkriegsgesellschaft mit den Themen Aufarbeitung und Entschädigungen um?
Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam beleuchten und diskutieren, bevor wir am 29. Juni 2024 gemeinsam das neue Museum „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ besuchen.
Weitere Informationen zur Museumsexkursion finden Sie hier.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes MOSaIK des DGB Bildungswerkes Thüringen e.V. statt. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBJS.