• Das Meer

    13. – 17. April 2026

    Beschreibung der Veranstaltung…

    Das Meer

    Die Ostsee und ihre Küsten im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftsinteressen und Naturschutz
    Bildungsfreistellung
    Gesellschaft verstehen und verändern
    13. – 17. April 2026
    Aktueller Event-Status:

    Seminar ist voll. Leider keine Anmeldung mehr möglich.

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    Wie selbstverständlich nutzen und benutzen wir den Lebensraum Ostsee und die Küstenregionen. Wir folgen einer Tradition, in der das Meer und die Landschaft genutzt und den Bedürfnissen verschiedenster Interessensgruppen untergeordnet wird. Es werden Lebensräume gestört oder gar zerstört, deren Aufbau Jahrtausende gebraucht hat. Es wird hart um die Balance zwischen Ökonomie und Ökologie gerungen. Umso wichtiger sind Vorhaben der Renaturierung und die Sicherung von Schutzgebieten für die nachhaltige Verbesserung und Stabilität des Ökosystems Ostsee.

    Die Stadt Stralsund ist der Ausgangspunkt unserer Erkundungen und Begegnungen. Wir verschaffen uns einen Einblick in den Lebensraum Meer, Ostsee und in ihre Besonderheiten. Wir begegnen aktuellen ökonomischen und ökologischen Interessen und deren Vertreter:innen. Geplant sind u.a. Exkursionen auf Rügen und dem Darß, um die einmalige Boddenlandschaft und die wertvolle Küstenregion kennen zu lernen.

    Wir gehen der Frage nach, wie ein gutes Miteinander und respektvoller Umgang im Lebensraum Ostsee gelingen kann und was wir bereit sind, dafür zu tun.

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,

    Übernachtung

    12.04. – 17.04.2026

    Seminarbeginn

    Montag, 9:00 Uhr

    Kosten

    Teilnahmebeitrag

    Übernachtung mit Halbpension
    Mitglieder: 380,00 €
    Nur für Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft.
    Nichtmitglieder: 470,00 € Für Personen die nicht Mitglied in einer DGB-Gewerkschaft sind.
    Einzelzimmerzuschlag 130,00 €

    Anbieter

  • Digitalisierung? Kein Stress!

    23. – 27. März 2026
    Zinnowitz

    Beschreibung der Veranstaltung…

    Seminar 02/2026

    Digitalisierung? Kein Stress!

    Raus aus dem Stress – fit bleiben im digitalen Zeitalter
    Bildungsfreistellung
    Mein Platz in der Gesellschaft
    23. – 27. März 2026
    Zinnowitz
    Aktueller Event-Status:

    Anmeldung ab 17.11.2025 7:30 über das DGB Bildungswerk Hessen.
    Bitte legt euch vorher dort bereits ein Benutzerkonto an.

    Dieser Event hat den Status "Anmeldung ab 17.11.2025 7:30 über das DGB Bildungswerk Hessen. Bitte legt euch vorher dort bereits ein Benutzerkonto an." für die Veranstaltung "Digitalisierung? Kein Stress!"

    »Digitalisierung soll Unterstützung und Erleichterung sein, statt Beschäftigte zu belasten, Stress zu erzeugen und so das Risiko für psychische Erkrankungen zu erhöhen.« (DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi)

    Nicht nur am Arbeitsplatz, immer stärker auch in unserem Privatleben, begegnen uns digitale Techniken. Jeder Fortschritt in der Technik hat Licht und Schatten, so auch die Digitalisierung. Verletzung der Privatsphäre, Leistungsüberwachung und Bewertung, Überflutung mit Informationen und Beschleunigung – all das verursacht Stress, psychische und physische Belastungen. Wird Stress zu einer Dauerbelastung, treten negative Folgen auf. Neben verminderter Arbeitskraft vor allem gesundheitliche Beschwerden, Erschöpfung bis zum Burnout.

    Bei DGB Bildungswerk Hessen anmelden (öffnet in neuem Fenster) Führt zur Anmeldeseite des DGB Bildungswerk Hessen für die Veranstaltung "Digitalisierung? Kein Stress!"

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,

    Übernachtung

    22.03. – 27.03.2026

    Seminarbeginn

    Montag, 9:00 Uhr

    Kosten

    Teilnahmebeitrag

    Übernachtung mit Vollpension

    Mitglieder: 380,00 € Nur für Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft.
    Nichtmitglieder: 470,00 € Für Personen die nicht Mitglied in einer DGB-Gewerkschaft sind.
    Einzelzimmerzuschlag 70,00 €

    Anbieter

  • Hamburg

    18. – 22. Mai 2026
    Hamburg

    Beschreibung der Veranstaltung…

    Seminar 10/2026

    Hamburg

    Hinter den Fassaden einer reichen Stadt
    Bildungsfreistellung
    Gesellschaft verstehen und verändern
    18. – 22. Mai 2026
    Hamburg
    Aktueller Event-Status:

    Anmeldung ab 17.11.2025 7:30 über das DGB Bildungswerk Hessen.
    Bitte legt euch vorher dort bereits ein Benutzerkonto an.

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    Hamburg gilt als eine sehr reiche Stadt. In der Tat ist der reichste Deutsche ein Hamburger und die Dichte an Millionär:innen und Großverdienern in der Hansestadt enorm. Doch bedeutet das auch ein gutes Leben für alle? Wie ist die Situation für Menschen, die fast nichts haben? Wo finden siesoziale Teilhabe? Wie sind die Arbeitsbedingungen am Hamburger Hafen und in der internationalen Schifffahrt? Und welche Rolle spielte der Kolonialismus für den Aufstieg der Stadt? Diesen Fragen wollen wir uns in der Woche widmen und so hinter die beeindruckenden Fassaden Hamburgs schauen, die durch eine lange Tradition als internationale Handelsstadt entstanden sind.

    Bei DGB Bildungswerk Hessen anmelden (öffnet in neuem Fenster) Führt zur Anmeldeseite des DGB Bildungswerk Hessen für die Veranstaltung "Hamburg"

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,

    Übernachtung

    17.05. – 22.05.2026

    Seminarbeginn

    Montag, 9:00 Uhr

    Kosten

    Teilnahmebeitrag

    Übernachtung mit Frühstück
    Mitglieder: 350,00 €
    Nur für Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft.
    Nichtmitglieder: 440,00 € Für Personen die nicht Mitglied in einer DGB-Gewerkschaft sind.
    Einzelzimmerzuschlag 50,00 €

    Anbieter

  • Strukturwandel im Pott

    22. – 27. März 2026
    Essen

    Beschreibung der Veranstaltung…

    Seminarreihe:

    Strukturwandel im Pott

    Essen: Bor Hömma, dat musse sehen und erfühlen. Tusse dat kennen?
    Bildungsfreistellung
    Gesellschaft verstehen und verändern
    22. – 27. März 2026
    Essen
    Aktueller Event-Status:

    Anmeldung ab 17.11.2025 7:30 über das DGB Bildungswerk Hessen.
    Bitte legt euch vorher dort bereits ein Benutzerkonto an.

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    Mit der Seminarreihe »Strukturwandel im Pott« haben wir uns auf den Weg durch die Besonderheiten in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der einzelnen Städte in der Region gemacht. Nachzwölf Jahren kehrt sie an ihren Ausgangspunkt zurück: Essen ist die zweitgrößte Stadt im Ruhrpott. Heute als Messe und Universitätsstadtbekannt, hat die Stadt einiges zu bieten und kann mit einigen Superlativen punkten: Größter Filmpalast, längster Bahnsteig, älteste U-Bahn Nordrhein-Westfalens – noch vor Köln –, das größte Einfamilienhaus Deutschlands. Als einzige europäische Stadt trägt die Stadt Essen die Titel Kulturhauptstadt (2010) und Grüne Hauptstadt Europas (2017). Da bisse platt. Watt sachse!! Is ja nur ein kleiner Ausblick, es gibt noch viele weitere Details und Dönekes. Komma inne Pötte.


    Das Leben und der Puls der Stadt wurden bestimmt durch Kohle, Roheisen, Maschinentakt und Bier, malochen rund umme Uhr. Wat is heute noch davon zu sehen und zu erleben? Stimmt das Bild vom Ruhrpott noch, dreckig, schlechte Luft und keine höhere Bildung? Dunkel, datt de kaum Tach und Nacht unterscheiden kannst. Wie sehen diese Dreckschleudern von Qualm und giftigen Dämpfen aus? Blicken wir auf die Kumpel und Stahlarbeiter zurück. Dat is ja wohl der Hammer! Tschüssikowski. Ich zähl auf dich, anmelden zum Bildungsurlaub, kommse rum.

    Bei DGB Bildungswerk Hessen anmelden (öffnet in neuem Fenster) Führt zur Anmeldeseite des DGB Bildungswerk Hessen für die Veranstaltung "Strukturwandel im Pott"

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,

    Übernachtung

    22.03. – 27.03.2026

    Seminarbeginn

    Montag, 9:00 Uhr

    Kosten

    Teilnahmebeitrag

    Übernachtung mit Halbpension
    Mitglieder: 380,00 €
    Nur für Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft.
    Nichtmitglieder: 470,00 € Für Personen die nicht Mitglied in einer DGB-Gewerkschaft sind.
    Einzelzimmerzuschlag: 130,00 €

    Anbieter

  • Wohnen ist Menschenrecht!

    Seminar 09/2026

    Wohnen ist Menschenrecht!

    Die soziale Frage ums Wohnen in Wien bis heute
    Bildungsfreistellung
    Über den Tellerrand Seminare im Ausland
    04. – 08. Mai 2026 | 09:00 Uhr
    Wien
    Aktueller Event-Status:

    Seminar ist voll. Leider keine Anmeldung mehr möglich.

    Dieser Event hat den Status "Seminar ist voll. Leider keine Anmeldung mehr möglich." für die Veranstaltung "Wohnen ist Menschenrecht!"

    Soziale Spaltung, Verdrängung, Mietpreisexplosion – seit Jahren ist die Auseinandersetzung um leistbaren Wohnraum ein zentrales politisches Thema in vielen Städten, in Frankfurt wie in Erfurt.

    Wien gehört zu den Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Dies liegt nicht zuletzt an einem einzigartigen System der Wohnbaupolitik. Die Versorgung mit sozialem Wohnraum ist in Österreich durch einen engen Zusammenhang zwischen Wohnbauförderung und dem Agieren gemeinnütziger Bauvereinigungen gekennzeichnet. Die Wurzeln des sozialen Wohnungsbaus reichen dabei bis zur Jahrhundertwende zurück und erlebten vor allem in den 1920er Jahren zu Zeiten des »Roten Wiens« einen ersten Höhepunkt.

    Wir wollen uns auf Spurensuche nach Geschichte und Gegenwart der Gemeindebauten in Wien begeben, uns mit Historiker:innen, Akteur:innen der Stadt Wien, Vertreter:innen der Arbeiterkammer, Stadtforscher:innen und Bewohner:innen treffen. Dabei wollen wir auch der Frage nachgehen, welche Lösungen auf die Situation in der Bundesrepublik übertragbar sind.

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,

    Übernachtung

    03.05. – 08.05.2026

    Seminarbeginn

    Montag, 9:00 Uhr

    Kosten

    Teilnahmebeitrag

    Mitglieder: 180,00 € Nur für Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft.
    Nichtmitglieder: 270,00 € Für Personen die nicht Mitglied in einer DGB-Gewerkschaft sind.

    Übernachtung mit Frühstück

    Doppelzimmer ca. 300,00 €
    Einzelzimmer ca. 430,00 €

    Anbieter

  • Ist die Arbeit fair? Auch in Thüringen?

    Sa. 29. November 2025 | 09:00 – ca. 18:00 Uhr
    ver.di Bildungsstätte Saalfeld, Auf den Rödern 94, 07318 Saalfeld

    Beschreibung der Veranstaltung…

Praca jest fair! Czyżby?

Eine Exkursion auf polnisch und rumänisch.
Gesellschaftspolitik
Sa. 29. November 2025 | 09:00 – ca. 18:00 Uhr
ver.di Bildungsstätte Saalfeld, Saalfeld

Udział w wycieczce jest bezpłatny, zapewniamy również wyżywienie.

Jeśli przyjechaliście Państwo z zagranicy do Turyngii, być może wiecie, jak trudno jest znaleźć pracę lub odnaleźć się na rynku pracy. Wystawa „Jesteśmy przeciwni wyzyskowi pracowników” pokazuje doświadczenia emigrantów z Europy Środkowej i Wschodniej na rynku pracy w Turyngii. Od poszukiwania pracy po jej zakończeniu zostało ukazanych wiele problemów, z jakimi borykają się pracownicy zagraniczni


Aby udostępnić tę wystawę szerszej grupie odbiorców, w sobotę 29.11.2025 odbędzie się oprowadzanie po wystawie w języku polskim. Czy są Państwo zainteresowani? Zapraszamy do udziału w naszej wycieczce do Saalfeld i do obejrzenia wystawy „Jesteśmy przeciwni wyzyskowi pracowników”. Poznamy centrum edukacyjne ver.di w Saalfeld, zobaczymy wystawę i będziemy mieli czas na wymianę poglądów.


Liczba miejsc jest ograniczona do 10 osób.


Informacje organizacyjne:
Pojedziemy razem pociągiem o godz. 9:17 z dworca głównego w Erfurcie. Planowany powrót do Erfurtu jest około godz. 18:00. Spotkamy się przed głównym wejściem do dworca na ulicy Willy-Brandt-Platz 12 w Erfurcie o godzinie 9:00.
Udział w wycieczce jest bezpłatny, zapewniamy również wyżywienie.
Czekamy na Państwa zgłoszenia:

Öffnet das Anmeldeformular für die Veranstaltung "Ist die Arbeit fair? Auch in Thüringen?"

Contact

Izabela Galus
Beratungsreferentin
Niemiecki , Polski

  • Weglaufen werd ich nie

    Schon mit 17 Jahren beginnt Felix Fechenbach für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. An der Seite von Kurt Eisner löst er 1918 in Bayern die Revolution aus. In der Weimarer Republik wird er namhafter Journalist, arbeitet gleichzeitig aber auch als Puppenspieler und Autor. Durch sein unerschrockenes Auftreten im Wahlkampf gegen Hitler wird er zu einem Hauptfeind der Nazis. Mit einem wilden Mix aus Puppen- und Schauspiel wirbelt die Inszenierung durch die wechselvolle Lebensgeschichte von Felix Fechenbach und katapultiert ihn in unsere Gegenwart. Denn braucht es nicht auch heute wieder mutige Kämpfer für die Demokratie wie ihn?

    Im Anschluss an den Vorstellungstermin findet in der Studio.Box ab ca. 20:45 Uhr ein von Frank Lipschik moderiertes Nachgespräch mit Annika Neubert von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus und dem Schauspieler Jan Uplegger statt.

    Sämtliche Informationen inkl. Kartenbestellmöglichkeit finden sich hier: https://www.theater-erfurt.de/stuecke/weglaufen.
    Es gibt ein begrenztes Kartenkontingent beim DGB, mit dem Gewerkschaftsmitglieder freien Eintritt erhalten. Verbindliche Anmeldung an Renate Licht: renate.licht@dgb.de

    Anmeldungen möglich an: info@dgb-bwt.de

  • The Homes We Carry

    THE HOMES WE CARRY zeichnet das Porträt einer von den Wirrungen der Weltgeschichte zerrissenen Familie zwischen Deutschland, Mosambik und Südafrika. Im Zentrum steht die afrodeutsche Sarah. Sie will ihrer Tochter Luana Beziehungen ermöglichen, die ihr als Kind fehlten. Deshalb reist sie mit ihr ins Südliche Afrika, wo ihr eigener Vater und der Kindsvater auf sie warten. Währenddessen erinnert sich Sarahs Vater Eulidio an die fast vergessene Geschichte der mosambikanischen DDR-Vertragsarbeiter.

    Wir schauen den Film gemeinsam im Schambrowski in Erfurt. Vor Ort mit dabei ist die Regisseurin des Films, Brenda Akele Jorde, mit der wir im Anschluss an den Film ins Gespräch kommen können.

    Hier kann der Trailer angeschaut werden: https://www.thehomeswecarry.com/

    Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“, finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG.

  • Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater

    Während der NS-Diktatur wurden Menschen als „Asoziale“ verfolgt und ermordet, weil sie beispielsweise arm, obdachlos oder suchtkrank waren. Auch in Nachkriegsdeutschland wurden diese Bevölkerungsgruppen sowohl in West- als auch in Ostdeutschland an den Rand der Gesellschaft gedrängt. In der Erinnerungskultur der BRD finden sie bis heute keinen angemessenen Raum. Harald Hahn als Theatermacher und Pädagoge hat einen engen familiären Bezug zum Thema: Sein eigener Großvater, Anton Knödler, war als „Asozialer“ im KZ Buchenwald inhaftiert.

    Am Vortrag hat sich Harald Hahn im Theaterstück diesem Familiengeheimnis angenährt und aufgezeigt, was Schuld, Scham und Schweigen über Generationen in Familien anrichten, wie Klasse und Herkunft unsere Gesellschaft auch in der Gegenwart strukturiert und was dies mit dem Wert eines Menschenlebens macht.

    Am Samstag soll sich im Rahmen eines theaterpädagogischen Workshops vertieft mit der Frage auseinandergesetzt werden, wie wir als Gesellschaft aktiv gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung vorgehen können. Gearbeitet wird mit Methoden aus dem „Theater der Unterdrückten“. Am Theaterworkshop kann auch teilgenommen werden, wenn das Theaterstück am Vorabend nicht besucht wurde.

    Der Workshop findet in der Thüringer Gemeinschaftsschule Wenigenjena statt. Der Besuch des Workshops ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Das Theaterstück findet im Rahmen des 34. antifaschistischen und antirassistischen Ratschlags in Jena statt. Weitere Informationen zum Ratschlag und dem Programm unter: https://www.ratschlag-thueringen.de/aktuelles/

  • Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater.


    Theaterstück von und mit Harald Hahn

    Während der NS-Diktatur wurden Menschen als „Asoziale“ verfolgt und ermordet, weil sie beispielsweise arm, obdachlos oder suchtkrank waren. Auch in Nachkriegsdeutschland wurden diese Bevölkerungsgruppen sowohl in West- als auch in Ostdeutschland an den Rand der Gesellschaft gedrängt. In der Erinnerungskultur der BRD finden sie bis heute keinen angemessenen Raum. Harald Hahn als Theatermacher und Pädagoge hat einen engen familiären Bezug zum Thema: Sein eigener Großvater, Anton Knödler, war als „Asozialer“ im KZ Buchenwald inhaftiert. Im Theaterstück nährt Harald Hahn sich diesem Familiengeheimnis an und zeigt auf, was Schuld, Scham und Schweigen über Generationen in Familien anrichten, wie Klasse und Herkunft unsere Gesellschaft auch in der Gegenwart strukturiert und was dies mit dem Wert eines Menschenlebens macht. Im Anschluss an das interaktive Erzähltheater findet ein Gespräch mit dem Publikum statt.

    Die Vorführung findet in der Mensa der Thüringer Gemeinschaftsschule Wenigenjena statt. Der Besuch des Theaterstücks ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Das Theaterstück findet im Rahmen des 34. antifaschistischen und antirassistischen Ratschlags in Jena statt. Weitere Informationen zum Ratschlag und dem Programm unter: https://www.ratschlag-thueringen.de/aktuelles/

    Am Folgetag findet zudem ein theaterpädagogischer Workshop mit Harald Hahn statt. In diesem wird sich vertieft mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir als Gesellschaft aktiv gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung vorgehen können. Gearbeitet wird mit Methoden aus dem „Theater der Unterdrückten“.