• WERKSTATTGESPRÄCH, GERÜSTET FÜR DIE DIGITALE (ARBEITS)WELT?!

    Kooperationspartner*innen

    Digitalisierung spielt in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eine wichtige Rolle und geht mit kontinuierlichen Veränderungen einher. Wie werden wir zukünftig leben, arbeiten und lernen? Wie kann man aktiv mitgestalten?

    Expertinnen vom Zentrum Digitale Transformation Thüringen und dem Weiterbildungsverbund FastForward werden mit Ihnen und Euch dazu ins Gespräch kommen und gemeinsam einige digitale Anwendungen ausprobieren.

  • Aktivist und Prophet: der polnisch-russisch-jüdisch-sowjetische Schriftsteller Bruno Jasieński (1901-1938) – ein Wiederzuentdeckender!

    Er war ein Schriftsteller, der sich gängigen Zuordnungen entzieht. Als Kind jüdischer Herkunft in Polen geboren, in Russland aufgewachsen, im französischen Exil zum Schriftsteller gereift, als Kommunist in der Sowjetunion seine eigentliche Heimat gefunden und vom Stalin-Regime ermordet, war er in erster Linie der wortgewaltige Verfasser spannender Prosa. Auf Polnisch und Russisch schrieb Bruno Jasieński futuristische, dystopische, surreale und stets hoch politische Texte über Frankreich, Nazi-Deutschland oder das sowjetische Zentralasien. Der zu seiner Zeit bekannte und erfolgreiche Autor ist bei uns inzwischen leider in Vergessenheit geraten. Dies gilt es zu ändern!

    Wer war Bruno Jasieński? Was macht ihn heute so aktuell und lesenswert? Die Österreicherin Elisabeth Namdar, Übersetzerin der auf Russisch geschriebenen Texte Jasieńskis ins Deutsche, und der aus Russland stammende österreichische Schriftsteller Vladimir Vertlib, Verfasser eines Nachworts zu Jasieńskis beeindruckender Novelle „Die Nase“, stellen Leben und Werk des Autors vor.

    Bruno Jasieńskis Werk in deutscher Übersetzung ist bei bahoe books, Wien, erschienen – eine Radiosendung mit Vertlib und Namdar über Bruno Jasieński findet sich hier: https://youtu.be/mTk8zS9_WJ4

    Die Lesung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Kunst, Spektakel & Revolution“, die das Bildungskollektiv BiKo und die ACC Galerie Weimar ausrichten. Sie findet statt in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk Thüringen im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir“.

    Über die aktuell geltenden Infektionsschutz informiert die ACC-Galerie.

  • Stadtrundgang „Erfurt im Nationalsozialismus“ anlässlich des Tags der Befreiung

    Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit der EVG-Jugend Thüringen, gefördert durch den LAP Erfurt – Partnerschaft für Demokratie

    Im Rahmen der Aktion #goldstattbraun2022

    Wichtiger Hinweis:
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

  • Erfurt im Nationalsozialismus – Ein Rundgang durch die Johannesstraße

    Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt – Partnerschaft für Demokratie

    Wichtiger Hinweis:
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

  • Arbeit macht das Leben aus – Arbeitsverdichtung und Beschleunigung im Arbeitsalltag

    Zunehmende Verdichtung der Arbeit und Beschleunigung wird von vielen Beschäftigten regelmäßig als Belastung im Arbeitsalltag beschrieben. Dies hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und führt im schlechtesten Fall zu physischen und psychischen Erkrankungen. In manchen Branchen wird der Kostendruck und Personalmangel als Argument herangeführt, in anderen Bereichen treiben Beschäftigte die Verdichtung sogar eigenverantwortlich voran.

    Im Seminar wollen wir zum einen gesellschaftliche Faktoren der Arbeitsverdichtung identifizieren und erkennen sowie der Frage nachgehen, welche Rahmenbedingungen gesellschaftlich und und auf betrieblicher Ebene notwendig sind, um zu einer weniger belastenden Arbeitssituation zu kommen.

    Zum anderen geht es um das Erlernen von konkreten Methoden zur Verringerung des Stressempfindens und der Stärkung der eigenen psychischen Widerstandsfähigkeit.

    Das Seminar ist eine Kooperation mit der  Landesorganisation der freien Träger in der Erwachsenenbildung Thüringen (LOFT) e.V. und wird gefördert aus Mitteln des TMBJS

    Für das Seminar wurde die Anerkennung nach dem Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz beantragt.

  • FACHFORUM ARBEITS UND GESUNDHEITSSCHUTZ -WER KANN UNS NOCH UNTERSTÜTZEN ?

    Kooperationspartner*innen

    Wer kann Arbeitnehmende, die betriebliche Interessenvertretung und Gewerkschaften beim Arbeits- und Gesundheitsschutz unterstützen? Wen können wir für welche Themen ansprechen? Welche Netzwerke gibt es? Wo können Beteiligungsformen verbessert werden?
    Dazu sprechen wir mit Mitarbeiterinnen der Abteilung Arbeitsschutz des Landesamtes für Verbraucherschutz und Vertreterinnen der gesetzlichen Unfallversicherungen.

    Über die dann geltenden Infektionsvorschriften informiere ich die Teilnehmenden kurz vor der Veranstaltung.

  • „Tarifbindung und Tarifflucht in Thüringen“ Studienergebnisse und Gegenstrategien

    In Thüringen werden nur noch 44 Prozent der Beschäftigten durch einen Tarifvertrag geschützt. Die Tarifbindung ist damit eine der niedrigsten in ganz Deutschland. Für das Lohnniveau im Freistaat hat dies weitreichende Konsequenzen. So verdienen Beschäftigte in nichttarifgebundenen Betrieben im Schnitt 23 Prozent weniger als in Betrieben mit Tarifvertrag. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Insitituts WSI aus dem Jahr 2021. Doch für bessere Arbeitsbedingungen ist eine weitere Stärkung des Tarifvertragssystems unabdingbar. Dazu müssen alle relevanten Akteure – Gewerkschaften, Arbeitgeber und Politik – ihren Beitrag leisten. Die zentralen Studienergebnisse werden in der Veranstaltung präsentiert. Wie es gelingen kann, die Tarifquote in Thüringen und die Arbeitsbedingungen generell zu verbessern, darüber wollen wir mit folgenden Gesprächspartner*innen und im Anschluss mit Euch diskutieren:
    Prof. Dr. Thorsten Schulten, Studienautor vom WSI
    − Renate Sternatz, stellv. Bezirksvorsitzende DGB Hessen-Thüringen
    − Alexandra Peter, AWO-Projekt bei ver.di
    − Prof. Dr. Michael Behr, Abteilungsleiter TMASGFF

    Wichtige Hinweise
    Interessierte Betriebsräte haben die Möglichkeit, sich nach § 37 II BetrVG, interessierte Personalräte nach § 45 II ThürPersVG, zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung freizustellen und entsprechend beim Arbeitgeber abzumelden.

    Wie kann ich teilnehmen?
    Ihr könnt kostenfrei an dem digitalen Fachforum teilnehmen. Bitte nutzt einen aktuellen Browser wie beispielsweise Firefox oder Chrome. Es muss keine Software heruntergeladen werden und es ist keine Registrierung nötig. Für die Teilnahme müsst Ihr nur folgenden Link

    https://bbb.dgb-bwt.de/b/fra-syz-6lx-zgr

    öffnen, Euren Namen eingeben und auf „teilnehmen“ klicken. Wir werden 15 Minuten vor jeder Veranstaltung den Raum öffnen, damit Ihr teilnehmen könnt.

    Kooperationspartner*innen
  • Quo Vadis, Thuringia?

    Diskussionsrunde mit

    • Dirk Bergner, Landtags-Vizepräsident FDP
    • Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE
    • Thadeus König,  CDU-Fraktion
    • Diana Lehmann, Parlamentarische Geschäftsführerin SPD
    • Astrid Rothe-Beinlich, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

    Worum geht’s?

    Die politische Arbeit sowohl der Regierung als auch der Opposition erfolgt seit nunmehr zwei Jahren unter den Bedingungen einer Pandemie. Dabei war Thüringen über Monate das Land mit den höchsten Corona-Inzidenzen und hat eine der niedrigsten Impfquoten. Auch und gerade in dieser schwierigen Situation erwarten die Menschen politisches Handeln für ihre Interessen. Gute Arbeitsbedingungen, mehr Stellen und angemessene Bezahlung des Personals in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, aber auch der Dienstleister, wie die Gebäudereiniger. Schüler, Eltern, Großeltern, Lehrer und Erzieher wollen, dass Schulen und Kindergärten verlässlich funktionieren. Kommunen, Kammern, Sozialprojekte und viele mehr brauchen einen Haushalt für 2022, damit der Neustart nach der Pandemie nicht zum Rohrkrepierer wird.

    Um diese Aufgaben zu erledigen, sind die Abgeordneten des Thüringer Landtags gewählt. Gelingt es ihnen, gibt es wieder mehr Gewinner im Land – vor allem auch unter den Wählerinnen und Wählern.

    Wie kann ich teilnehmen?

    Bedingt durch das Corona-Virus, bereiten wir unseren Politischen Stammtisch mit demokratischen Parteien aus dem Thüringer Landtag als Hybrid-Veranstaltung vor. Eine Teilnahme ist via Internet möglich. Wir benutzen dafür Big Blue Button vom DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Wir empfehlen einen aktuellen Browser (Firefox, Chromium, Chrome) zu nutzen. Im Browser muss folgender Link geöffnet werden:

    https://bbb.dgb-bwt.de/b/fra-rjy-mu9-jjw

    Dann erfolgt eine Anmeldung mit Namen. Fragen können gerne über den Chat und nach Rücksprache auch über ein Mikrofon gestellt werden. Bei Fragen und Unklarheiten zu BigBlueButton verweisen wir auf unsere Hilfeseite: https://www.dgb-bwt.de/fragen-und-antworten-zu-bigbluebutton/

    Anmeldung bitte an:

    Bernd Unbescheid
    Schillerstraße 35
    99439 Am Ettersberg

    bernd.unbescheid@gmx.de

  • Wahlvorstandsschulung zur Vorbereitung und Durchführung der Betriebsratswahlen 2022

    Die nächsten regulären Betriebsratswahlen stehen im Zeitraum zwischen März und Mai 2022 an. Damit ihr eine ordnungsgemäße Wieder- und/oder Neuwahl organisieren könnt, bieten wir allen bestellten Wahlvorständen im Vorfeld der Wahlen entsprechende Schulungen an. In unseren Wahlvorstandsschulungen behandeln wir das normale und das vereinfachte Wahlverfahren im Vergleich. Auf die Änderungen bei den Betriebsratswahlen durch das Betriebsrätemodernisierungsgesetz wird gezielt und ausführlich eingegangen. Im Zentrum der Schulung stehen die rechtlichen Grundlagen nach dem Betriebsverfassungsgesetz (Wahlvorschriften und Wahlordnung) und eine genaue Besprechung des Wahlablaufes sowie der geltenden Fristen. Damit können Fehler und hiermit verbundene spätere Anfechtungen der Wahlen vermieden werden. Sinnvoll ist es, wenn der gesamte bestellte Wahlvorstand gemeinsam eine Schulung besucht und Unklarheiten diskutieren und beseitigen kann. Egal, ob es sich um Neulinge oder „geübte“ Wahlvorstandsmitglieder nach einer mehrjährigen Wahlpause handelt, wir laden euch recht herzlich zur Schulung ein.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Bestellung und Zusammensetzung des Wahlvorstandes
    • Aufgaben des Wahlvorstandes vor der Wahl
    • Die Wahlhandlung
    • Aufgaben des Wahlvorstandes nach der Wahl
    • Anfechtungsgründe und Nichtigkeit einer Wahl
    • Wahlschutz
    • Unterstützungsangebote der Gewerkschaften
  • Verschwörungsmythen und Antisemitismus

    Die Corona-Pandemie hält seit fast zwei Jahren die globale Gesellschaft in ihrem Bann. Zwischen wechselnden Verordnungen, Lockdowns und Öffnungs-Hoffnung steigert sich eine Belastung, welche viele im privaten, aber auch im beruflichen Bereich spüren.

    Doch auch in der Debatte verschärfen sich die Positionen, nicht erst seit der Möglichkeit zur Impfung gegen Corona. Bereits im März 2020 gingen Verschwörungsanhänger*innen gegen den Lockdown auf die Straße, bereits damals mitgetragen von Rechtsradikalen, die die Möglichkeit zum staatlichen Umbruch sahen. Dabei haben sich die Erzählungen, die während der sogenannten „Spaziergänge“ und Demonstrationen zu hören sind, kaum verändert: Von der antisemitischen Erzählung der „Neuen Weltordnung“ über das Chippen durch die Impfung bis hin zur rassistischen Vorstellung des „großen Austausches“ ziehen sich auch Positionen durch diese Gruppierungen, welche bereits aus der extremen Rechten bekannt sind. Auch in den Betrieben und den dortigen Gesprächen tauchen diese Erzählungen immer wieder auf.

    Wir wollen uns deswegen einmal im Monat mit Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen austauschen: Wie ist eigentlich die Lage – was ist den Verschwörungsmythen gemein, wer verbreitet sie und warum? Und was können wir dem entgegen setzen, damit diese Erzählungen nicht die eine Normalität in den Gesprächen darstellen?

    Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

    Gern kann der Veranstaltungshinweis an Interessierte weitergeleitet werden.

    Fragen und Anregungen? Einfach eine Mail an connect@dgb-bwt.de