Veranstaltet von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt – Partnerschaft für Demokratie.
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Stadtrundgang „Erfurt im Nationalsozialismus“ in Einfacher Sprache
Die Projekt-Gruppe Erfurt im National-Sozialismus macht Stadt-Rundgänge in Erfurt. Bei unseren Rungängen sprechen wir über die Nazi Zeit in Erfurt von 1933 bis 1945. Wir besuchen Orte in der Innenstadt von Erfurt.
Wir denken alle Menschen sollen etwas über den National-Sozialismus lernen. Auch Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen, die Deutsch lernen. Deshalb machen wir einen Rundgang in einfacher Sprache.
Die Nazis haben viele Verbrechen begangen. Die Nazis haben viele Menschen ausgegrenzt und ermordet: Juden, Sinti und Roma, politische Gegner, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen.
Wir sprechen über die Verbrechen der Nazis und ihre Opfer. Wir sprechen auch über Menschen, die sich gegen die Nazis gewehrt haben.
Wir treffen uns am Anger Erfurt bei der Maus und dem Elefanten.
Veranstaltet von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt – Partnerschaft für Demokratie.
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Fahrradrundfahrt „Erfurt im Nationalsozialismus“
Auf einer Fahrradrundfahrt zur lokalen Geschichte Erfurts im Nationalsozialismus halten wir an Orten, die aufgrund der Entfernung bei unseren sonstigen historischen Rundgängen seltener im Mittelpunkt stehen. Wir beginnen an der Thüringenhalle, die gleichzeitig die erste Station der Rundfahrt ist. Von dort aus geht es über das Steigerwaldstadion zum Landtag und über weitere Stationen schließlich zum ehemaligen Arbeiterviertel Erfurt Nord. Die letzte Station bildet das ehemalige Schutzhaftlager in der Feldstraße. Hier wurden zu Beginn des Nationalsozialismus in Erfurt viele Gegner des Regimes unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos.
Veranstaltet von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt – Partnerschaft für Demokratie
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Für die Vielen – Die Arbeiterkammer Wien
Eintritt frei!
(Dokumentation | Österreich 2022 | 120 min.)
Die Arbeiterkammer Wien ist Anlaufstelle für Lohnabhängige, die um ihre Rechte kämpfen, und macht sich auch auf politischer Ebene für die Belange der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stark – und das bereits seit über 100 Jahren. Vereinzelten Lohnabhängigen, die oftmals der Willkür ihrer Chefs ausgeliefert sind, steht sie als Institution zur Seite und erstreitet ausstehende Löhne oder legt Einspruch gegen Kündigungen ein.
Als 2020 die Corona-Pandemie ausbricht, steht die Welt plötzlich Kopf – auch für zahlreiche Lohnabhängige, denen nun Kinderbetreuung oder Arbeitsstellen wegbrechen. Der Film zeigt die Arbeiterkammer Wien in diesem kritischen Moment.
Mit einer Einleitung von Corinna Hersel, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Thüringen.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem ver.di Bezirk Thüringen. Gefördert aus Mitteln des TMBJS.
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Wehrhafte Demokratie und Rechtsextremismus
Gesprächsrunde mit Gästen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Radikalisierung bei Protesten gegen die staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, der Inflationsrate, Energie- oder Flüchtlingskrise zeigt als aktuelles Beispiel, wie die Demokratie in Thüringen und ganz Deutschland immer wieder aufs Neue herausgefordert wird. Extremistische und antidemokratische Bestrebungen sind dabei schon lange kein neues Phänomen, sondern begleiten uns schon seit langem.
Demgegenüber stellt der „Thüringenmonitor 2021“ fest, dass die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in der Bevölkerung weiter gesunken ist.
Die weit überwiegende Mehrheit der Thüringerinnen und Thüringer war somit auch nicht rechtsextrem und nicht coronaskeptisch eingestellt.
Wichtig war und ist, dass die Wünsche der Bevölkerung von der Politik aufgenommen und sich daraus ergebende Entscheidungen erklärt werden. Die Mitbestimmung durch leichter umsetzbare Bürger- und Volksbegehren ist verbesserungswürdig.
Über diese Themen wollen wir mit unseren Gesprächspartnern diskutieren.
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Don’t stop motion
Drei junge mutige Menschen aus Erfurt erzählen in „don’t stop motion“ die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: Sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht. Jede:r auf ganz eigene Art, geben Zahra, Muntazar und Ahmad Einblicke in ihre Lebenswirklichkeiten – ihre Erinnerungen an Heimat und die teils jahrelange Flucht. Neben den intimen Interviews, ermöglichen es die teils szenischen, teils abstrakten Stop-Motion Szenen tiefer in die Innenwelten der Protagonist:innen einzutauchen und eröffnen neue Perspektiven. Hier angekommen sind die drei mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Wir sind vom Krieg geflüchtet und dann kommt hier dieses Scheißproblem… mit Hautfarbe.“
In der Hybridform aus klassischem Dokumentarfilm und Stop-Motion wollen sie das oft verzerrte Bild von ihnen und anderen Geflüchteten verändern. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen entstand unter der medienpädagogischen Leitung von Niels Bauder und Franziska Bausch-Moser eine interkulturelle Filmcrew. Am Ende werden die Zuschauer:innen in den Schaffensprozess mitgenommen und spüren die positive Energie, die gemeinsame Kreativität auslösen kann, sowie die Hoffnung, mit dem Film etwas zu bewegen.
Nach dem Film habt ihr die Möglichkeit mit Teilen der Filmcrew ins Gespräch zu kommen und euch auszutauschen.
Eine Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen
Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG. In Kooperation mit dem House of Resources Thüringen
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Care Revolution als Klimagerechtigkeitspolitik
Die Zerstörung sozialer Beziehungen, die Klimakatastrophe und die weltweiten Kriege um Ressourcen und Einflusssphären gefährden die menschlichen Lebensgrundlagen. Eine Alternative zum wachstums- und profitorientierten Wirtschaften ist überlebensnotwendig. Gabriele Winker setzt sich mit der Strategie der Care Revolution dafür ein, zunächst eine Care-Ökonomie aufzubauen, die sich an gelingenden Sorgebeziehungen und der Belastbarkeit der Ökosysteme orientiert. Letztlich ist eine solidarische Gesellschaft anzustreben, die Lohnarbeit überwindet und direkt an der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse im Rahmen der planetaren ökologischen Grenzen orientiert ist.
Dr. Gabriele Winker ist Sozialwissenschaftlerin und Care-Aktivistin. Sie war bis 2019 Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der TU Hamburg, ist Mitbegründerin des Netzwerks Care Revolution und hat 2022 die Stiftung Care for Future gegründet. Ihr aktuelles Buch trägt den Titel „Solidarische Care-Ökonomie. Revolutionäre Realpolitik für Care und Klima“ und ist im März 2021 im transcript-Verlag entschieden.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. statt. Finanziert aus Mitteln des TMBJS.
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Betriebs- und Personalrätetagung der ver.di Fachgruppe Umwelt Grünflächen Handwerk und gewerbliche Dienstleistungen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern
Wer bezahlt die Arbeitskleidung? Wie sind die Ruhe- und Bereitschaftszeiten gesetzlich geregelt? Und welche Mitmestimmungsmöglichkeiten gibt es im Bereich Personalausstattung, Schichtpläne, Bekanntgabe oder Urlaubssperre insbesondere beim Thema Winterdienst? Antworten auf diese Fragen wollen wir uns in einer zweitägigen Betriebs- und Personalrätetagung speziell für die ver.di Fachgruppe Umwelt Grünflächen Handwerk und gewerbliche Dienstleistungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern erarbeiten.
Deshalb laden das DGB-Bildungswerk Thüringen in Zusammenarbeit mit ver.di euch für den 12. und 13. Mai 2023 herzlich in die ver.di-Bildungsstätte ein.In Kooperation mit der ver.di Fachgruppe Umwelt Grünflächen Handwerk und gewerbliche Dienstleistungen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern.
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Zustand und Gelände. Wilde Konzentrationslager in Sachsen und Thüringen 1933.
Deutschland 1933 – Nachdem die Nationalsozialisten im Januar an die Macht gewählt werden, nutzen sie den Reichstagsbrand am 27. Februar zur systematischen Ausschaltung ihrer Gegner: Tausende Menschen, insbesondere Mitglieder von SPD und KPD, werden inhaftiert. Da die Gefängnisse schnell überfüllt sind, werden Turnhallen, Kasernen, Fabrikgebäude, Burgen und Schlösser zu provisorischen Lagern umfunktioniert. Innerhalb weniger Tage überzieht ein Netz solcher „Wilden KZs“ das ganze Land.
Der Film „Zustand und Gelände“ (Deutschland 2018 | 119 Min.) entreißt diese Orte des NS-Terrors dem Vergessen. Dokumentiert werden dabei nicht nur die unmittelbaren Geschehnisse, sondern auch ihre Überschreibung durch unterschiedliche politische Erinnerungskulturen.
Im Anschluss an die Filmvorführung stellen wir Bezüge zu den historischen Ereignissen in Thüringen her und diskutieren unsere Eindrücke.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „MOSaIK“ in Kooperation mit der Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. statt. Finanziert aus Mitteln des TMBJS.
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Feministischer Filmabend
Diskussionsrunde & anschließendes gemeinsames Filmschauen über den Kampf der Politikerinnen in der Bonner Republik.
Eintritt frei.
