• Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater

    Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater

    Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater

    im Rahmen der Interkulturellen Woche
    Gesellschaftspolitik
    Mo. 05. Oktober 2026 | 19:00 Uhr
    Café Nerly, Marktstraße 6 in Erfurt

    Im Erzähltheater spricht Harald Hahn mit seinem verstorbenen Großvater Anton Knödler, der als Häftling in Buchenwald inhaftiert war. Ausgehend von den Monologen schlüpft Harald Hahn in die Rolle eines SS-Mannes und verwandelt sich zurück in das Kind, das er einst war. Arme, Obdachlose und Suchtkranke wurden in der NS-Zeit als sogenannte „Asoziale“ verfolgt und ermordet. Erst im Jahre 2020 beschloss der Bundestag ohne die Stimmen der AfD, sogenannte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als Opfer des NS-Regimes anzuerkennen.

    Im Anschluss an das Stück findet ein Publikumsgespräch statt.

    Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

    Eine gemeinsame Veranstaltung vom Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement gemeinnützige GmbH – IBS und dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Rundgang durch Erfurt Nord: Erfurt im Nationalsozialismus

    Rundgang durch Erfurt Nord: Erfurt im Nationalsozialismus

    Gesellschaftspolitik
    Sa. 12. September 2026 | 14:30 Uhr
    Treffpunkt: Veto, Magdeburger Allee 180 in Erfurt

    Gemeinsam wollen wir mit diesem Stadtteilrundgang die Geschichte rund um den Ilversgehofener Platz erkunden. Als ehemaliger Arbeiterbezirk war hier die Ablehnung der Nationalsozialisten stark ausgeprägt, aber auch die Verfolgung von Oppositionellen und anderen Gruppen nach der Machtergreifung besonders vehement. Kommt mit uns auf Spurensuche!

    Mit der Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“

    Rahmen des „Hood not Kiez Festival“ 

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Reform oder Kahlschlag?

    Reform oder Kahlschlag?

    Die Pläne der Bundesregierung zum Sozialstaat
    Gesellschaftspolitik
    Di. 15. September 2026 | 18:00 Uhr
    Filler Saal, Schillerstraße 44, Hinterhaus in Erfurt

    Derzeit plant die Bundesregierung zahlreiche Kürzungen und Einschnitte in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Kritiker*innen sprechen vom größten Angriff auf den Sozialstaat und die Rechte von Beschäftigten der letzten Jahrzehnte.

    Doch worum geht es eigentlich genau bei der „großen Reform“? Wir wollen uns in dieser Veranstaltung einen inhaltlichen Überblick über die aktuell diskutierten Pläne der Bundesregierung verschaffen und gewerkschaftliche Gegenpositionen dazu betrachten.

    Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie mögliche Antworten auf diese Politik aussehen können und welche gesellschaftlichen Alternativen wir dazu haben.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Queere Hoffnung – Transfeindlichkeit, Diskriminierung, Geschlecht und Solidarität

    Queere Hoffnung – Transfeindlichkeit, Diskriminierung, Geschlecht und Solidarität

    Vortrag und Diskussion mit Felicia Ewert
    Gesellschaftspolitik
    Mo. 31. August 2026 | 18:00 Uhr
    Queeres Zentrum Erfurt, Johannesstraße 52 in Erfurt

    Was heißt Geschlecht, was Diskriminierung und was Solidarität in Bezug auf queeres Leben? Was sehen wir dahingehend in der Geschichte und was aktuell? Wie können wir, also du und ich, Diskriminierung, binäre Denkweisen und festgefahrene Muster in Staat, Politik und den Köpfen der Menschen auseinandernehmen und verhindern? Darüber spricht und diskutiert Felicia Ewert (Autorin von „Trans. Frau. Sein.“) mit euch.

    Eine Veranstaltung des BiKo (BildungsKollektiv) in Kooperation mit TIAM (Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland) und dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • „Bilitik und Poldung“

    „Bilitik und Poldung“

    „Bilitik und Poldung“

    am Beispiel feministischer Politik und Bildung bei Ladyfesten
    Gesellschaftspolitik
    Mo. 05. Oktober 2026 | 19:30 Uhr
    Queeres Zentrum Erfurt, Johannesstraße 52, Eingang Waldenstraße in Erfurt

    In den 2000er-Jahren wurden aus der Riot-Grrrl-Bewegung heraus sogenannte Ladyfeste organisiert – selbstorganisierte Veranstaltungen mit Musik, Party, Diskussionen und Skill-Sharing, »ein bisschen Punk, ein bisschen DIY, ein bisschen queer-feministische Theorie«. Im gerade erschienenen Sammelband »Bilitik und Poldung« diskutieren Wiebke Dierkes und Alek Ommert über Konflikte bei Ladyfesten, über gelungene Selbstbildungsprozesse und deren politische Bedeutung sowie über die Selbstermächtigung, die darin lag, sich Platz auf der Bühne zu nehmen. 
    Wir sprechen bei der Veranstaltung mit Alek über einen spannenden Ausschnitt queer-feministischer Bewegung der 2000er-Jahre und wollen im Anschluss gemeinsam darüber diskutieren, wie queer-feministische (Selbst-)Bildung und Politik heute organisiert werden, was wir aus der Geschichte der Ladyfeste mitnehmen wollen, und welche neuen Fragen und Konflikte sich in den letzten 20 Jahren ergeben haben.


    Zudem wird bei der Veranstaltung der Sammelband »Bilitik und Poldung. Wie politisches Handeln bildet« (Münster 2026) kurz vorgestellt.

    Eine Veranstaltung des BiKo (BildungsKollektiv) und des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Vorbereitung und Durchführung der Wahl der Schwerbehindertenvertretungen

    Wahlvorstandsschulung

    Vorbereitung und Durchführung der Wahl der Schwerbehindertenvertretungen

    Betriebliche Interessensvertretung
    Schwerbehindertenvertretung (SBV)
    Fr. 21. August 2026
    Haus der Gewerkschaften, Schillerstraße 44 in Erfurt
    Aktueller Event-Status: Anmeldung notwendig Dieser Event hat den Status "Anmeldung notwendig" für die Veranstaltung "Vorbereitung und Durchführung der Wahl der Schwerbehindertenvertretungen"

    Im Jahr 2026 finden wieder die Wahlen der Schwerbehindertenvertretung im Zeitraum vom 01. Oktober bis 30. November statt. Das Seminar vermittelt die notwendigen Kenntnisse über die Einleitung und den Ablauf der Wahlen. Es wird ein umfassender Überblick über die Rechtsgrundlagen der Wahlordnung und den Ablauf der Wahl der Schwerbehindertenvertretung geben. Durch das Wissen um Fristen und Formalien kann die Wahl optimal vorbereitet und entsprechend den Regelungen des Wahlverfahrens durchgeführt werden.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Rechtliche Grundlagen des SGB IX und der Wahlordnung der SBV
    • Vorgehen bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahl
    • Vereinfachtes und förmliches Wahlverfahren
    • Mitteilung der Wahlergebnisse
    • Was folgt nach der Wahl?
    Öffnet das Anmeldeformular für die Veranstaltung "Vorbereitung und Durchführung der Wahl der Schwerbehindertenvertretungen"

    Ansprechperson

    Referent*in

    Igor Scholz

    Kosten

    max. 320,- €/Person Die anfallenden Kosten für ein Seminar werden durch die teilnehmenden Personen geteilt. Je mehr Teilnehmer*innen, desto günstiger wird es.
    inklusive Verpflegung

    Freistellung

    • BR-Mitglieder nach §37.6 BetrVG i.V.m. §40 BetrVG
    • PR-Mitglieder nach §46.1 ThürPersVG und §46.6 BPersVG
    • SBVL nach §179.4 SGB IX i.V.m. §179.8 SGB IX

  • Thüringen als Blaupause faschistischer Machterlangung in den 1920er und frühen 30ern

    Thüringen als Blaupause faschistischer Machterlangung in den 1920er und frühen 30ern

    Gesellschaftspolitik
    Di. 30. Juni 2026 | 18:30 Uhr
    Ladenlokal [kany], Magdeburger Allee 90 in Erfurt

    Thüringen war Anfang der 1920er ein progressiv regiertes Land, in dem die lokale Sozialdemokratie ein groß angelegtes republikanisches Reformprojekt gegen den Muff der vergangenen Kaiserzeit vorantrieb. 1923 ließen sich die linken Arbeiterparteien hier, trotz ihrer sehr grundsätzlichen Differenzen, gar auf den Versuch einer gemeinsamen Arbeiterregierung ein.

    Doch innerhalb weniger Jahre änderten sich die politischen Verhältnisse radikal: Bereits 1930 wurde mit Wilhelm Frick ein nationalsozialistischer Minister im Ministerium für Inneres und Volksbildung vereidigt.

    Das stimmt bis heute nachdenklich: Wie war es möglich, dass sich innerhalb von kürzester Zeit die Machtverhältnisse im Land derart nach rechts verschoben? Welche Voraussetzungen beförderten den landespolitischen Backlash? Kurzum: Wie wurde Thüringen in kurzer Zeit von einem progressiv regierten Land zur Blaupause für eine faschistische Machterlangung?

    Eine Kooperation der Falken Erfurt mit der Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“ des DGB Bildungswerks Thüringen e.V.

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,
  • Bollwerk ((DE 2025 | 62 min.)

    Mo. 29. Juni 2026 | 20:30 Uhr
    Kinoklub Erfurt, Hirschlachufer 1, Erfurt

    Beschreibung der Veranstaltung…

    Bollwerk ((DE 2025 | 62 min.)

    Film und Gespräch
    Gesellschaftspolitik
    Mo. 29. Juni 2026 | 20:30 Uhr
    Kinoklub Erfurt, Hirschlachufer 1 in Erfurt

    TFilm und Gespräch mit dem Regisseur Jakob Wehner und Lena von
    „Dorfliebe für Alle“ (Saale-Orla-Kreis).

    Der Eintritt ist frei, allerdings benötigt ihr ein Ticket.

    Die Buchung ist möglich unter: https://www.kinoklub-erfurt.de/tickets

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionstage des Bündnisses „zusammenstehen“ statt, veranstaltet vom DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., dem Kinoklub am Hirschlachufer e.V. und der Partnerschaft für
    Demokratie Erfurt.

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,
  • Der Lehrer, der uns das Meer versprach (ESP 2023 | 105 min.)

    Der Lehrer, der uns das Meer versprach (ESP 2023 | 105 min.)

    Der Lehrer, der uns das Meer versprach (ESP 2023 | 105 min.)

    Gesellschaftspolitik
    Di. 11. August 2026 | 20:00 Uhr
    Schambrowski, Magdeburger Allee 90 in Erfurt

    Spanien 1935: Der junge Lehrer Antoni Benaiges (Enric Auquer) übernimmt kurz vor Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs die Grundschule eines kleinen, abgelegenen Dorfes in der Provinz Burgos. Dank seiner fortschrittlichen, antiautoritären Unterrichtsmethoden baut er schnell eine vertrauensvolle Beziehung zu seiner Klasse auf. Doch der freundschaftliche Umgang mit den Kindern wird von Eltern und Dorfvorstehern argwöhnisch beobachtet. Und dann gibt Benaiges seinen Schülern ein Versprechen: In den Sommerferien will er ihnen das Meer zeigen, das die Kinder noch nie gesehen haben. Bei den Eltern der Kinder stößt diese Idee auf große Skepsis… 75 Jahre später, im Jahr 2010, recherchiert Ariadna (Laia Costa), die Enkelin eines seiner damaligen Schüler, die bewegende Geschichte von Antoni Benaiges und entdeckt dabei, mit welch großen Widerständen dieser charismatische Mann zu kämpfen hatte.

    DER LEHRER, DER UNS DAS MEER VERSPRACH ist ein Appell an die Menschlichkeit und ein Kinoerlebnis, dessen Botschaft in der heutigen Zeit aktueller und wichtiger ist denn je.

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,
  • Das ist unser Haus! (D 2016 | 65 min.)

    Das ist unser Haus! (D 2016 | 65 min.)

    Film und Gespräch
    Gesellschaftspolitik
    Sa. 01. August 2026 | 20:00 Uhr
    Urbanothek, Erfurter Straße 37 in Weimar

    Ansprechpersonen

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent
    Niemiecki ,

    Wer aktuell in Erfurt, Jena oder Weimar eine Wohnung sucht, braucht nicht nur gute Nerven, Reaktionsschnelle und eine hohe Frustrationsschwelle, sondern auch Geld. Die Mieten steigen, leistbarer Wohnraum wird zunehmend zur Mangelware – Besserung nicht in Sicht.

    Dass die Organisation von Wohnraum auch anders als profitgetrieben funktionieren kann, beweist seit über 30 Jahren das Mietshäuser Syndikat. „Selbstorganisiert wohnen, solidarisch wirtschaften“ lautet das Motto des Netzwerks aus rund 200 Häusern in ganz Deutschland. Die Funktionsweise des Mietshauser Syndikats, die Unterschiedlichkeit der Projekte und die Motivation der Machenden zeigt der Film „Das ist unser Haus“.

    Im Anschluss wollen wir mit Bewohner*innen des Syndikatsprojekts Alte Feuerwache Weimar darüber ins Gespräch kommen, wie das in der Praxis funktioniert, welche Herausforderungen die Macher*innen des Projekts meistern und wo die Grenzen eines solchen Projekts liegen.