• Von Asphalt und Oasen

    Von Asphalt und Oasen

    Stadtspaziergang zu Umwelt und sozialer Gerechtigkeit
    Gesellschaftspolitik
    Fr. 23. Oktober 2026 | 16:30 Uhr
    Treffpunkt: Johannesufer/Ecke Johannesstraße Ende: Nähe Johannesplatz, Erfurt
    Aktueller Event-Status: Anmeldung notwendig Dieser Event hat den Status "Anmeldung notwendig" für die Veranstaltung "Von Asphalt und Oasen"

    Wie gerecht ist Erfurt – und was hat die Umwelt damit zu tun? Wer kann es sich leisten, hier ökologisch zu wohnen? Wer wird verdrängt? Und wie kann ein sozial gerechtes und nachhaltiges Erfurt aussehen?

    Die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V und das DGB Bildungswerk Thüringen e.V laden ein zu einem Stadtrundgang, bei dem wir diese Fragen genauer unter die Lupe nehmen. Gemeinsam erkunden wir, was der Flutgraben und das Johannesfeld über Stadtplanung verraten. Wir fragen nach den Ursachen, die hinter Verdrängung, Ungleichheit und Hitze in der Stadt stehen.

    Aber nicht nur die Herausforderungen stehen im Fokus: in der Johannesvorstadt erkunden wir Orte und Projekte, die im Hier und Jetzt versuchen, der Klimakrise und sozialer Ungerechtigkeit in Erfurt etwas entgegenzusetzen. Am Ende wollen wir diskutieren, wie wir selbst für eine gerechtere und umweltfreundlichere Stadt aktiv werden können.


    Gehstrecke und Barrieren: ca. 2,3 km. Wir laufen größtenteils auf Straßen und befestigten Wegen, einmal entlang des Flutgrabens auf einem kleineren Pfad. Bitte denkt an bequeme Schuhe, ausreichend Trinkwasser und ggf. Sonnen- oder Regenschutz – der Rundgang findet bei jedem Wetter statt. Es gibt Audiotechnik, um die Referent*innen per Kopfhörer zu hören. Bei Fragen zur Barrierefreiheit, wendet euch per Mail an info@boell-thueringen.de

    Öffnet das Anmeldeformular für die Veranstaltung "Von Asphalt und Oasen"

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • DDR-Eigenheimbau und die Entstehung der iga-Blick-Siedlung

    DDR-Eigenheimbau und die Entstehung der iga-Blick-Siedlung

    DDR-Eigenheimbau und die Entstehung der iga-Blick-Siedlung

    zwei Vorträge mit Diskussion
    Gesellschaftspolitik
    Do. 19. November 2026 | 19:00 Uhr
    [L50], Lassallestraße 50 in Erfurt

    Die Veranstaltung schließt inhaltlich an den Rundgang vom 15.10.2026 an, kann aber auch separat besucht werden.

    In zwei Vorträgen mit anschließender wollen wir uns mit dem Thema Eigenheimbau in der DDR am Beispiel des iga-Blicks auseinandersetzen:

    Mark Escherich, Leiter der Denkmalbehörde Erfurt, gibt eine Einführung über die Architektur in der DDR.

    Sabine Blumenthal, Studentin an der FSU Jena, stellt die iga-Blick-Siedlung vor und berichtet von den Ergebnissen ihrer Recherchen für ihre Masterarbeit. Was war der ideologische Hintergrund für den Eigenheimbau in der DDR, wer waren die Adressat*innen und wer hat tatsächlich in der iga-Blick-Siedlung gebaut?

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • 50 Jahre IGA-Blick: Eigenheimbau in der DDR

    50 Jahre IGA-Blick: Eigenheimbau in der DDR

    50 Jahre IGA-Blick: Eigenheimbau in der DDR

    Rundgang mit dem Planer der iga-Blick-Siedlung Hilmar Ziegenrücker
    Gesellschaftspolitik
    Do. 15. Oktober 2026 | 18:00 Uhr
    Treffpunkt iga-Blick Nr. 1, Erfurt

    Die iga-Blick Siedlung am Erfurter Brühler Herrenberg wurde in den 1970er Jahren errichtet und zwar von den Bewohner:innen selbst. Seit 1971 zahlte die DDR eine großzügige finanzielle Förderung an Arbeiterfamilien und kinderreiche Familien für den Bau eines eigenes Hauses. 22 der 45 Häuser wurden gemeinsam von Mitarbeitern des BMK Erfurt (Bau- und Montagekombinat Erfurt) gebaut, die restlichen privat.

    Wer durfte ein Haus bauen und wie erhielten sie eine Genehmigung dafür?

    Die Teilnahme ist kostenlos, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Aus Wut wird Mut

    Aus Wut wird Mut

    Aus Wut wird Mut

    Aktionskunst und Empowerment gegen Gewalt an Frauen
    Gesellschaftspolitik
    Sa. 10. Oktober 2026 | 12:00 Uhr
    Klubhaus Sortierung, Johannesstraße 156 in Erfurt
    Aktueller Event-Status: Anmeldung notwendig Dieser Event hat den Status "Anmeldung notwendig" für die Veranstaltung "Aus Wut wird Mut"

    Seit einigen Jahren inspirieren Radikale Töchter Menschen dazu, mit Aktion, Kunst und Politik ins Handeln zu kommen: für Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.

    Im Erfurter Workshop am 10.10.2026 lassen wir uns von ihnen inspirieren und bereiten Ideen für Aktionen vor, die am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen im November ein sichtbares Zeichen setzen sollen. Thüringenweit sind besonders Frauen aus gewerkschaftlichen Zusammenhängen eingeladen, im Workshop eigene Botschaften zu entwickeln, kreative Aktionsformen zu erproben und sich zu vernetzen. Denn wo Menschen gemeinsam für gute Arbeit, Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit eintreten, braucht es auch eine klare Haltung gegen Gewalt, Sexismus und Einschüchterung.

    Der Workshop ist eine Kooperation von LOFT Thüringen, DGB Bildungswerk Thüringen und ARBEIT UND LEBEN Thüringen und verbindet politische Erwachsenenbildung mit kreativer Aktionsarbeit.

    Voranmeldungen unter: info@arbeitundleben-thueringen.de; Betreff: MUT Workshop

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Von Agadez nach Thüringen: Wo Europas Grenze wirklich beginnt

    Von Agadez nach Thüringen: Wo Europas Grenze wirklich beginnt
    Podiumsdiskussion mit Alarmephone Sahara

    Von Agadez nach Thüringen: Wo Europas Grenze wirklich beginnt

    Wie Mobilität in der Sahel-Sahara-Region kriminalisiert wurde und welche Rolle europäische Staaten dabei spielten
    Gesellschaftspolitik
    Fr. 02. Oktober 2026 | 17:00 – ca. 19:00 Uhr
    JG-Stadtmitte , Johannisstraße 14 in Jena
    Aktueller Event-Status: Seminar findet statt. Dieser Event hat den Status "Seminar findet statt." für die Veranstaltung "Von Agadez nach Thüringen: Wo Europas Grenze wirklich beginnt"

    Wer über Fluchtrouten nach Europa nachdenkt, hat meist das Mittelmeer vor Augen – oder in diesem Sommer die Bilder aus Ceuta, wo binnen weniger Tage rund 60.000 Menschen die Grenze überquerten und mindestens 86 dabei starben. Doch Europas Grenze beginnt oft tausend Kilometer früher: mitten in der Sahara, in Städten wie Agadez im Niger.

    Seit die EU 2015 dort auf ein Anti-Schleuser-Gesetz drängte, wurde eine jahrhundertealte, legale Transportökonomie der Tuareg über Nacht kriminalisiert – mit drastischen Folgen: Arbeitslosigkeit, gefährlichere Ausweichrouten abseits sicherer Brunnen, mehr Tote und Vermisste. Grenzabwehr, lange bevor Menschen das Mittelmeer überhaupt erreichen.

    Alarmephone Sahara nimmt Fluchtnotrufe in der Wüstenregion entgegen, dokumentiert Vermisstenfälle und macht sichtbar, was zwischen Grenzabwehr und Nothilfe in der Sahara tatsächlich passiert. Zu Gast sind Azizou Chéhou, Koordinator von Alarmephone Sahara, ggf. Moctar Dan Yayé, Öffentlichkeitsbeauftragter der Organisation, sowie Hans-Georg Eberl vom Netzwerk Afrique-Europe-Interact.

    Berichte direkt aus dem Niger machen spürbar, wie weit die europäische Grenzpolitik vordringt und wie sehr sie das Leben vor Ort beeinträchtigt. Im Mittelpunkt des Abends steht der gemeinsame Austausch:

    • Wie wird Migrationsabwehr hier vor Ort diskutiert und legitimiert?
    • Welche Verbindung besteht zwischen lokalen und europäischen politischen Entscheidungen?
    • Wo liegen politische Verantwortlichkeiten?
    • Wie sehen Alternativen zu einer zunehmend externalisierten Grenzpolitik aus?

    Ein Abend für alle, die sich für Flucht, Migration und europäische Politik interessieren – und für alle mit eigener Fluchterfahrung.

    Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerkes Thüringen e.V. – anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Projekt CoRa – Contra Rassismus des Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

    Ansprechperson

    Gereon Bals
    Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater

    Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater

    Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater

    im Rahmen der Interkulturellen Woche
    Gesellschaftspolitik
    Mo. 05. Oktober 2026 | 19:00 Uhr
    Café Nerly, Marktstraße 6 in Erfurt

    Im Erzähltheater spricht Harald Hahn mit seinem verstorbenen Großvater Anton Knödler, der als Häftling in Buchenwald inhaftiert war. Ausgehend von den Monologen schlüpft Harald Hahn in die Rolle eines SS-Mannes und verwandelt sich zurück in das Kind, das er einst war. Arme, Obdachlose und Suchtkranke wurden in der NS-Zeit als sogenannte „Asoziale“ verfolgt und ermordet. Erst im Jahre 2020 beschloss der Bundestag ohne die Stimmen der AfD, sogenannte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als Opfer des NS-Regimes anzuerkennen.

    Im Anschluss an das Stück findet ein Publikumsgespräch statt.

    Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

    Eine gemeinsame Veranstaltung vom Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement gemeinnützige GmbH – IBS und dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Rundgang durch Erfurt Nord: Erfurt im Nationalsozialismus

    Rundgang durch Erfurt Nord: Erfurt im Nationalsozialismus

    Gesellschaftspolitik
    Sa. 12. September 2026 | 14:30 Uhr
    Treffpunkt: Veto, Magdeburger Allee 180 in Erfurt

    Gemeinsam wollen wir mit diesem Stadtteilrundgang die Geschichte rund um den Ilversgehofener Platz erkunden. Als ehemaliger Arbeiterbezirk war hier die Ablehnung der Nationalsozialisten stark ausgeprägt, aber auch die Verfolgung von Oppositionellen und anderen Gruppen nach der Machtergreifung besonders vehement. Kommt mit uns auf Spurensuche!

    Mit der Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“

    Rahmen des „Hood not Kiez Festival“ 

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Reform oder Kahlschlag?

    Reform oder Kahlschlag?

    Die Pläne der Bundesregierung zum Sozialstaat
    Gesellschaftspolitik
    Di. 15. September 2026 | 18:00 Uhr
    Filler Saal, Schillerstraße 44, Hinterhaus in Erfurt

    Derzeit plant die Bundesregierung zahlreiche Kürzungen und Einschnitte in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Kritiker*innen sprechen vom größten Angriff auf den Sozialstaat und die Rechte von Beschäftigten der letzten Jahrzehnte.

    Doch worum geht es eigentlich genau bei der „großen Reform“? Wir wollen uns in dieser Veranstaltung einen inhaltlichen Überblick über die aktuell diskutierten Pläne der Bundesregierung verschaffen und gewerkschaftliche Gegenpositionen dazu betrachten.

    Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie mögliche Antworten auf diese Politik aussehen können und welche gesellschaftlichen Alternativen wir dazu haben.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • Queere Hoffnung – Transfeindlichkeit, Diskriminierung, Geschlecht und Solidarität

    Queere Hoffnung – Transfeindlichkeit, Diskriminierung, Geschlecht und Solidarität

    Vortrag und Diskussion mit Felicia Ewert
    Gesellschaftspolitik
    Mo. 31. August 2026 | 18:00 Uhr
    Queeres Zentrum Erfurt, Johannesstraße 52 in Erfurt

    Was heißt Geschlecht, was Diskriminierung und was Solidarität in Bezug auf queeres Leben? Was sehen wir dahingehend in der Geschichte und was aktuell? Wie können wir, also du und ich, Diskriminierung, binäre Denkweisen und festgefahrene Muster in Staat, Politik und den Köpfen der Menschen auseinandernehmen und verhindern? Darüber spricht und diskutiert Felicia Ewert (Autorin von „Trans. Frau. Sein.“) mit euch.

    Eine Veranstaltung des BiKo (BildungsKollektiv) in Kooperation mit TIAM (Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland) und dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei

  • „Bilitik und Poldung“

    „Bilitik und Poldung“

    „Bilitik und Poldung“

    am Beispiel feministischer Politik und Bildung bei Ladyfesten
    Gesellschaftspolitik
    Mo. 05. Oktober 2026 | 19:30 Uhr
    Queeres Zentrum Erfurt, Johannesstraße 52, Eingang Waldenstraße in Erfurt

    In den 2000er-Jahren wurden aus der Riot-Grrrl-Bewegung heraus sogenannte Ladyfeste organisiert – selbstorganisierte Veranstaltungen mit Musik, Party, Diskussionen und Skill-Sharing, »ein bisschen Punk, ein bisschen DIY, ein bisschen queer-feministische Theorie«. Im gerade erschienenen Sammelband »Bilitik und Poldung« diskutieren Wiebke Dierkes und Alek Ommert über Konflikte bei Ladyfesten, über gelungene Selbstbildungsprozesse und deren politische Bedeutung sowie über die Selbstermächtigung, die darin lag, sich Platz auf der Bühne zu nehmen. 
    Wir sprechen bei der Veranstaltung mit Alek über einen spannenden Ausschnitt queer-feministischer Bewegung der 2000er-Jahre und wollen im Anschluss gemeinsam darüber diskutieren, wie queer-feministische (Selbst-)Bildung und Politik heute organisiert werden, was wir aus der Geschichte der Ladyfeste mitnehmen wollen, und welche neuen Fragen und Konflikte sich in den letzten 20 Jahren ergeben haben.


    Zudem wird bei der Veranstaltung der Sammelband »Bilitik und Poldung. Wie politisches Handeln bildet« (Münster 2026) kurz vorgestellt.

    Eine Veranstaltung des BiKo (BildungsKollektiv) und des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

    Ansprechperson

    Frank Lipschik
    Bildungsreferent

    Teilnahmebeitrag

    Kostenfrei