• Kleines Demo-1×1

    Referent*in: Kristin Pietrzyk, Anwältin und Gregor Gallner, DGB-Jugend Hessen-Thüringen
    Moderation: Oliver Preuss, DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

    Für unsere Aktionen nutzen wir das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit. Doch als Anmelder*in befindet man sich rasch in einem rechtlichen Wirrwarr und Unsicherheiten zwischen Aussagen der Versammlungsbehörde und der eigenen rechtlichen Auffassung. Gemeinsam mit der Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk soll es eine kleine Einführung in das Versammlungsrecht und die Anwendungen in der Praxis erfolgen.

  • „Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ – Einstieg in die Bündnisarbeit

    Referent*in: Rebecca Rahe, Gewerkschaftssekretärin z.A. bei der Gewerkschaft NGG
    Moderation: Gregor Gallner, DGB-Jugend Hessen-Thüringen

    Wer sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzt und in der aktuellen politischen Situation aktiv werden will, braucht Partner. Gemeinsam sind wir stark, das gilt auch für Bündnisarbeit. Doch was ist das Ziel meiner Aktion und mit wem arbeite ich vor Ort zusammen? Welche Aktionsform ist angemessen und umsetzbar? Auf welche bestehenden Kontakte kann ich aufbauen und wie knüpfe ich neue? Wie einigen wir uns auf inhaltliche Gemeinsamkeiten und wo ist eine deutliche Abgrenzung nötig?
    Über diese Fragen wollen wir mit Rebecca Rahe reden, die jahrelange Erfahrungen in der politischen Organisierung hat. Bitte bringt Eure eigenen Fragen zur Veranstaltung mit. Wir freuen uns auf den Austausch.

  • Explodierende Kosten – Alles wird teurer! Preissteigerung und Inflation – was macht die Gewerkschaft?

    Einleitung: Renate Licht, DGB Region Thüringen
    Referent*in: Dierk Hirschel, ver.di
    Britta M. Hamann, Leiterin des verdi-Bildungszentrums Gladenbach

    Nach einer kurzen Einführung in den aktuellen Stand in Thüringen und den Positionen des DGB Hessen-Thüringen folgt eine Diskussion mit Dierk Hirschel. Es geht um die Frage, welche politischen Maßnahmen gegen die aktuellen Preissteigerungen bereits getroffen wurden und wie diese aus gewerkschaftlicher Sicht zu bewerten sind. Was können Gewerkschaften tun und wo setzt ver.di an?

    Die Diskussion findet in Kooperation mit und freundlicher Unterstützung von ver.di GPB statt.

    Hier der Link zum Veranstaltungsraum bei BBB: https://bbb.dgb-bwt.de/b/fra-ntb-tjb-2go

  • Pride

    Deutsch, 120 Min., FSK: ab 6 Jahre

    Als 1984 die Britischen Bergarbeiter in einen erbitterten Streik gegen die konservative Regierung unter Margaret Thatcher treten, kommt es zu einer ungewöhnlichen Allianz. Schwule und Lesben aus London beginnen Geld für die Familien der Streikenden zu sammeln. Als es zu einem Zusammentreffen kommt, reagieren die Bergarbeiter zunächst verhalten. Können die Differenzen überbrückt werden?

    Der Film handelt davon, wie zwei gesellschaftliche Gruppen, die sonst eher als gegensätzlich begriffen werden, ihre Kräfte bündeln und sich gemeinsam gegen Unterdrückung zur Wehr setzen.

    Anschließend lädt der ver.di Ortsverein Suhl/Hildburghausen zum Gespräch.

    Eine Veranstaltung des Projektes „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem ver.di Bezirk Thüringen. Gefördert aus Mitteln des TMBJS.

  • Gesundes digitales Arbeiten

    Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt sind potentiell Chancen und Risiken für die Arbeits- und Lebensqualität und folglich auch für die Gesundheit verbunden. Die meisten von uns wissen dies, den wir arbeiten längst digital, wenn auch – je nach Branche, Beruf und Tätigkeitsfeld – in ganz unterschiedlicher Weise. das Seminar gibt einen Überblick über gesundheitlich relevante Belastungen ebenso wie Möglichkeiten der besseren (Mit-)Gestaltung digitaler Arbeit. Dabei werden wir uns das „Homeoffice“ als besonderen Fall digitalen Arbeitens genauer ansehen, um Gesundheitsgefährdungen einerseits, Präventionsmöglichkeiten anderseits zu identifizieren. Das Seminar vermittelt den betrieblichen Interessenvertretungen Kenntnisse über die Mitbestimmungsrechte und Beteiligungsmöglichkeiten in diesem hochaktuellen Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

    Thematische Schwerpunkte

    • Überblick: Digitale Arbeit und Gesundheit
    • Chancen und Risiken für die Gesundheit am Beispiel „Homeoffice“
    • Mitbestimmungsrechte und Beteiligungsmöglichkeiten
  • Tagesseminar zu aktuellen Themen für die Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderung, deren Stellvertreter*innen sowie für Betriebs- und Personalräte

    Die Vertrauenspersonen der Menschen mit (Schwer-)Behinderung vertreten eine besonders schutzbedürftige Gruppe von Arbeitnehmer*innen im Betrieb. Sie sind daher mit einer Reihe von speziellen Aufgaben und Anforderungen konfrontiert, welche ein breites Spektrum an Wissen, insbesondere im Bereich des SGB IX, erfordern. In unseren Tagesseminaren werden aktuelle Fragen des Schwerbehindertenrechts und Möglichkeiten der Mitbestimmung der Schwerbehinderten-vertretungen und der Betriebs- und Personalräte besprochen sowie eine Plattform zum Erfahrungsaustausch geboten. Zu den Seminaren erfolgen gesonderte Seminarausschreibungen mit konkreten Themenschwerpunkten.

  • Betriebsräteseminar II – Die Beteiligungsrechte des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen und Kündigungen

    Egal, welcher Art, personelle Einzelmaßnahmen – wie Einstellungen und Umgruppierungen oder auch Kündigungen – greifen nicht unerheblich in die private Lebensgestaltung der einzelnen Arbeitnehmer*innen ein. Der Betriebsrat hat in vielen dieser Punkte ein Mitspracherecht, welches er im Interesse der Beschäftigten korrekt wahrnehmen sollte. Das Seminar vermittelt Kenntnisse über die konkreten personellen Einzelmaßnahmen, zeigt Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrates nach dem Betriebsverfassungsgesetz, insbesondere den §§ 92 – 105 BetrVG, auf und befähigt die Teilnehmenden, formal korrekt personelle Entscheidungen des Arbeitgebers mitzugestalten.

    Thematische Schwerpunkte

    • Gegenstände und Beteiligungsrechte des Betriebsrates
    • Personalplanung und Mitbestimmung
    • Personelle Einzelmaßnahmen: Einstellungen, Versetzungen, Ein- und Umgruppierungen
    • Berufsbildung und Qualifikation
    • Kündigungen
  • Die Leitung des Betriebsrates – Ein Seminar für Vorsitzende und solche, die es werden wollen

    Im Allgemeinen wird bei Betriebsräten mit weniger als neun Mitgliedern nach § 27.3 BetrVG die Durchführung der laufenden Geschäfte auf die oder den Betriebsratsvorsitzende*n übertragen.I m Seminar wird den Fragen nachgegangen, welche die speziellen Aufgaben nach dem Betriebsverfassungsgesetz sind und wie die übertragenen laufenden Geschäfte ordnungsgemäß erfüllt werden können. Das Seminar richtet sich speziell an Betriebsratsvorsitzende, deren Stellvertreter*innen und freigestellte Betriebsräte. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch eines BRI-Grundlagenseminares.

    Thematische Schwerpunkte

    • Aufgaben der/des Vorsitzenden
    • Einholung von Auskünften und Beschaffung von Unterlagen
    • Entgegennahme und Prüfung von Anträgen und Beschwerden
    • Entgegennahme von Erklärungen des Arbeitgebers
    • Vorbereitung, Einberufung und Leitung von BR-Sitzungen
    • Ordnungsgemäße Beschlüsse und Protokollierung
    • Vertretung des BR im Rahmen seiner Beschlüsse
    • Abgabe von Erklärungen
    • Einblickrecht in Bruttolohn- und Gehaltslisten
  • Betriebsräteseminar I – Aller Anfang ist gar nicht so schwer!

    Um die Interessen der Arbeitnehmer*innen im Sinne seiner Schutzfunktion konsequent und wirksam zu vertreten, muss sich der Betriebsrat über seine Ziele im Klaren sein und die gesetzlichen Möglichkeiten kennen und nutzen. Aber „Aller Anfang ist gar nicht so schwer“, wenn man sich die nötigen Kenntnisse des Betriebsverfassungsgesetzes systematisch aneignet. Gemeinsam wollen wir eine Schneise in den Paragraphendschungel schlagen und Lösungen für betriebliche Probleme entwickeln. das Seminar vermittelt die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für Einsteiger*innen in die Betriebsratsarbeit. Dabei geht es insbesondere um die Fragen, wann der Betriebsrat informiert und gefragt werden muss, welche Mitbestimmungsrechte existieren, welche Gesetze man kennen muss und wie man sie praktisch anwenden kann.

    Thematische Schwerpunkte

    • Historische Entwicklung der Betriebsverfassung
    • Selbstverständnis und Aufgaben des Betriebsrates
    • Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen
    • Gesetze und Kommentare für die Betriebsratstätigkeit
    • Informationsbeschaffung und Informationspolitik
    • Beschlussfassung des Betriebsrates
    • Rechtliche Handlungsmöglichkeiten
  • Arbeiter:innenbewegung und Nationalsozialismus im Erfurter Norden

    Der Nationalsozialismus konnte sich als politisches System dadurch konsolidieren, dass die deutsche Gesellschaft als Ganzes dies ermöglichte. Dabei spielten jedoch konkrete Personen ganz unterschiedliche Rollen, waren auf verschiedene Arten von den Auswirkungen der historischen Entwicklungen betroffen oder versuchten diese zu beeinflussen. In einem Stadtrundgang durch den Erfurter Norden wollen wir an einigen Orten aufzeigen, wie der Nationalsozialismus das Viertel geprägt hat, wer von Verfolgung betroffen war, inwiefern von den Bewohner:innen Widerstand geleistet wurde und wie diesem mit massiver Gewalt und Terror begegnet wurde. Nach dem Stadtrundgang laden wir unsere Gäste auf einen Tee in der [L50] ein. Dort könnt Ihr auch noch unsere Ausstellung „’Der zweite Sonntag im September‘ – Zur Geschichte des Tages der Opfer des Faschismus“ ansehen.