• Zusammenleben – Living Together

    Welche Vorstellungen von ihrem neuen Wohnort haben Migrant*innen, welche
    Informationen und „Werte“ werden in Integrationskursen angesprochen, wel-
    che bleiben ausgespart? Thomas Fürhapter dokumentiert Kurse für Zugezo-
    gene in der Stadt Wien, in denen sowohl Rechtliches als auch ganz Privates
    zur Sprache kommt. Zwischen Kulturvermittlung und Gesprächskreis entsteht
    ein komplexes Dokument von Vielfalt, samt den mit ihr einhergehenden man-
    nigfaltigen Irritationsmomenten und Herausforderungen. Wir wollen den Film
    „Zusammenleben“ (A 2022, 90 min.) gemeinsam ansehen und darüber ins
    Gespräch kommen, wie eine gelungene Integration aussehen kann.

    Veranstaltet vom DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG.

    Finanzierung

    Das Projekt „Du und Ich statt Die und Wir! 4.0“ wird aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) nach der Richtlininie zur Förderung der Integration in der Erwachsenenbildung (RLIntegrationEB) finanziert

  • THE MOST BEAUTIFUL OF OUR DAYS – DER SCHÖNSTE UNSERER TAGE

    Reggio Emilia ist eine italienische Stadt in der Region Emilia-Romagna mit den „schönsten Krippen und Kindergärten der Welt“. Doch wo hat die weltweit beachtete Pädagogik ihren Ursprung? Was hat sie mit
    dem Widerstand von Frauen gegen den italienischen Faschismus und die deutsche Besatzung in Italien zu tun? Antworten auf diese Fragen bietet ein Projekt, das wir in einer Veranstaltung vorstellen möchten. Die Macher*innen berichten über die Entstehung und wir wollen gemeinsam ins Gespräch kommen: Über progressive Pädagogik und über das aktive Engagement von Frauen für demokratische und integrative Werte, das auch nach 80 Jahren nichts von seiner Bedeutung verloren hat.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Eine Kooperationsveranstaltung von progrettinfanzia, Istoreco Reggio Emilia, DGB Bildungswerk Hessen, DGB-Bildungswerk Thüringen. Finanziert aus Mittel der Europäischen Union.

  • Wie im richtigen Leben – Ein Rollenspiel, das Ungleichheiten entlarvt

    Das interaktive Rollenspiel ‚Ein Schritt nach vorn‘ zielt darauf ab, Bewusstsein für die tief verwurzelten Ungleichheiten zu schaffen, die zu Diskriminierung führen und die Gesellschaft spalten. Es bietet die Möglichkeit, durch die Augen eines anderen Menschen zu sehen, dessen Leben durch ganz andere Umstände geprägt ist als die eigenen.

    Bei dieser interaktiven Methode übernehmen die Teilnehmenden verschiedene soziale, wirtschaftliche oder kulturelle Identitäten, die durch Rollenkarten bestimmt werden. Während des Spiels werden Szenarien aus dem echten Leben präsentiert, und die Teilnehmenden treten je nach ihren Rollen und den auf sie zutreffenden Lebensereignissen oder -bedingungen vor oder bleiben stehen. Diese physischen Schritte verdeutlichen sichtbar die Ungleichheiten, die aus Merkmalen resultieren, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen – wie etwa die soziale Herkunft, das Geschlecht oder die ethnische Zugehörigkeit.

    Die Veranstaltung öffnet nicht nur die Augen für die Herausforderungen, denen sich Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen gegenübersehen, sondern fördert auch Empathie und Verständnis. Durch das direkte Erleben der Ungleichheit bekommen Teilnehmende und Publikum einen Einblick, wie Diskriminierung im Alltag aussieht und wie sie unsere Gesellschaft prägt und spaltet. Das Ziel des Spiels ist es, die Menschen dazu zu bewegen, über ihre eigene Rolle in der Gesellschaft nachzudenken und zu erkunden, wie ihr Beitrag aussehen kann, um aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen.

    Eine Veranstaltung der Landesorganisation der freien Träger der Erwachsenenbildung in Thüringen (LOFT) in Kooperation mit dem Projekt „Du und Ich statt Die und Wir!“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBJS.