Veranstaltet von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt – Partnerschaft für Demokratie.
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Zusammenleben
Welche Vorstellungen von ihrem neuen Wohnort haben Migrant*innen, welche
Informationen und „Werte“ werden in Integrationskursen angesprochen, wel-
che bleiben ausgespart? Thomas Fürhapter dokumentiert Kurse für Zugezo-
gene in der Stadt Wien, in denen sowohl Rechtliches als auch ganz Privates
zur Sprache kommt. Zwischen Kulturvermittlung und Gesprächskreis entsteht
ein komplexes Dokument von Vielfalt, samt den mit ihr einhergehenden man-
nigfaltigen Irritationsmomenten und Herausforderungen. Wir wollen den Film
„Zusammenleben“ (A 2022, 90 min.) gemeinsam ansehen und darüber ins
Gespräch kommen, wie eine gelungene Integration aussehen kann.Veranstaltet vom DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit Schrankenlos e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG.
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Kleines Demo 1×1
Das Recht, sich friedlich zu versammeln, ist in Deutschland ein Grundrecht. Doch wie nehme ich mein Grundrecht effektiv wahr? Was muss ich bei der Anmeldung einer Kundgebung beachten? Wie führe ich ein gutes Kooperationsgespräch mit den Versammlungsbehörden? Antworten auf diese Fragen wollen wir Euch im Rahmen einer Einführung ins Versammlungsrecht bieten.
Vor der Veranstaltung erhaltet Ihr den notwendigen Link
Wichtiger Hinweis:
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Ãußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem DGB Hessen-Thüringen
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Renaissance der Arbeitskämpfe in Deutschland?
Im Jahr 2023 machten einige große Arbeitskämpfe von sich reden: Bei der Post, bei der Bahn, im öffentlichen Dienst, aber auch in der Süßwarenindustrie und im Handel fanden große Tarifauseinandersetzungen statt, in deren Rahmen Beschäftigte gestreikt haben. Einrichtungen und Betriebe in Thüringen waren ebenfalls einbezogen. In der Öffentlichkeit besonders wahrgenommen wurde der gleichzeitige Warnstreik von EVG und ver.di im März 2023, der im gesamten Bundesgebiet den Verkehr lahmlegte. Aktuell beschäftigen die GdL-Streiks bei der Bahn die Öffentlichkeit. Mit den Arbeitsniederlegungen reagieren die Beschäftigten auf die im Zuge der Inflation gestiegenen Lebenshaltungskosten sowie die zunehmende Arbeitsbelastung durch steigende Anforderungen und Unterbesetzung.
Heiner Dribbusch, langjähriger Tarif- und Arbeitskampfexperte beim Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) und Autor eines aktuellen Buchs zur Arbeitskampfentwicklung seit dem Jahr 2000, wird das Streikjahr 2023 aber auch die aktuell laufenden Streiks bei der Bahn in das Arbeitskampfgeschehen der letzten zwei Jahrzehnte einordnen. In diesem Zeitraum hat sich das Streikgeschehen deutlich verändert. So wird beispielsweise häufiger im Dienstleistungsbereich gestreikt und Beschäftigte und Mitglieder nehmen mehr Einfluss auf das Streikgeschehen. Welche Veränderungen, aber auch welche Kontinuitäten prägen das bundesdeutsche Streikgeschehen?
Die Veranstaltung findet online bei BigBlueButton statt. Über diesen Link könnt Ihr an der Veranstaltung teilnehmen.Heiner Dribbusch: Streik. Arbeitskämpfe und Streikende in Deutschland seit 2000. Daten, Ereignisse, Analysen. Hamburg: VSA-Verlag. Hier geht’s zum Buch.
Eine Veranstaltung des Projekts „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.

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Fahrt zur Leipziger Buchmesse
Die Leipziger Buchmesse verbindet jedes Frühjahr Leser*innen, Autor*innen, Verlage und Medien – nicht nur aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt. Sie alle kommen nach Leipzig, um die Vielfalt der Literatur zu erleben, Neuerscheinungen zu entdecken und neue Blickwinkel zu erhalten. Schwerpunkte der Messe sind das Lesefest „Leipzig liest“,die Manga-Comic-Con und der Gastlandauftritt der Niederlande und Flandern.
Die Contineo Buchhandlung organisiert im Auftrag des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., der Evangelischen Akademie Thüringen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen eine Fahrt zur Buchmesse.Abfahrt: 7:30 Uhr, Thüringenhalle Erfurt
Rückkehr: ca. 19 Uhr -
Der Kampf um die öffentliche Meinung

Sei es der russische Angriffskrieg in der Ukraine oder der Krieg in Gaza: Bilder von Kriegsschauplätzen wühlen uns auf und fordern uns moralisch heraus. Vor allem sind sie oft nicht unabhängig überprüfbar, da Journalist*innen zu solchen Orten oft keinen gesicherten Zugang haben und die Berichte bspw. über Opferzahlen immer von Kriegsparteien veröffentlicht werden. Nicht nur direkt an den Kämpfen Beteiligte oder von ihnen Betroffene haben ein Interesse daran, ihre Sicht der Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen. Auch andere Parteien sind im Meinungskampf aktiv und versuchen teils auch mit fragwürdigen Mitteln, sich Gehör zu verschaffen. Für Fragen rund um diesen Themenkomplex steht uns Steffen Kutzner aus dem CORRECTIV Faktencheck-Team als Diskussionspartner zur Seite.

Desinformationen als Waffe im Meinungskampf
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Weitere Termine und Informationen zu der Veranstaltungsreihe über Desinformation, Medienvertrauen und Krisenkommunikation gibt es hier.
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„Staatszensur“ und „Lügenpresse“?

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland vertraut dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, doch es werden von Jahr zu Jahr weniger. Unter jungen Menschen ist das Misstrauen besonders hoch, sie informieren sich oft lieber in sozialen Medien. Das belegen Studien. Doch warum ist das so? Wie funktionieren Medien eigentlich? Und sind Menschen, die hinter der Tagesschau eine Zensur der Regierung vermuten, gefährlich für eine demokratische Gesellschaft oder ist am Ende sogar etwas dran an dieser Erzählung? Darüber reden wir u.a. mit dem Gewerkschaftssekretär Lucas Munzke, der bei ver.di im Fachbereich A Verlags- und Medienbeschäftigte und Journalist*innen betreut.

„Die öffentlichen Medien sind korrupt.“
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Kann ich dieser Quelle trauen?

In den sozialen Medien kann sich jede*r frei äußern, die Anonymität bleibt im Netz oft gewahrt. Durch Handykameras und Flatrate-Datenvolumen tauchen Videos und Berichte aktueller Geschehnisse im Netz auf, bevor Journalist*innen vor Ort sind oder eine Einordnung des Geschehens passieren kann. Das alles hat durchaus Vorteile – bringt aber gleichzeitig auch Gefahren mit sich. Denn die technischen Möglichkeiten, Worte und Bilder zu manipulieren, sind immens. Woran erkenne ich also, ob ein Zitat oder Video aus dem Zusammenhang gerissen oder gefälscht wurde? Gibt es journalistische Standards, die mir bei der Einordnung von Nachrichten helfen? Und was macht eine vertrauenswürdige Quelle aus? Elisabeth Fast von der Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung bringt für uns Licht ins Dunkel.

Verbreitung von Fake News in Messengern
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Hast du das schon gelesen?

Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen: 2024 wird in Thüringen, Brandenburg und Sachsen ein Superwahljahr. Versuche, Wahlen durch falsche oder manipulierte Informationen zu beeinflussen, gab es in unterschiedlichem Ausmaß in den letzten Jahren weltweit. Während in den sozialen Medien das ganze politische Spektrum vertreten ist, sind Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegramm aber für rechtsextreme Akteur*innen besonders attraktiv. Warum das so ist und was das für uns bedeuten kann, erläutert uns Journalistin und Expertin für Desinformation Karolin Schwarz.

„Die Wahlen wurden gestohlen.“
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Exkursion: Besuch des Bundesarbeitsgerichts (BAG)
Liebe Kolleg*innen,
wir laden recht herzlich die Vertrauenspersonen der (schwer-)behinderten Menschen, deren Stellvertreter*innen sowie Betriebs- und Personalräte zur Tagesexkursion an das Bundesarbeitsgericht nach Erfurt ein. Die Tagesschulung soll das Rechtsverständnis der Mitglieder Interessenvertretungen vertiefen und dem Eindruck vorbeugen, das Recht haben und Recht bekommen weit auseinander liegen.
Die Verhandlungen finden am Bundesarbeitsgericht, Hugo-Preuß-Platz 1, 99084 statt.
Die Nachbesprechung und der Austausch zu den BAG-Sitzungen im Veranstaltungsort „Franz Mehlhose“, Löberstraße 12, 99084 Erfurt
Ablauf
- Eröffnung und Begrüßung
- Teilnahme an den Verhandlungen des 2. Senats des BAG
- 2 AZR 130/23 – Ordentliche personenbedingte Kündigung – Verpflichtung zur wiederholten Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements
- 2 AZR 196/22 – Außerordentliche, hilfsweise ordentliche Kündigung
- Nachbesprechung und Austausch der BAG-Sitzungen
- Verfahren bei Arbeitsgerichten
- Urteilsverfahren
- Beschlussverfahren
- Schulungsmaßnahmen 2024


