Die Vertrauenspersonen der Menschen mit (Schwer-)Behinderung vertreten eine besonders schutzbedürftige Gruppe von Arbeitnehmer*innen im Betrieb. Sie sind daher mit einer Reihe von speziellen Aufgaben und Anforderungen konfrontiert, welche ein breites Spektrum an Wissen, insbesondere im Bereich des SGB IX, erfordern. In unseren Tagesseminaren werden aktuelle Fragen des Schwerbehindertenrechts und Möglichkeiten der Mitbestimmung der Schwerbehindertenvertretungen und der Betriebs- und Personalräte besprochen sowie eine Plattform zum aktiven Erfahrungsaustausch geboten.
Zu den Seminaren erfolgen gesonderte Seminarausschreibungen mit konkreten Themenschwerpunkten.
Wie ist die Rechtsprechung im Arbeitsrecht in Deutschland aufgebaut? Wie funktioniert eigentlich das Bundesarbeitsgericht? Und welche aktuellen Urteile werden im Kollektivarbeitsrecht derzeit gefällt? – Dies sind nur einige Fragen, welchen wir in unserem 2-tägigen Seminar nachgehen wollen. Neben einem Seminartag zur Einführung in das Arbeitsrecht und zur Arbeitsweise des Bundesarbeitsgerichts, wollen wir mehreren Verhandlungen im Bundesarbeitsgericht beiwohnen und danach die Urteile besprechen.
Leistbarer Wohnraum ist in vielen deutschen Städten Mangelware, auch in Jena, Weimar oder Erfurt. Der Film SOLD CITY zeigt die Ursachen dafür, skizziert aber auch Lösungen für den aktuellen Mangel. Im Anschluss wollen wir gewerkschaftliche Forderung zur Bundestagswahl 2025 für mehr leistbaren Wohnraum diskutieren. Eintritt frei.
Veranstaltet von DGB Hessen-Thüringen, DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., IG BAU Bezirksverband Thüringen
Auf Grund des demografischen Wandels sind Arbeitgeber in Zukunft zunehmend darauf angewiesen, dass auch lebensältere Kolleginnen und Kollegen mehr bzw. länger in den Betrieben beschäftigt werden. Dazu braucht es aber entsprechende Arbeitsbedingungen. Ziel der Tagesschulung ist es, allgemeine Instrumente und Maßnahmen aufzuzeigen, die uns bei dieser Aufgabe unterstützen.
Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein zunehmend wichtiger Bereich in der Arbeitswelt, der nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten fördert, sondern auch zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen beiträgt. Für Betriebs- und Personalräte eröffnet das BGM vielfältige Handlungsmöglichkeiten, um aktiv an der Gestaltung einer gesundheitsförderlichen Arbeitsumgebung mitzuwirken. Im Seminar wollen wir uns mit grundlegenden Konzepten des BGM vertraut machen und praxisnahes Wissen vermitteln, das euch hilft, eure Mitbestimmungsrechte im BGM durchzusetzen und so gezielt Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten mitzugestalten.
Thematische Schwerpunkte:
Grundlagen und Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
Die Rolle und Mitbestimmungsrechte des BR/PR
Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber und anderen Akteuren
Analyse und Gestaltung gesundheitsfördernder Arbeitsbedingungen
Konfliktmanagement und Umgang mit Widerstand im BGM-Prozess
Die Krankenhauslandschaft steht vor tiefgreifenden Umbrüchen: Änderungen in der Krankenhauspolitik und -finanzierung setzen die Thüringer Kliniken zunehmend unter Druck. Für die betrieblichen Interessenvertretungen in den Kliniken ist es daher entscheidend, die Auswirkungen dieser Entwicklungen zu verstehen und proaktiv zu gestalten. Im Seminar werden zum einen aktuelle und geplante Reformen in der Krankenhauspolitik sowie deren Konsequenzen besprochen. Zum anderen möchten wir den betrieblichen Interessenvertretungen Handlungshilfen an die Hand geben, mit denen sie Veränderungsprozesse im Sinne der Beschäftigten mitgestalten und den Dialog mit der Klinikleitung lösungsorientiert führen können.
Schwerpunkte des Seminars
Aktuelle und geplante Reformen in der Krankenhauspolitik
Auswirkungen auf Klinikstrukturen, Arbeitsbedingungen und Personalplanung
Strategien zur Interessenvertretung bei Umstrukturierungen, Personalabbau und Insolvenz
Forderungen entwickeln und durchsetzen
Verhandlung und Kommunikation mit der Klinikleitung
Am 23. Februar wird ein neuer Bundestag gewählt. Deshalb lädt das DGB-Bildungswerk Thüringen gemeinsam mit dem Seniorenarbeitskreis der IG Bauen-Agrar-Umwelt im Bezirksverband Erfurt Kandidat*innen der demokratischen Parteien zum Gespräch ein, um gewerkschaftliche Themen und Positionen vor der Wahl miteinander zu diskutieren.
Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des TMBWK.
Im Oktober 1924 wurde die Rote Hilfe Deutschlands gegründet. Die proletarische Selbstorganisation unterstützte während der Zeit der Weimarer Republik politisch Verfolgte und ihre Angehörigen durch Geldsammlungen und ermöglichte eine anwaltliche Vertretung für Arbeiter*innen vor Gericht. Auch in Erfurt war die Organisation tätig, wurde von Anwälten unterstützt und sammelte teilweise noch in der Illegalität nach der Machtübernahme er Nationalsozialisten Geld zur Unterstützung inhaftierter Genoss*innen und ihrer Familien. In Elgersburg in Thüringen betrieb die Rote Hilfe bis 1929 zudem ein eigenes Kinderheim.
In einem Stadtrundgang wollen wir uns anlässlich des letztjährigen Jubiläums mit der Geschichte der Roten Hilfe Deutschlands, insbesondere mit ihren Tätigkeiten in Erfurt und Umgebung, beschäftigen.
Im Oktober 1924 wurde die Rote Hilfe Deutschlands gegründet. Die proletarische Selbstorganisation unterstützte während der Zeit der Weimarer Republik politisch Verfolgte und ihre Angehörigen durch Geldsammlungen und ermöglichte eine anwaltliche Vertretung für Arbeiter*innen vor Gericht. Auch in Erfurt war die Organisation tätig, wurde von Anwälten unterstützt und sammelte teilweise noch in der Illegalität nach der Machtübernahme er Nationalsozialisten Geld zur Unterstützung inhaftierter Genoss*innen und ihrer Familien. In Elgersburg in Thüringen betrieb die Rote Hilfe bis 1929 zudem ein eigenes Kinderheim.
In einem Stadtrundgang wollen wir uns anlässlich des diesjährigen Jubiläums mit der Geschichte der Roten Hilfe Deutschlands, insbesondere mit ihren Tätigkeiten in Erfurt und Umgebung, beschäftigen.
Die sogenannte Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 brachte besonders für die »neuen Bundesländer« auf fast allen gesellschaftlichen Ebenen weitreichende Veränderungen mit sich. Diese führten zu einem grundlegenden Wandel der Formen und Möglichkeiten linker und emanzipatorischer Bewegungen, so auch in Thüringen. Ein neues Betätigungsfeld war dabei die Herstellung, Gestaltung und Verbreitung von politischen Plakaten. Seitdem haben emanzipatorische Gruppen und Bewegungen eine kaum überschaubare Anzahl von Plakaten für Veranstaltungen, Demonstrationen, Aktionen und Kampagnen erstellt.
Die Projektgruppe „druckmachen“ liest aus ihrem Buch „DRUCKMACHEN. Linke Plakate in Thüringen seit 1990“. Aufgezeigt werden dabei die Thüringer Zustände seit den 1990ern – also die Mischung aus realpolitischer Stagnation, Biedermeier-Bürgerlichkeit, Provinz-Patriotismus, prügelnden und mordenden Neonazis und NSU-Komplex – und die Bewegungen, die sich gegen diese Zustände zur Wehr setzten und das auch weiter tun.
Eine Veranstaltung des BiKo e.V. in Kooperation mit dem Projekt „MOSaIK“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. Gefördert durch den LAP Weimar / Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, des Thüringer Landesprogramms „Denk bunt“ für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Vielen Dank für die Unterstützung mit Mitteln des TMBJS.