• IT-Mitbestimmung und Datenschutz für betriebliche Interessenvertretungen

    Das Feld der digitalen Anwendungen und Technologien im Arbeitskontext ist weitreichend und von einem ständigen Zuwachs gekennzeichnet. Den Datenschutz im Betrieb oder in der Dienststelle im Interesse der Beschäftigten mitzugestalten und umzusetzen, ist damit eine wichtige Aufgabe der betrieblichen Interessenvertretungen.
    Das Seminar führt in die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der aktuellen IT- und Kommunikationssysteme ein. Ferner informiert es über die Rechte und Möglichkeiten der Interessenvertretungen zur Regelung von Datenschutzfragen im Betrieb oder in der Dienststelle.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Einführung in das Datenschutzrecht
    • Die DSGVO im Kontext der Einführung / Nutzung von IT-Systemen
    • Was ist Datenverarbeitung?
    • Leistungs- und Verhaltenskontrolle
    • Auswertungsmöglichkeiten von IT-Systemen
    • Beteiligungsrechte des BR/PR
    • Regelungsinhalte von Betriebs- und Dienstvereinbarungen
    • Beschäftigtendatenschutz
  • SOLD CITY

    Leistbarer Wohnraum ist in vielen deutschen Städten Mangelware, auch in Jena, Weimar oder Erfurt. Der Film SOLD CITY zeigt die Ursachen dafür, skizziert aber auch Lösungen für den aktuellen Mangel. Im Anschluss wollen wir gewerkschaftliche Forderung zur Bundestagswahl 2025 für mehr leistbaren Wohnraum diskutieren.
    Eintritt frei.

    Veranstaltet von DGB Hessen-Thüringen, DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., IG BAU Bezirksverband Thüringen

  • Betriebsversammlungen erfolgreich organisieren und durchführen

    Betriebsversammlungen sind das Sprachrohr des Betriebsrates zu den Kolleg*innen im Betrieb. Hier hat der Betriebsrat die Möglichkeit und die Pflicht die Belegschaft über seine Arbeit zu informieren, Erfolge zu kommunizieren, aber auch direkt auf die Darlegung bestimmter Sachverhalte durch den Arbeitgeber zu reagieren. Betriebsversammlungen erzielen dann ihre Wirkung, wenn es der Betriebsrat schafft, diese interessant und abwechslungsreich für die Zuhörenden zu gestalten. Gründlich und klug vorbereitet stärken sie zudem die Verhandlungsposition des Betriebsrates gegenüber dem Arbeitgeber durch den Rückhalt aus der Belegschaft.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Gesetzliche Grundlagen der Betriebsversammlung
    • Von der Einladung bis zur Protokollführung – Der formelle Ablauf
    • Zwingende Inhalte und Akteure
    • Wer spricht wann? – Strategische Gedanken zur Ablaufplanung
    • Den Tätigkeitsbericht interessant und abwechslungsreich gestalten
    • Tipps zur Gestaltung von Redebeiträgen
    • Die Belegschaft einbeziehen – Eine sachliche Diskussion fördern
    • Umgang mit Störungen
  • Tagesschulungen zu aktuellen Themen für die Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderung, deren Stellvertreter*innen sowie für Betriebs- und Personalräte

    Die Vertrauenspersonen der Menschen mit (Schwer-)Behinderung vertreten eine besonders schutzbedürftige Gruppe von Arbeitnehmer*innen im Betrieb. Sie sind daher mit einer Reihe von speziellen Aufgaben und Anforderungen konfrontiert, welche ein breites Spektrum an Wissen, insbesondere im Bereich des SGB IX, erfordern. In unseren Tagesseminaren werden aktuelle Fragen des Schwerbehindertenrechts und Möglichkeiten der Mitbestimmung der Schwerbehindertenvertretungen und der Betriebs- und Personalräte besprochen sowie eine Plattform zum aktiven Erfahrungsaustausch geboten.

    Zu den Seminaren erfolgen gesonderte Seminarausschreibungen mit konkreten Themenschwerpunkten.

  • Tagesschulungen zu aktuellen Themen für die Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderung, deren Stellvertreter*innen sowie für Betriebs- und Personalräte


    Die Eingliederung von Menschen mit einer (Schwer-)Behinderung im Arbeitsleben und die Vertretung ihrer Interessen im Betrieb sind die zentralen Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung. Ein Baustein, um dieses Ziel zu erreichen, ist das Stellenbesetzungsverfahren.

    In dieser Tagesschulung wollen wir uns einen allgemeinen Überblick verschaffen.

    Referenten:

    • Igor Scholz
    • Prof. Franz Josef Düwell, Vorsitzender Richter a. D. am Bundesarbeitsgericht, Honorarprofessor an der Universität Konstanz.

  • Tagesschulungen zu aktuellen Themen für die Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderung, deren Stellvertreter*innen sowie für Betriebs- und Personalräte

    Die Vertrauenspersonen der Menschen mit (Schwer-)Behinderung vertreten eine besonders schutzbedürftige Gruppe von Arbeitnehmer*innen im Betrieb. Sie sind daher mit einer Reihe von speziellen Aufgaben und Anforderungen konfrontiert, welche ein breites Spektrum an Wissen, insbesondere im Bereich des SGB IX, erfordern. In unseren Tagesseminaren werden aktuelle Fragen des Schwerbehindertenrechts und Möglichkeiten der Mitbestimmung der Schwerbehindertenvertretungen und der Betriebs- und Personalräte besprochen sowie eine Plattform zum aktiven Erfahrungsaustausch geboten.

    Zu den Seminaren erfolgen gesonderte Seminarausschreibungen mit konkreten Themenschwerpunkten.

  • Aktuelle Rechtsprechung und Arbeitsweise des Bundesarbeitsgerichts (BAG)

    Mit Exkursion!

    Wie ist die Rechtsprechung im Arbeitsrecht in Deutschland aufgebaut? Wie funktioniert eigentlich das Bundesarbeitsgericht? Und welche aktuellen Urteile werden im Kollektivarbeitsrecht derzeit gefällt? – Dies sind nur einige Fragen, welchen wir in unserem 2-tägigen Seminar nachgehen wollen. Neben einem Seminartag zur Einführung in das Arbeitsrecht und zur Arbeitsweise des Bundesarbeitsgerichts, wollen wir mehreren Verhandlungen im Bundesarbeitsgericht beiwohnen und danach die Urteile besprechen.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Aufbau der Arbeitsgerichtbarkeit
    • Verfahren vor den Landesarbeitsgerichten
    • Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht
    • Grundzüge des arbeitsrechtlichen Verfahrens
    • Aktuelle Rechtsprechung BAG und LAG
    • Besuch des BAG
  • SOLD CITY

    Leistbarer Wohnraum ist in vielen deutschen Städten Mangelware, auch in Jena, Weimar oder Erfurt. Der Film SOLD CITY zeigt die Ursachen dafür, skizziert aber auch Lösungen für den aktuellen Mangel. Im Anschluss wollen wir gewerkschaftliche Forderung zur Bundestagswahl 2025 für mehr leistbaren Wohnraum diskutieren.
    Eintritt frei.

    Veranstaltet von DGB Hessen-Thüringen, DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., IG BAU Bezirksverband Thüringen

  • Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung


    Auf Grund des demografischen Wandels sind Arbeitgeber in Zukunft zunehmend darauf angewiesen, dass auch lebensältere Kolleginnen und Kollegen mehr bzw. länger in den Betrieben beschäftigt werden. Dazu braucht es aber entsprechende Arbeitsbedingungen. Ziel der Tagesschulung ist es, allgemeine Instrumente und Maßnahmen aufzuzeigen, die uns bei dieser Aufgabe unterstützen.

    Folgende Themen sind vorgesehen:

    1. Eröffnung und Begrüßung
    2. Was heißt alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung?
    3. Betriebliche Akteure
    4. Bestandsaufnahme der betrieblichen Situation
    5. Allgemeine Grundsätze für Gestaltungsmaßnahmen
    6. Aktuelle Rechtsprechung
    7. Ausblick Schulungsbedarfe 2025

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) als Arbeitsfeld für Betriebs- und Personalräte

    Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein zunehmend wichtiger Bereich in der Arbeitswelt, der nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten fördert, sondern auch zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen beiträgt. Für Betriebs- und Personalräte eröffnet das BGM vielfältige Handlungsmöglichkeiten, um aktiv an der Gestaltung einer gesundheitsförderlichen Arbeitsumgebung mitzuwirken.
    Im Seminar wollen wir uns mit grundlegenden Konzepten des BGM vertraut machen und praxisnahes Wissen vermitteln, das euch hilft, eure Mitbestimmungsrechte im BGM durchzusetzen und so gezielt Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten mitzugestalten.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Grundlagen und Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
    • Die Rolle und Mitbestimmungsrechte des BR/PR
    • Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber und anderen Akteuren
    • Analyse und Gestaltung gesundheitsfördernder Arbeitsbedingungen
    • Konfliktmanagement und Umgang mit Widerstand im BGM-Prozess
    • Betriebs- und Dienstvereinbarungen zum BGM