• Don’t stop motion

    Drei junge mutige Menschen aus Erfurt erzählen in „don’t stop motion“ die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: Sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht. Jede:r auf ganz eigene Art, geben Zahra, Muntazar und Ahmad Einblicke in ihre Lebenswirklichkeiten – ihre Erinnerungen an Heimat und die teils jahrelange Flucht. Neben den intimen Interviews, ermöglichen es die teils szenischen, teils abstrakten Stop-Motion Szenen tiefer in die Innenwelten der Protagonist:innen einzutauchen und eröffnen neue Perspektiven. Hier angekommen sind die drei mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Wir sind vom Krieg geflüchtet und dann kommt hier dieses Scheißproblem… mit Hautfarbe.“

    In der Hybridform aus klassischem Dokumentarfilm und Stop-Motion wollen sie das oft verzerrte Bild von ihnen und anderen Geflüchteten verändern. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen entstand unter der medienpädagogischen Leitung von Niels Bauder und Franziska Bausch-Moser eine interkulturelle Filmcrew. Am Ende werden die Zuschauer:innen in den Schaffensprozess mitgenommen und spüren die positive Energie, die gemeinsame Kreativität auslösen kann, sowie die Hoffnung, mit dem Film etwas zu bewegen.

    Nach dem Film habt ihr die Möglichkeit mit Teilen der Filmcrew ins Gespräch zu kommen und euch auszutauschen.

    Eine Veranstaltung der Kulturkneipe Spatz und dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir!“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Förderung von Integrationsmaßnahmen nach § 14 Abs. 5 ThürEBG.

  • Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz wirksam begegnen

    Mobbing und Diskriminierung sind schwerwiegende Probleme, die in vielen Betrieben auftreten und sowohl die Gesundheit der Betroffenen als auch das Arbeitsklima insgesamt belasten. In beiden Fällen handelt es sich um ein systematisch betriebenes ausgrenzendes, feindseliges oder stigmatisierendes Verhalten. Bei Betroffenen führt es zu schwerwiegenden psychischen und gesundheitlichen Belastungen, oft verbunden mit langen Fehlzeiten.
    Der Arbeitgeber und die betrieblichen Interessenvertretungen sind in der Pflicht, Mobbing und Diskriminierung zu unterbinden und ein wertschätzendes Arbeitsklima zu fördern. Doch wie geht man mit Mobbing-Situationen um und steht Betroffenen wirkungsvoll zur Seite? Im Seminar wollen wir vor allem ganz praktische Hilfestellung zur Prävention und zu einer sensiblen Gesprächsgestaltung geben.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Definitionen und Formen von Mobbing und Diskriminierung
    • Ursachen, Anzeichen, Verläufe und Folgen von Mobbing und Diskriminierung
    • Rechtliche Grundlagen und wichtige Gesetze für BR/PR
    • Unterstützung von Betroffenen: Gesprächsführung und Intervention
    • Prävention und Handlungsmöglichkeiten
    • Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber und externen Akteuren
  • Dienst- und Schichtplangestaltung leicht gemacht

    Der Betriebs- und Personalrat hat bei der Erstellung von Dienst- und Schichtplänen ein starkes Mitbestimmungsrecht. Ohne die Zustimmung der betrieblichen Interessenvertretung kann der Arbeitgeber diese nicht in Kraft setzen. Die Aufgabe des Betriebs- und Personalrates ist es, Dienst- und Schichtpläne kritisch zu prüfen und im Sinne einer menschengerechten Gestaltung der Arbeit arbeitnehmer*innenfreundlich mitzugestalten. Hier sind vor allem gesundheitsgefährdende Aspekte der verschiedenen Arbeitszeitmodelle, wie Nachtschicht, Rufbereitschaften u. ä. zu berücksichtigen.

    Aufgrund der Komplexität des Themas vermittelt das Seminar Grundkenntnisse zur wirkungsvollen Mitbestimmung bei Dienst- und Schichtplänen. Es wird empfohlen zusätzlich das Seminar „Mitbestimmung bei der Arbeitszeit“ zu besuchen.

    Thematische Schwerpunkte:
    – Rechtlicher Rahmen
    – Arbeitszeitmodelle im Überblick
    – Gesundheitsgefährdende Aspekte von Nachtarbeit, Schichten u. a.
    – Erstellung von Dienst- und Schichtplänen – Worauf gilt es zu achten?
    – Praxisübungen
    – Betriebs- und Dienstvereinbarungen – Eckpunkte

  • Neu im Betriebsrat – Was nun?

    Du bist neu gewähltes Betriebsratsmitglied oder ihr seid ein neu gewähltes Gremium und dir/euch fehlt eine Idee davon, was der Betriebsrat nun eigentlich genau macht, welche Rechte und Pflichten er hat und wie er diese praktisch umsetzen kann? Dann ist dieses Seminar genau das Richtige!

    Unser Tagesseminar soll euch bei den ersten Schritten als neu gewähltes Betriebsratsmitglied helfen und eine Orientierung geben. Zusammen werden wir grundlegende Fragen der Betriebsratsarbeit behandeln. Auch finden alle Fragen, die euch als neues Betriebsratsmitglied unter den Nägeln brennen, in unserem Einführungsseminar ihren Platz.


    Thematische Schwerpunkte:
    – Überblick über die Aufgaben des BR nach § 80 BtrVG
    – Beteiligungsrechte des BR nach § 87 BtrVG
    – Einführung in die Rechte und Pflichten des Betriebsrates
    – Stellung der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände
    – Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Betriebsräte
    – Verhältnis zwischen Gesetzen, Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen und Arbeitsverträgen

  • Einführung in die JAV-Arbeit

    Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) ist die Stimme der Auszubildenden und jungen Beschäftigten im Betrieb. Mit diesem Seminar bieten wir allen JAV-Mitgliedern eine fundierte Einführung in ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten. Du erfährst, wie die JAV die Interessen der Auszubildenden effektiv vertreten kann und welche Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte ihr dabei zur Verfügung stehen.

    Das Seminar vermittelt praxisnah, wie die JAV kompetent ihre Arbeit gestalten und mit dem Betriebsrat oder Personalrat gut zusammenarbeiten kann. Weiterhin dient das Seminar zur Netzwerkarbeit für die Jugend- und Auszubildendenvertretungen über die verschiedenen Berufsbranchen hinweg.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Rahmenbedingungen und rechtliche Stellung der JAV
    • Aufgaben, Rechte und Pflichten der JAV
    • Umgang mit Gesetzestexten und Kommentaren
    • Organisation und Durchführung von JAV-Sitzungen
    • Antrags- und Beschlussverfahren der JAV
    • Planung und Durchführung von JA-Versammlungen
    • Zusammenarbeit mit dem BR/PR und anderen Gremien
    • Strategien zur Interessenvertretung: Von der Idee zur Umsetzung
  • Thüringer Personalvertretungsgesetz

    Du bist Mitglied im Personalrat, dir fehlt es jedoch an Handwerkszeug um sicher und fundiert die Interessen der Beschäftigten vertreten zu können? Mit diesem Grundlagenseminar führen wir euch in das Thüringer Personalvertretungsgesetz ein und vermitteln grundlegende Kenntnisse für eine wirksame Personalratsarbeit. Als Mitglied oder Ersatzmitglied erfahrt ihr, wie die Zusammenarbeit im Personalrat erfolgt und welche Regeln dabei zu beachten sind.

    Das Seminar gibt insbesondere Antworten auf die Fragen: Wie wird ein Gesetz gelesen und wie werden bestimmte Rechtsbegriffe ausgelegt? Wie arbeitet der Personalrat und wo hat er welche Mitbestimmungsrechte? Wie erfolgt die Zusammenarbeit mit der Dienststelle und wie kann Mitbestimmung erfolgreich durchgesetzt werden?

    Thematische Schwerpunkte:

    • Rolle und Selbstverständnis des Personalrats
    • Umgang mit Gesetzen und Vorschriften
    • Arbeitsweise und Aufgaben des Personalrats
    • Grundsätze der Zusammenarbeit mit der Dienststellenleitung
    • Möglichkeiten der Informationsbeschaffung
    • Verfahren, Formen und Fristen bei der Mitbestimmung
    • Beteiligungsrechte des Personalrats
    • Dienstvereinbarungen

  • Fit für den Wahlvorstand

    Die nächsten regulären Betriebsratswahlen stehen im Zeitraum zwischen März und Mai 2026 an. Um eine ordnungsgemäße Wieder- oder Neuwahl organisieren und durchführen zu können, bieten wir allen bestellten Wahlvorständen im Vorfeld der Wahlen entsprechende Schulungen an. In unseren Wahlvorstandsschulungen behandeln wir das normale und das vereinfachte Wahlverfahren im Vergleich.

    Im Zentrum der Schulungen stehen die rechtlichen Grundlagen nach dem Betriebsverfassungsgesetz (Wahlvorschriften und Wahlordnung) und die genaue Besprechung des Wahlablaufes sowie der geltenden Fristen. Damit können Fehler und hiermit verbundene Anfechtungen der Wahlen vermieden werden.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Die Qual der Wahl: Normales oder vereinfachtes Wahlverfahren?
    • Bestellung und Zusammensetzung des Wahlvorstandes
    • Aufgaben des Wahlvorstandes vor der Wahl
    • Die Wahlhandlung
    • Aufgaben des Wahlvorstandes nach der Wahl
    • Anfechtungsgründe und Nichtigkeit einer Wahl
    • Wahlschutz

  • Fit für den Wahlvorstand

    Die nächsten regulären Betriebsratswahlen stehen im Zeitraum zwischen März und Mai 2026 an. Um eine ordnungsgemäße Wieder- oder Neuwahl organisieren und durchführen zu können, bieten wir allen bestellten Wahlvorständen im Vorfeld der Wahlen entsprechende Schulungen an. In unseren Wahlvorstandsschulungen behandeln wir das normale und das vereinfachte Wahlverfahren im Vergleich.

    Im Zentrum der Schulungen stehen die rechtlichen Grundlagen nach dem Betriebsverfassungsgesetz (Wahlvorschriften und Wahlordnung) und die genaue Besprechung des Wahlablaufes sowie der geltenden Fristen. Damit können Fehler und hiermit verbundene Anfechtungen der Wahlen vermieden werden.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Die Qual der Wahl: Normales oder vereinfachtes Wahlverfahren?
    • Bestellung und Zusammensetzung des Wahlvorstandes
    • Aufgaben des Wahlvorstandes vor der Wahl
    • Die Wahlhandlung
    • Aufgaben des Wahlvorstandes nach der Wahl
    • Anfechtungsgründe und Nichtigkeit einer Wahl
    • Wahlschutz

  • Fit für den Wahlvorstand

    Die nächsten regulären Betriebsratswahlen stehen im Zeitraum zwischen März und Mai 2026 an. Um eine ordnungsgemäße Wieder- oder Neuwahl organisieren und durchführen zu können, bieten wir allen bestellten Wahlvorständen im Vorfeld der Wahlen entsprechende Schulungen an. In unseren Wahlvorstandsschulungen behandeln wir das normale und das vereinfachte Wahlverfahren im Vergleich.

    Im Zentrum der Schulungen stehen die rechtlichen Grundlagen nach dem Betriebsverfassungsgesetz (Wahlvorschriften und Wahlordnung) und die genaue Besprechung des Wahlablaufes sowie der geltenden Fristen. Damit können Fehler und hiermit verbundene Anfechtungen der Wahlen vermieden werden.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Die Qual der Wahl: Normales oder vereinfachtes Wahlverfahren?
    • Bestellung und Zusammensetzung des Wahlvorstandes
    • Aufgaben des Wahlvorstandes vor der Wahl
    • Die Wahlhandlung
    • Aufgaben des Wahlvorstandes nach der Wahl
    • Anfechtungsgründe und Nichtigkeit einer Wahl
    • Wahlschutz
  • Wahlvorstandsschulung in Vorbereitung auf die Betriebsratswahlen

    Die nächsten regulären Betriebsratswahlen stehen im Zeitraum zwischen März und Mai 2026 an. Um eine ordnungsgemäße Wieder- oder Neuwahl organisieren und durchführen zu können, bieten wir allen bestellten Wahlvorständen im Vorfeld der Wahlen entsprechende Schulungen an. In unseren Wahlvorstandsschulungen behandeln wir das normale und das vereinfachte Wahlverfahren im Vergleich.

    Im Zentrum der Schulungen stehen die rechtlichen Grundlagen nach dem Betriebsverfassungsgesetz (Wahlvorschriften und Wahlordnung) und die genaue Besprechung des Wahlablaufes sowie der geltenden Fristen. Damit können Fehler und hiermit verbundene Anfechtungen der Wahlen vermieden werden.

    Thematische Schwerpunkte:

    • Die Qual der Wahl: Normales oder vereinfachtes Wahlverfahren?
    • Bestellung und Zusammensetzung des Wahlvorstandes
    • Aufgaben des Wahlvorstandes vor der Wahl
    • Die Wahlhandlung
    • Aufgaben des Wahlvorstandes nach der Wahl
    • Anfechtungsgründe und Nichtigkeit einer Wahl
    • Wahlschutz