• Der Kampf um die öffentliche Meinung

    Der Kampf um die öffentliche Meinung

    Sei es der russische Angriffskrieg in der Ukraine oder der Krieg in Gaza: Bilder von Kriegsschauplätzen wühlen uns auf und fordern uns moralisch heraus. Vor allem sind sie oft nicht unabhängig überprüfbar, da Journalist*innen zu solchen Orten oft keinen gesicherten Zugang haben und die Berichte bspw. über Opferzahlen immer von Kriegsparteien veröffentlicht werden. Nicht nur direkt an den Kämpfen Beteiligte oder von ihnen Betroffene haben ein Interesse daran, ihre Sicht der Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen. Auch andere Parteien sind im Meinungskampf aktiv und versuchen teils auch mit fragwürdigen Mitteln, sich Gehör zu verschaffen. Für Fragen rund um diesen Themenkomplex steht uns Steffen Kutzner aus dem CORRECTIV Faktencheck-Team als Diskussionspartner zur Seite.

    Desinfos. im Krieg
    Desinformationen als Waffe im Meinungskampf
    KI-generierter Inhalt

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    Weitere Termine und Informationen zu der Veranstaltungsreihe über Desinformation, Medienvertrauen und Krisenkommunikation gibt es hier.

  • „Staatszensur“ und „Lügenpresse“?

    „Staatszensur“ und „Lügenpresse“?

    Die Mehrheit der Menschen in Deutschland vertraut dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, doch es werden von Jahr zu Jahr weniger. Unter jungen Menschen ist das Misstrauen besonders hoch, sie informieren sich oft lieber in sozialen Medien. Das belegen Studien. Doch warum ist das so? Wie funktionieren Medien eigentlich? Und sind Menschen, die hinter der Tagesschau eine Zensur der Regierung vermuten, gefährlich für eine demokratische Gesellschaft oder ist am Ende sogar etwas dran an dieser Erzählung? Darüber reden wir u.a. mit dem Gewerkschaftssekretär Lucas Munzke, der bei ver.di im Fachbereich A Verlags- und Medienbeschäftigte und Journalist*innen betreut.

    Vertrauensverlust in trad. Medien
    „Die öffentlichen Medien sind korrupt.“
    KI-generierter Inhalt

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  • Kann ich dieser Quelle trauen?

    Kann ich dieser Quelle trauen?

    In den sozialen Medien kann sich jede*r frei äußern, die Anonymität bleibt im Netz oft gewahrt. Durch Handykameras und Flatrate-Datenvolumen tauchen Videos und Berichte aktueller Geschehnisse im Netz auf, bevor Journalist*innen vor Ort sind oder eine Einordnung des Geschehens passieren kann. Das alles hat durchaus Vorteile – bringt aber gleichzeitig auch Gefahren mit sich. Denn die technischen Möglichkeiten, Worte und Bilder zu manipulieren, sind immens. Woran erkenne ich also, ob ein Zitat oder Video aus dem Zusammenhang gerissen oder gefälscht wurde? Gibt es journalistische Standards, die mir bei der Einordnung von Nachrichten helfen? Und was macht eine vertrauenswürdige Quelle aus? Elisabeth Fast von der Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung bringt für uns Licht ins Dunkel.

    Medienkompetenz & Fake News
    Verbreitung von Fake News in Messengern
    KI-generierter Ihnhalt

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  • Hast du das schon gelesen?

    Hast du das schon gelesen?

    Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen: 2024 wird in Thüringen, Brandenburg und Sachsen ein Superwahljahr. Versuche, Wahlen durch falsche oder manipulierte Informationen zu beeinflussen, gab es in unterschiedlichem Ausmaß in den letzten Jahren weltweit. Während in den sozialen Medien das ganze politische Spektrum vertreten ist, sind Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegramm aber für rechtsextreme Akteur*innen besonders attraktiv. Warum das so ist und was das für uns bedeuten kann, erläutert uns Journalistin und Expertin für Desinformation Karolin Schwarz.

    Desinfos. vor Wahlen in Messengern
    „Die Wahlen wurden gestohlen.“
    KI-generierter Inhalt

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  • Exkursion: Besuch des Bundesarbeitsgerichts (BAG)

    Liebe Kolleg*innen,

    wir laden recht herzlich die Vertrauenspersonen der (schwer-)behinderten Menschen, deren Stellvertreter*innen sowie Betriebs- und Personalräte zur Tagesexkursion an das Bundesarbeitsgericht nach Erfurt ein. Die Tagesschulung soll das Rechtsverständnis der Mitglieder Interessenvertretungen vertiefen und dem Eindruck vorbeugen, das Recht haben und Recht bekommen weit auseinander liegen.

    Die Verhandlungen finden am Bundesarbeitsgericht, Hugo-Preuß-Platz 1, 99084 statt.

    Die Nachbesprechung und der Austausch zu den BAG-Sitzungen im Veranstaltungsort „Franz Mehlhose“, Löberstraße 12, 99084 Erfurt

    Ablauf

    • Eröffnung und Begrüßung
    • Teilnahme an den Verhandlungen des 2. Senats des BAG
      • 2 AZR 130/23 – Ordentliche personenbedingte Kündigung – Verpflichtung zur wiederholten Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements
      • 2 AZR 196/22 – Außerordentliche, hilfsweise ordentliche Kündigung
    • Nachbesprechung und Austausch der BAG-Sitzungen
    • Verfahren bei Arbeitsgerichten
      • Urteilsverfahren
      • Beschlussverfahren
    • Schulungsmaßnahmen 2024
  • Wer war Fritz Kittel – ein Reichsbahnarbeiter entscheidet sich – zwei Familien 1933 bis 2022

    „Wer war Fritz Kittel?“ Diese Frage stellte sich die Schriftstellerin Esther Dischereit. Der Reichsbahnarbeiter hatte ihre Mutter Hella und Schwester Hannelore Zacharias in der NS-Zeit versteckt und falsche Papiere besorgt, seiner Familie aber nie davon erzählt. Hella und Hannelore Zacharias wurden als Jüdinnen in Berlin verfolgt, tauchten unter, zunächst in Berlin und später in Sorau (heute Żary). Hier trafen sie auf den Reichsbahnarbeiter Fritz Kittel. Er versteckte die beiden. Die multimediale Wanderausstellung „Wer war Fritz Kittel – ein Reichsbahnarbeiter entscheidet sich – zwei Familien 1933 bis 2022“ lädt dazu ein, sich mit auf die Suche nach dem Geschehenen zu begeben. Sie beleuchtet kritisch die Rolle der Deutschen Reichsbahn, der Arbeitgeberin von Fritz Kittel in der NS-Zeit, sie zeigt zentrale Dokumente und fragt nach dem Schicksal von Eisenbahnern, die als Juden verfolgt wurden.

    9:32 Uhr gemeinsame Abfahrt in Erfurt mit dem ICE Gruppenticket
    11:15 Uhr Führung durch die Ausstellung: „Wer war Fritz Kittel – ein Reichsbahnarbeiter entscheidet sich – zwei Familien 1933 bis 2022“
    13:15 Uhr individuelles Mittagessen
    im Anschluss Besuch der Dauerausstellung im DB-Museum
    17:05 Uhr gemeinsame Abreise nach Erfurt mit dem ICE Gruppenticket
    18:24 Uhr Ankunft in Erfurt

    Die Teilnahme ist kostenlos, Kosten für Hin- und Rückfahrt per Zug, Eintritt und Führung werden übernommen. Die Essensversorgung erfolgt individuell. Eine Veranstaltung des Projekts „MOSaIK“ beim
    DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes MOSaIK des DGB Bildungswerkes Thüringen e.V. statt. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBJS.

  • Das Spiel des Lebens – Bühne frei für (m)ein Meisterstück!

    Das Leben in unserer komplexen Welt gleicht einer Bühne mit Darsteller*innen, Außenseiter*innen und Publikum. Im Spannungsfeld zwischen sozialen Erwartungen und eigenen Ansprüchen ist die Identitätsfindung eine Lebensaufgabe und Toleranz die demokratische Herausforderung. Es gilt die soziale Wirklichkeit einzuschätzen! Wertvorstellungen und soziale
    Verantwortung sind wichtig, um Individualität und Vielfalt im gesellschaftlichen Kontext Raum zu geben. Das eigene Leben zu (m)einem Meisterstück zu modellieren, ist die tägliche Herausforderung. Mutig auch mal gegen den Strom zu schwimmen, verspricht Einzigartigkeit und Solidarität und ermöglicht, gemeinsam Demokratie zu schaffen.
    In diesem Seminar möchten wir Einflussfaktoren wie Status, gesellschaftliche Rollenzuschreibungen und Vorurteile auf den Prüfstand stellen und Handlungsstrategien für ein starkes Selbst und eine bunte Welt entwickeln.

    Seminarinhalte:
    soziale Erwartungen und eigene Ansprüche, Vielfalt und Toleranz – wie viel ‚divers‘ darf sein?, sich Einbringen in demokratische Prozesse – ein Muss für mündige Bürger*innen, Entwicklung des persönlichen Profils, Option für Handlungs- und Durchsetzungsfähigkeit.

    Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Die Übernachtungen vom 15.10. bis 21.10.2023 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr

    Kooperationspartner*innen
  • Brückenbauen – in den bewegten Ruhestand

    …denn plötzlich ist sie da. Die Zeit, die wir uns oft so schön ausgemalt haben. „Endlich Zeit für mich!“
    In diesem Seminar liegt der Fokus darauf, gelungene Übergänge (Brücken) für die Rente zu sichten.
    Schwerpunkte hierbei:
    – Fitness. Wir kann der älter werdende Körper fit und gesund bleiben? Methoden: Yoga, freier Tanz, Relax Techniken.
    – Kommunikation. Was stelle ich mir unter bewegtem Ruhestand vor? Biographie Arbeit, Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg.
    – Gesellschaft: Wie kann ich meine Ressourcen im sozialen Umfeld umsetzen? Handlungsoptionen sichten.
    Das Brückenbauen kann beginnen. Packen wir es an!
    Die Übernachtungen vom 22.09. bis 27.09.2024 sind im Teilnahmebetrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Wir müssen reden!
    Miteinander – nicht übereinander oder aneinander vorbei

    Irgendwie ist es schön, Recht zu haben, nicht wahr? Doch oft bestehen wir auf eine Position, auf unsere Meinung, auf „die Wahrheit“. Wir versuchen die anderen mit Argumenten zu überzeugen und erreichen dabei… nichts. Corona, Verschwörungserzählungen, Ukraine-Krieg, Energiepreise… – all das hat dazu geführt, dass der Riss, der durch unsere Gesellschaft geht, immer größer wird und rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien und Gruppen immer größere Zustimmung erfahren.
    Was können wir tun? Was hilft in Bezug auf Entfremdung und Spaltung? Absolute Urteile machen es unmöglich, in Beziehung zu treten. Überall finden wir Abwertung, Schubladendenken und vor allem das Übergehen von Anliegen von Menschen. Das hat Sprengpotenzial – in den großen sozialen Dynamiken und genauso in unseren Beziehungen mit Arbeitskolleginnen, Freundinnen und Bekannten.
    Wie können wir zusammenkommen und unseren Blick auf die grundlegenden Herausforderungen unserer Zeit lenken und gemeinsam neue Lösungen entwickeln?
    Im Seminar verbinden wir politische Inhalte mit praktischen Übungen aus der Konfliktbearbeitung und Interventionstechnik

    Die Übernachtungen vom 25.08. bis 30.08.2024 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

  • Digitalisierung? – Kein Stress!

    Digitalisierung soll Unterstützung und Erleichterung sein, statt Beschäftigte zu belasten, Stress zu erzeugen und so das Risiko für psychische Erkrankungen zu erhöhen.
    YASMIN FAHIMI, DGB-Vorsitzende

    Nicht nur am Arbeitsplatz, immer stärker auch in unserem Privatleben, begegnen uns digitale Techniken. Jeder Fortschritt in der Technik hat Licht und Schatten – so auch die Digitalisierung. Verletzung der Privatsphäre, Leistungsüberwachung und Bewertung, Überflutung mit Informationen und Beschleunigung – all das verursacht Stress, psychische und physische Belastungen. Wird Stress zu einer Dauerbelastung, treten negative folgen auf.
    Im Bildungsurlaub wollen wir uns mit den Auswirkungen der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und auf das Individuum auseinandersetzen.
    Themenschwerpunkte:
    • Revolutionen – Entwicklung von der Dampfmaschine zur Arbeit 4.0
    • Unterschiede der Generationen (Jung / Alt) im Umgang mit der Digitalisierung
    • Eigenverantwortung für meinen Körper übernehmen
    • Blick auf meine Zeit bei Arbeit/Job und Freizeit nach Frigga Haug
    • Von der Fremdbestimmung zur Selbstbestimmung von Zeit, Aktivität und Ruhe
    • Stressprävention
    • Entspannungsinseln schaffen – in hektischen Zeiten ruhig bleiben
    Die Übernachtungen vom 14.04. bis 20.04.2024 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen