• Filmvorführung „Die Befreiung“


    2025 jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Wir zeigen in Kooperation mit dem DGB den fünfteiligen Epos „Befreiung“, welcher als eines der aufwändigsten Werke des sowjetischen Films zählt. Die Handlung beginnt im Sommer 1943 und endet mit der Befreiung Berlins 1945 durch die Rote Armee. Im Juni wird der zweite Teil -“Der Durchbruch“- gezeigt. Die weiteren Teile werden dann im Juli, August und September gezeigt.


    Die Veranstaltung findet als Kooperationsveranstaltung des Projektes MOSaIK des DGB Bildungswerk Thüringen e.V. und des DGB statt. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBWK.

  • Die Erfurter und der Bauernkrieg.


    Der Bauernkrieg war nicht nur eine Angelegenheit der Landbevölkerung, auch eine Reihe von Städten beteiligten sich an den Ereignissen von 1525.


    Anlässlich des 500. Jahrestages des Deutschen Bauernkriegs laden die Landezentrale für politische Bildung Thüringen und das DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. am Samstag, dem 23. August 2025, von 16:00 bis 18:00 Uhr gemeinsam zu einer historischen Stadtführung unter dem Titel Die Erfurter und der Bauernkrieg“ ein. Treffpunkt ist die Stadtmauer „Am Rosswehr“ an der Haltestelle Brühler Garten in Erfurt.


    Unter der Leitung von Dr. Reiner Prass, Historiker an der Universität Erfurt, werden die städtischen Hintergründe der Erhebung von 1525 beleuchtet. Im Fokus stehen die soziale Struktur der Stadt, innerstädtische politische Konflikte sowie religionshistorische Faktoren, die zur Beteiligung Erfurts am Thüringer Bauernkrieg führten. Auch die Rolle von Frauen an der Erhebung wird thematisiert.


    Die Führung bietet eine besondere Gelegenheit, die Ereignisse des Bauernkriegs aus Erfurter Perspektive kennenzulernen und ihre Bedeutung für heutige gesellschaftliche Fragen zu reflektieren – Nehmen Sie gern teil!


    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes MOSaIK des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen statt. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBWK.

    Kooperationspartner*innen

  • Die Erfurter und der Bauernkrieg.


    Der Bauernkrieg war nicht nur eine Angelegenheit der Landbevölkerung, auch eine Reihe von Städten beteiligten sich an den Ereignissen von 1525. Die Führung zum Bauernkrieg geht auf städtische Hintergründe für die Beteiligung von Erfurtern an der Erhebung ein. Es werden die soziale Gliederung der Stadt, die politischen Konflikte innerhalb Erfurts und die religionshistorischen Zusammenhänge erläutert, die zur Beteiligung der Erfurter an der Erhebung der Thüringer Bauern führte. Nicht zuletzt wird auch auf die mögliche Beteiligung von Frauen an der Erhebung eingegangen.

    Kooperationspartner*innen

  • Im Hinterland des Zweiten Weltkriegs: Torgau

    Im Laufe des Zweiten Weltkrieges ergingen rund 35.000 Urteile wegen Desertion, davon 22.000 Todesurteile, 15.000 wurden vollstreckt. Rund 5.000 bis 6.000 Menschen wurden wegen “Wehrkraftzersetzung” hingerichtet. Hinzu kommen mehr als 3.000 Todesurteile wegen “Selbstverstümmelung”. In Torgau befanden sich ab 1939 zwei von acht Gefängnisse der Wehrmachtjustiz: das Fort Zinna, von 1936 bis 1939 zum größten und modernsten Gefängnis der Wehrmacht ausgebaut, und das Gefängnis Brückenkopf. Hier waren während des Zweiten Weltkriegs etwa 60 000 Häftlinge der Wehrmacht inhaftiert. Spätestens mit der Verlegung des Reichskriegsgericht von Berlin Torgau im August 1943 wurde Torgau zur Zentrale der nationalsozialistischen Wehrmachtjustiz

    In einer Tagungsexkursion wollen wir diesen zentralen Ort des NS-Militärunrechts im Hinterland des Zweiten Weltkriegs in den Blick nehmen und den „Erinnerungsort Torgau. Justizunrecht – Diktatur – Widerstand“ besuchen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

    Ablauf
    9:28 Uhr Abfahrt in Erfurt
    11:19 Uhr Ankunft in Torgau

    Besuch „Erinnerungsort Torgau. Justizunrecht – Diktatur – Widerstand“

    17:41 Uhr gemeinsame Rückreise Torgau
    19:28 Uhr Ankunft Erfurt

    Die Teilnahme ist kostenlos, Kosten für Hin- und Rückfahrt per Zug, Eintritt und Rundgang
    werden übernommen. Die Essensversorgung erfolgt individuell. Die maximale Zahl der Teilnehmenden beträgt 14 Personen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der der Veranstaltungsreihe „1945 | 1995 | 2025 – 80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus, 30 Jahre Denkmal für den unbekannten Wehrmachtsdeserteur in Erfurt“ statt.

    Das DGB-Bildungswerk Thüringen ist ein anerkannter Träger der Bundeszentrale für politische Bildung

  • Erfurt im Nationalsozialismus – Ein Rundgang durch die Johannesstraße

    Wo befand sich die erste Parteizentrale der NSDAP in Erfurt? Was wurde aus Jakob Derbfleisch, der in der Johannesstraße 149 ein  Kinderbekleidungsgeschäft betrieb? Was passierte am 2. Mai 1933 im Haus zum Regenbogen in der Johannesstraße 55? Die Johannesstraße vereint in nur einem Straßenzug verschiedene historische Orte, die die Geschichte des Nationalsozialismus widerspiegeln: vom Erstarken der Nazis bis zur Befreiung, von Antisemitismus, Zwangsarbeit, Gleichschaltung und Widerstand.

    Die Gruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“ und die NaturFreunde Thüringen e.V. laden zu einem ganz besonderen Stadtrundgang ein. In nur einer Straße, nämlich die Erfurter Johannesstraße, soll an mehreren Stationen auf verschiedene Aspekte der Erfurter Stadtgeschichte und handelnde Personen in der NS-Zeit eingegangen wird. 
    Anschließend laden wir alle Interessierten ins Naturfreundehaus „Charlotte Eisenblätter“ in die Johannesstraße 127 ein.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes MOSaIK des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. statt. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBWK.

    Wichtiger Hinweis:
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

  • Stadtrundgang »Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Erfurt«

    Stadtrundgang Rahmen des Begleitprogramms „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus in Europa – 30 Jahre DenkMal für den unbekannten Wehrmachtsdeserteur in Erfurt“


    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes MOSaIK des DGB Bildungswerkes Thüringen e.V. statt. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBWK.

    Mehr Infos zur Reihe findet ihr hier


  • Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion

    16:30 Uhr Ausstellungseröffnung

    17:30 Uhr Geführter Rundgang durch die Defensionskaserne

    18:00 Uhr Podiumsdiskussion

    Anlässlich des 50. Jahrestages der bedingungslosen Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands am 8. Mai 1945 formierte sich in Erfurt ein breites Bündnis, um den Deserteuren ein DenkMal zu setzen, die sich dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg verweigerten. Es folgte eine kurze und kontroverse Debatte, die bundesweit für Aufsehen sorgte. Zentral waren dabei die Fragen, ob man Deserteure ehren sollte und ob Desertion grundsätzlich gerechtfertigt sei. Letzteres war auch innerhalb des Bündnisses selbst strittig. Am 1. September 1995 wurde schließlich unterhalb der Festungsmauer am Petersberg das DenkMal für den unbekannten Wehrmachts-Deserteur eingeweiht. Dort wurden während der Zeit des Nationalsozialismus mehrere Deserteure hingerichtet. Initiiert und finanziert wurde die Denkmalsetzung von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Friedens- und Antifa-Gruppen, Bildungseinrichtungen und vielen Einzelpersonen. Gestaltet hat es der Thüringer Künstler Thomas Nicolai.

    Zum 30. Jubiläum der Einweihung des Erfurter DenkMals gestaltet ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zwischen dem 8. Mai und dem 1. September 2025 eine Veranstaltungsreihe. Auch eine Ausstellung zur historischen Dimension von Desertion und der kontroversen gesellschaftlichen Debatte darum bis heute wird in diesem Rahmen in Erfurt gezeigt.

    Am Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus laden alle beteiligten Gruppen und zivilgesellschaftlichen Initiativen herzlich zum Auftakt dieser Reihe in Form einer Ausstellungseröffnung mit anschließender Podiumsdiskussion in die Defensionskaserne auf dem Petersberg ein. Zu Gast sind an diesem Abend die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Verena Krieger (Universität Jena) und MdB Bodo Ramelow, Mitinitiator des DenkMals für den unbekannten Wehrmachtsdeserteur in Erfurt, die über die Entstehung des DenkMals und seine (kunst-)historische sowie gegenwärtige Bedeutung sprechen werden. Moderiert wird die Veranstaltung von Uli Irrgang (Radio F.R.E.I).

    Das DGB-Bildungswerk Thüringen ist ein anerkannter Träger der Bundeszentrale für politische Bildung

  • HELDIN (D,CH | 93 min.)

    Pflegefachkraft Floria arbeitet mit großer Leidenschaft und Professionalität in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat selbst in Stresssituationen immer ein offenes Ohr für ihre Patient:innen und ist im Notfall sofort zur Stelle – idealerweise. Doch in der harten Realität ihres oft schwer kalkulierbaren Alltags sieht das meist anders aus. Als Floria an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwerkranke Mutter und einen alten Mann, der dringend auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie den Privatpatienten mit all seinen Extrawünschen. Aber dann passiert ihr ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen. Ein nervenzerrender Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

    Im Anschluss an den Film gibt es ein Publikumsgespräch mit
    Sara Moranjkic (JAV) und Mika Hofmann., Beschäftigte am Universitätsklinikum Jena
    Teresa Gärtner, ver.di
    Moderation: Frank Lipschik (DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.)

    Eintritt 6,- Euro, Tickets gibt es direkt beim Kino am Markt

    ver.di-Mitglieder können freien Eintritt erhalten. Schreibt eine mail an: teresa.gaertner@verdi.de

    Veranstaltet von ver.di und vom DGB-Bildungswerk Thüringen im Rahmen des Projekts „Du und Ich statt Die und Wir“ finanziert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK).

  • Stadtteilspaziergang: Erfurter Norden im Nationalsozialismus

    im Rahmen des Festivals „Hood not Kiez“ 2025

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eintritt frei.

  • Und täglich grüßt der Antisemitismus: Rechtsextreme Kontinuitäten

    Antisemitismus zählt historisch wie aktuell zur ideologischen Grundausstattung der extremen Rechten in Deutschland. Dabei sind einzelne Narrative auch außerhalb des Rechtsextremismus weithin gesellschaftlich anschlussfähig und erfahren eine zunehmende Normalisierung. Auch anlässlich der genozidalen Massaker palästinensischer Terrororganisationen am 7. Oktober äußerten rechtsextreme Akteure sich antisemitisch.

    Julius Gruber vom Bundesverband RIAS e.V. kommt mit uns ins Gespräch über Antisemitismus als zentrales Element der historischen und aktuellen extremen Rechten. Seid live dabei – hier geht’s zur Veranstaltung.

    Finanzierung

    Das Projekt „Connect – Vielfalt durch Teilhabe“ wird im Rahmen des Bundesprogramm „Betriebliche Demokratiekompetenz“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und durch das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration administriert.