Warum tickt der Osten anders?
Das Seminar beleuchtet, wie die Erfahrungen seit dem Ende der DDR Mentalitäten und Identitäten der Ostdeutschen bis heute prägen – und das vorrangig am Beispiel Erfurts.
Im Mittelpunkt stehen die 1990er Jahre mit ihren biografischen Brüchen, den damit einhergehenden Generationsunterschieden, den sozialpsychologischen Folgen von Abhängigkeit und Eigentumslosigkeit und dem dadurch entstandenen Blick auf den deutschen Staat.
Diskussionsrunden, Vorträge und Exkursionen eröffnen vielfältige Zugänge zu Themen wie Systemzusammenbruch, Transformationsfolgen, Massenarbeitslosigkeit, Veränderungen im Bildungs- und Medienbereich sowie die identitätsstiftende Rolle von Sport und öffentlichem Raum.
Filmabende und Stadtführungen vertiefen die Eindrücke und machen Geschichte erlebbar. Gemeinsam reflektieren die Seminarleiter*innen – eine Wessi und ein Ossi – mit den Teilnehmenden über Ursachen gesellschaftlicher Unterschiede zu den alten Bundesländern und entwickeln ein differenziertes Verständnis ostdeutscher Lebenswelten. Damit sollen historische, speziell ostdeutsche, Prägungen sichtbar und gegenwärtige Unterschiede verständlich werden.
Übernachtung
27.06. – 02.07.2027
Seminarbeginn
Montag, 9:00 Uhr
Anreise
Sonntag
Kosten
Teilnahmebeitrag
Der Beitrag enthält die Programmkosten sowie die Unterbringung mit Frühstück. Es steht nur ein begrenztes Kontingent an Einzelzimmern zur Verfügung.
Mitglieder: 410 € Nur für Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft.
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