Stadtrundgang

Frauen im Nationalsozialismus

Gesellschaftspolitik
Do. 13. August 2026 | 18:00 Uhr
Treffpunkt Fischmarkt, Erfurt

Das durch die Nationalsozialisten propagierte Rollenbild der Frau beinhaltete die Fürsorge für Heim und Familie und beschränkte sich somit auf ein Dasein als Ehefrau und Mutter. Doch neben der Erziehung der Kinder, nutzten Frauen auch Machtpositionen in Ämtern und Behörden ganz im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung. Mit diesen Widersprüchlichkeiten wollen wir uns einem Stadtrundgang an Hand von Erfurter Beispielen auseinandersetzen. 
Gleichzeitig der Lebensweg von Frauen thematisiert, die von der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen waren: Zum Beispiel jene, die in der Erfurter Frauenklinik zwangssterilisiert wurden oder die Erfurter Jüdinnen und Sintezza, die von hier aus in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden. Nicht zu vergessen jene Frauen, die dem Nationalsozialismus auf ihre Art Widerstand leisteten. 

Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden, die Teilnahme ist kostenlos

Mit der Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“

Ansprechpersonen

Frank Lipschik
Bildungsreferent
Deutsch , Englisch