• Ruhestand – ab morgen habe ich Zeit!

    Langersehnt oder unverhofft, irgendwann ist der Tag gekommen, sich aus einer langjährigen und oft arbeitsreichen Lebensphase zu verabschieden und nach neuen Ufern Ausschau zu halten. Dies bringt natürlich Veränderungen mit sich.
    Über diese Veränderungen wollen wir in diesem Seminar reflektieren und uns austauschen. Eine so lebendige Stadt wie Münster bietet eine Vielfalt an interessanten Projekten, von denen wir das eine oder andere kennenlernen wollen.

    Die Übernachtungen vom 19.10. bis 24.10.2025 sind im Teilnahmebeitrag enthalten.

    Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Das Spiel des Lebens – Bühne frei für (m)ein Meisterstück!

    Das Leben in unserer komplexen Welt gleicht einer Bühne mit Darstellerinnen, Außenseiterinnen und Publikum. Im Spannungsfeld zwischen sozialen Erwartungen und eigenen Ansprüchen ist die Identitätsfindung eine Lebensaufgabe und Toleranz die demokratische Herausforderung. Es gilt die soziale Wirklichkeit einzuschätzen! Wertvorstellungen und soziale Verantwortung sind wichtig, um Individualität und Vielfalt im gesellschaftlichen Kontext Raum zu geben.
    Das eigene Leben zu (m)einem Meisterstück zu modellieren, ist die tägliche Herausforderung. Mutig auch mal gegen den Strom zu schwimmen, verspricht Einzigartigkeit. Dabei ist Solidarität wichtig, sie ermöglicht gemeinsam Gesellschaft zu gestalten und Demokratie zu schaffen.
    In diesem Seminar möchten wir Einflussfaktoren wie Status, gesellschaftliche Rollenzuschreibungen und Vorurteile auf den Prüfstand stellen und Handlungsstrategien für ein starkes Selbst und eine bunte Welt entwickeln.

    Seminarinhalte:
    • soziale Erwartungen und eigene Ansprüche
    • Vielfalt und Toleranz – wie viel ‚divers‘ darf sein?
    • sich Einbringen in demokratische Prozesse – ein Muss für mündige Bürger*innen
    • Entwicklung des persönlichen Profils; Option für Handlungs- und Durchsetzungsfähigkeit

    Die Übernachtungen vom 14.09. bis 20.09.2025 sind im Teilnahmebeitrag enthalten.

    Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Digitalisierung? – Kein Stress!

    Digitalisierung soll Unterstützung und Erleichterung sein,
    statt Beschäftigte zu belasten, Stress zu erzeugen und
    so das Risiko für psychische Erkrankungen zu erhöhen.
    YASMIN FAHIMI, DGB-Vorsitzende

    Nicht nur am Arbeitsplatz, immer stärker auch in unserem Privatleben, begegnen uns digitale Techniken. Jeder Fortschritt in der Technik hat Licht und Schatten – so auch die Digitalisierung. Verletzung der Privatsphäre, Leistungsüberwachung und Bewertung, Überflutung mit Informationen und Beschleunigung – all das verursacht Stress, psychische und physische Belastungen. Wird Stress zu einer Dauerbelastung, treten negative Folgen auf.
    Im Bildungsurlaub wollen wir uns mit den Auswirkungen der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und auf das Individuum auseinandersetzen.


    Themenschwerpunkte:

    • Revolutionen – Entwicklung von der Dampfmaschine zur Arbeit 4.0
    • Unterschiede der Generationen (Jung / Alt) im Umgang mit der Digitalisierung
    • Eigenverantwortung für meinen Körper übernehmen
    • Blick auf meine Zeit bei Arbeit/Job und Freizeit nach Frigga Haug
    • Von der Fremdbestimmung zur Selbstbestimmung von Zeit, Aktivität und Ruhe
    • Stressprävention
    • Entspannungsinseln schaffen – in hektischen Zeiten ruhig bleiben

    Die Übernachtungen vom 30.03. bis 04.04.2025 sind im Teilnahmebeitrag enthalten.

    Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Hiddensee

    Die kleine Insel Hiddensee entwickelte sich seit Beginn des 20. Jhs. zum Rückzugsort für unterschiedliche Künstlerinnen, als kleines Idyll in der Ostsee. Auch während der DDR-Zeit blieb Hiddensee ein Geheimtip für Andersdenkende und Individualistinnen. Heute ist die Insel zu großen Teilen Nationalpark, geprägt vom sanften Tourismus, private PKW sind seit jeher verboten.
    In diesem Seminar werden wir uns mit Geschichte und Gegenwart Hiddensees beschäftigen. Einen Schwerpunkt bildet die Zeit von 1945 bis 1989. Unterschiedliche Sichtweisen auf die DDR und die Wendezeit bilden die Grundlage zum gemeinsamen Austausch und zu Diskussionen. Inwieweit die DDR-Vergangenheit für die Gegenwart eine Rolle spielt, als ehemaliges Urlaubsparadies und Aussteigerinsel der DDR, dem wird mit heutigen Zeugnissen der reichen kulturellen Geschichte Hiddensees nachgespürt.

    Organisatorisches: Die Übernachtung mit kompletter Selbstverpflegung erfolgt vom 12.10.25 (Sonntag) bis 18.10.25 (Samstag) im Feriendorf Heiderose mit 1 oder 2 Personen je Ferienwohnung. Jede Ferienwohnung verfügt über einen Essbereich mit Küchenzeile, einem Wohnbereich mit Schlafcouch (160 cm breit) und einem Schlafraum mit zwei separaten Betten im Spitzdach, der über eine steile Raumspartreppe erreichbar ist.

    Achtung: Der Seminarraum ist 3 km entfernt in Vitte, diese Distanz muss täglich per Fahrrad zurückgelegt werden. Eine gute körperliche Verfassung ist deshalb Voraussetzung für die Teilnahme.

    Die An- und Abreise erfolgt individuell.

    Achtung: Es gibt eigene Stornobedingungen für die Unterkunft.

    Kooperationspartner*innen
  • Hier wird Demokratie gemacht!

    Wir leben in einer repräsentativen Demokratie und die allermeisten Menschen verbinden mit diesem Begriff positive Gedanken wie Gleichberechtigung, Beteiligung und Freiheit. Wessen Stimme wird in der Öffentlichkeit gehört? Wer wird dadurch sichtbar und wessen Bedürfnisse bleiben in gesellschaftlichen Debatten unberücksichtigt?
    In dieser Woche wollen wir erkunden, was Demokratie ist und was es braucht, um diese zu schützen. Dazu werden wir Orte aufsuchen, an denen Partizipation sichtbar wird und engagierte Menschen sich für demokratisches Miteinander einsetzen. Wir treffen Mitarbeitende von lokalen Initiativen und besuchen den Landtag von Thüringen und die Gedenkstätte Buchenwald. Das Programm wird dabei den unterschiedlichen Altersgruppen angepasst.

    Teilnehmen können Menschen ab sechs Jahren.

    Die Übernachtungen vom 20.07. bis 25.07.2025 sind im Teilnahmebeitrag enthalten.

    Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Fulda im Spannungsfeld

    Fulda liegt eingebettet zwischen den ländlichen Regionen Vogelsberg und Rhön. Als mittelalterliche Klostergründung, spätere Barock- und nun auch Musicalstadt wird Fulda zunehmend zu einem attraktiven touristischen Ziel.
    Wie sieht hier eine Stadtentwicklung aus, die die Nachhaltigkeitsziele der UN, infrastrukturelle Weiterentwicklung im städtischen und ländlichen Raum, aber auch die Erschließung von Naherholungsgebieten für die wachsende Bevölkerung zum Ziel hat? Und welchen Einfluss haben dabei z. B. Landesgartenschau, Hessentag, Siegel wie „Sternenstadt“ oder „Fairtrade-Stadt“ und nicht zuletzt die Inklusion?
    Wir werden uns zu Fuß auf unterschiedliche Entdeckungsreisen begeben. Gespräche mit Verantwortlichen, aber auch Besuche bei nachhaltigen Projekten und Initiativen werden Inhalte dieser spannenden Bildungswoche sein.

    Die Übernachtungen vom 30.06. bis 04.07.2025 sind im Teilnahmebeitrag enthalten.

    Seminarbeginn ist Montagmorgen 10.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • 500 Jahre Bauernkrieg in Thüringen

    2025 jährt sich die erste Massenerhebung auf deutschem Boden zum 500. Mal. Dieses Jubiläum wird durch eine große Landesausstellung begleitet, denn Thüringen war ein wichtiges Aktionsfeld der aufständischen Bauern. Zugleich war Thüringen auch ein Handlungsort für Martin Luther und Thomas Müntzer gleichermaßen.
    Gemeinsam wollen wir uns im Seminar mit den Zielen und Hoffnungen der Aufständischen auseinandersetzen und den Spuren in Erfurt nachgehen. Mit Exkursionen nach Mühlhausen und Bad Frankenhausen besuchen wir zwei zentrale Orte des Bauernkriegs und beschäftigen uns vor Ort mit der aktuellen Darstellung des Bauernkriegs im Rahmen der Landesausstellung „freiheyt 1525“. Nicht zuletzt wollen wir diskutieren, welche Aktualität die sozialen und politischen Auseinandersetzungen im 16. Jahrhundert heute haben, und wollen sie auch in den Kontext von aktuellen Bauernrevolten weltweit stellen.

    Seminarort ist Erfurt mit Tagesausflügen nach Mühlhausen und Bad Frankenhausen.

    Der angegebene Preis für die Übernachtung umfasst die Zeit vom 15.06. bis 20.06.2025.

    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 16 begrenzt.

    Kooperationspartner*innen
  • Eine Region im Umbruch

    Die Lausitz befindet sich in der Region zwischen Deutschland, Tschechien und Polen und ist historisch stark von der Braunkohleförderung geprägt. War und ist die Kohle für das Leben zahlreicher Menschen in der Region von zentraler Bedeutung, so hat sie dennoch ihre Schattenseiten: Zahlreiche Dörfer mussten für sie verschwinden, zudem ist Braunkohle die mit Abstand klimaschädlichste Energiequelle. Mit dem Kohleausstieg 2038 steht die Region vor einem großen Umbruch, der nicht nur Konsequenzen für die direkt in der Kohleindustrie Beschäftigten hat.
    Wie prägte die Kohle die Lausitz? Und was folgt nach ihr? Von Cottbus, dem „Tor zum Spreewald“, aus wollen wir die Lausitz erkunden. Dabei soll es neben dem Strukturwandel auch um andere zentrale Aspekte der Region gehen.

    Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 16 Personen begrenzt.

    Für die Übernachtung gibt es eine Buchungsoption in einem lokalen Hotel. Der angegebene Preis für
    die Übernachtung umfasst die Zeit vom 18.05. bis 23.05.2025. Die Kosten für An- und Abreise, Übernachtung und Verpflegung müssen neben dem Teilnahmebeitrag selbst getragen werden.

    Seminarbeginn ist Montagmorgen um 9.00 Uhr.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes MOSaIK des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. statt. Vielen Dank für die Unterstützung durch Mittel des TMBWK.

    Kooperationspartner*innen
  • Am Rande Europas

    Portugal liegt weit am Rande Europas und die Region Alentejo ist innerhalb Portugals eine Randregion, weitab von der Hauptstadt. Die Hoffnungen, die der Sturz der Diktatur im April 1974 befreite und auch die zögerliche Politik der ersten provisorischen Regierungen führten bei den Menschen im Alentejo zu unerwarteter Selbstermächtigung: Bis Ende 1975 hatten die Landarbeiter*innen dort fast 1 Mio Hektar Land besetzt, um es gemeinsam zu bearbeiten. „A terra quem a trabalha“ – „Das Land denen, die es bearbeiten!“, hieß die Losung.
    Mehr als 50 Jahre sind inzwischen vergangen. Was ist seither geschehen? Wer bearbeitet die Ländereien jetzt? Was wird dort aktuell produziert und wie? Wir lernen die superintensive Landwirtschaft kennen und ebenso den alten, extensiven Ackerbau, den „Montado“, ein besonderes Ökosystem, das vom Menschen geschaffen wurde und für das die Region Alentejo charakteristisch ist. In diesem Seminar lernen wir dieses historisch gewachsene Kulturland kennen mit seinen an Hitze und Wasserknappheit angepassten Bäumen, als Lebensraum von Luchs und schwarzem Storch sowie Weidefläche für Schafe und schwarze Schweine unter den Schattenbäumen. Dabei gehen wir auch der Frage nach: Wie steht es mit der biologischen Landwirtschaft? Wir besuchen Dörfer, treffen uns mit lokalen Initiativen, machen kleine Ausflüge und beschäftigen uns neben der Landwirtschaft auch mit deren sozial-kulturellen Auswirkungen.

    Die Übernachtungen vom 21.09. bis 28.09.2025 sind im Teilnahmebeitrag enthalten.

    Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr.

    Kooperationspartner*innen
  • Wohnen ist Menschenrecht!

    Soziale Spaltung, Verdrängung, Mietpreisexplosion – seit Jahren ist die Auseinandersetzung um leistbaren Wohnraum ein zentrales politisches Thema in vielen Städten, in Frankfurt wie in Erfurt. Wien gehört zu den Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Dies liegt nicht zuletzt an einem einzigartigen System der Wohnbaupolitik. Die Versorgung mit sozialem Wohnraum ist in Österreich durch einen engen Zusammenhang zwischen Wohnbauförderung und dem Agieren gemeinnütziger Bauvereinigungen gekennzeichnet. Die Wurzeln des sozialen Wohnungsbaus reichen dabei bis zur Jahrhundertwende zurück und erlebten vor allem in den 1920er Jahren zu Zeiten des “Roten Wiens” einen ersten Höhepunkt. Wir wollen uns auf Spurensuche nach Geschichte und Gegenwart der Gemeindebauten in Wien begeben, uns mit Historikerinnen, Akteurinnen der Stadt Wien, Vertreterinnen der Arbeiterkammer, Stadtforscherinnen und Bewohnerinnen treffen. Dabei wollen wir auch der Frage nachgehen, welche Lösungen auf die Situation in der Bundesrepublik übertragbar sind, denn die Wiedereinführung einer Wohngemeinnützigkeit steht auch im aktuellen Koalitionsvertrag.

    Die Übernachtungen im Hotel Korotan vom 04. bis 09.05.2025 sind im Teilnahmebeitrag enthalten, werden aber direkt beim Hotel beglichen.

    Die Anreise erfolgt am Sonntag individuell, der Zug wird dabei empfohlen.

    Seminarbeginn ist Montagmorgen 9.00 Uhr, Seminarende Freitag um 15.00 Uhr.

    Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 16 begrenzt.

    Kooperationspartner*innen