Kleinwalsertal im (Klima-) Wandel
Temperaturrekorde, alpine Ökologie im österreichisch-deutschen Grenzraum und der Einfluss des Menschen
Die Moore und Feuchtgebiete im Kleinwalsertal sind in ökologischer Hinsicht von unschätzbarem Wert. Sie dienen als natürliche Wasserspeicher und tragen zur Regulierung des Wasserhaushalts bei. Darüber hinaus sind sie auch effektive Kohlenstoffsenker, die helfen, die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern. Und in ihnen offenbart sich eine reiche Vielfalt an Pflanzen, die sich perfekt an die feuchten, sauren und nährstoffarmen Bedingungen angepasst haben.
Grenzübergreifende Projekte wie LIFE AMooRe arbeiten daran, die verbliebenen Moorstrukturen durch gezielte Wiedervernässung und angepasstes Management zu schützen und zu reaktivieren.
Die Teilnehmer*innen lernen im Seminar die verschiedenen Typen von Mooren und Feuchtgebieten und deren dazugehörige Biodiversität kennen. Sie erfahren Hintergründe über die Gefährdung der schutzwürdigen Biotope in Europa und eine sich verändernde Landwirtschaft im Gebirge. Zusätzlich werden Naturschutzmaßnahmen und Möglichkeiten von nachhaltigem Tourismus zum Schutz der alpinen Feuchtgebiete vorgestellt.
Hinweis:
Wir sind in diesem Seminar viel zu Fuß unterwegs.
Übernachtung
11.07. – 16.07.2027
Seminarbeginn
Montag, 9:00 Uhr
Anreise
Sonntag
Kosten
Teilnahmebeitrag
Der Beitrag enthält die Programmkosten sowie die Unterbringung im Doppelzimmer mit Halbpension.
Mitglieder: 650 € Nur für Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft.
Anbieter

