„Bilitik und Poldung“ am Beispiel feministischer Politik und Bildung bei Ladyfesten

In den 2000er-Jahren wurden aus der Riot-Grrrl-Bewegung heraus sogenannte Ladyfeste organisiert – selbstorganisierte Veranstaltungen mit Musik, Party, Diskussionen und Skill-Sharing, »ein bisschen Punk, ein bisschen DIY, ein bisschen queer-feministische Theorie«. Im gerade erschienenen Sammelband »Bilitik und Poldung« diskutieren Wiebke Dierkes und Alek Ommert über Konflikte bei Ladyfesten, über gelungene Selbstbildungsprozesse und deren politische Bedeutung sowie über die Selbstermächtigung, die darin lag, sich Platz auf der Bühne zu nehmen.
Wir sprechen bei der Veranstaltung mit Alek über einen spannenden Ausschnitt queer-feministischer Bewegung der 2000er-Jahre und wollen im Anschluss gemeinsam darüber diskutieren, wie queer-feministische (Selbst-)Bildung und Politik heute organisiert werden, was wir aus der Geschichte der Ladyfeste mitnehmen wollen, und welche neuen Fragen und Konflikte sich in den letzten 20 Jahren ergeben haben.
Eine Veranstaltung des BiKo (BildungsKollektiv) und des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.
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Kostenfrei
