Athen
Krisen, Protest und gesellschaftlicher Wandel
Die Folgen der 2010 einsetzenden Wirtschafts- und Finanzkrise in Griechenland sind bis heute im ganzen Staat spürbar. Zahlen zeigen seit mehreren Jahren eine positive Entwicklung, aber die Mehrheit der Bevölkerung spürt das kaum. Zunehmender Tourismus, Privatisierungen, Großinvestitionen, steigende Mieten und Gentrifizierung verändern ganz Griechenland, insbesondere die Hauptstadt Athen. Die anhaltende hohe soziale Ungleichheit und Korruption, eine zunehmend autoritäre Regierung, die ankommenden vielen Flüchtlinge und schließlich die Klimakrise stellen die Gesellschaft vor weitere Herausforderungen.
Der Bildungsurlaub führt zu Orten und Akteur*innen dieser vielfältigen Auseinandersetzungen im Großraum Athen. Wir beschäftigen uns mit der Geschichte der antifaschistischen Bewegung, der griechischen Linken sowie sozialen Kämpfen und Protesten – von der Militärdiktatur bis zu heutigen linken Bewegungen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung Athens: Wem gehört die Stadt und wer entscheidet? Welche Folgen haben Tourismus und Gentrifizierung für Wohnen und Arbeiten, Mobilität und Kulturelles? Und wie erleben die am meisten Benachteiligten, die Migrant*innen und Geflüchtete, die Stadt?
Hinweis:
Wir sind in diesem Seminar viel zu Fuß unterwegs.
Übernachtung
03.10. – 09.10.2027
Seminarbeginn
Montag, 9:00 Uhr
Anreise
Sonntag
Kosten
Teilnahmebeitrag
Der Beitrag enthält die Programmkosten sowie die Unterbringung im Doppelzimmer mit Frühstück.
Mitglieder: 650 € Nur für Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft.
Anbieter

in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg Stiftung Hessen
