25.03.2017 | Erfurt

Fahrt zur Leipziger Buchmesse weiter lesen ...

29.03.2017 | Berlin

...weil Du auch ein Arbeiter bist! Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und die ArbeiterInnenbewegung weiter lesen ...

29.03.2017 | Luisenthal

Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten - Jahresabschluss und Betriebswirtschaft für die Interessenvertretung weiter lesen ...

ACHTUNG: Unsere neue Adresse ab dem 24.2.2016:

DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.
Schillerstraße 44
99096 Erfurt

beachten Sie bitte auch geänderte Kontaktdaten
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DGB-Bildungswerk Thüringen
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99096 Erfurt

Telefon: 0361-21727-0
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Bildungsangebote zu
Gesellschaft/Politik/Kultur

25.03.2017, 07:30 Uhr
Fahrt zur Leipziger Buchmesse

25.03.2017, 07:30 Uhr | Treffpunkt Thüringenhalle, Erfurt

Die Leipziger Buchmesse ist ein Lese- und Stöberfest für alle BücherliebhaberInnen: Über 2.000 Verlage präsentieren ihre Neuerscheinungen den rund 250.000 BesucherInnen - und Du kannst dabei sein, denn das DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. und der Kulturverein ?Rotdorn? organisieren gemeinsam eine Fahrt zur Leipziger Buchmesse.


Abfahrt: 7:30 Uhr, Thüringenhalle Erfurt
Rückkehr: 19 Uhr

Anmeldung: Contineo Buchhandlung
0361/7314536
kontakt@contineo.de

Teilnahme-Beitrag: 35,- Euro (Busfahrt + Eintritt)

12.04.2017, 19:00 Uhr
Filmabend: Modern Times (USA 1936) | 87 min.

12.04.2017, 19:00 Uhr | filler, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

Die Filmreihe "Arbeitswelt im Film" versteht sich als kulturelles Rahmenprogramm zum 1. Mai, den die internationale Arbeiter_innenbewegung seit 1890 als "Protest- und Gedenktag" begeht.

Charlie Chaplins Auseinandersetzung mit der industriellen Arbeitsgesellschaft gilt als einer der wichtigsten Filme aller Zeiten. Der Klassiker trägt den Untertitel ?Eine Geschichte der Industrie, des privaten Unternehmertums, des Kreuzzugs der Menschheit bei ihrem Streben nach Glück? Er ist eine Tragikomödie über den Menschen im Räderwerk der modernen Technik. Gleichzeitig ist der Film ein mit Galgenhumor gespickter Abgesang auf die berühmte Tramp-Figur und die Stummfilmära.

"Unter den Meisterwerken sind wiederum die 'Modernen Zeiten' das Meisterwerk."
Hellmuth Karasek

In Kooperation mit: DGB Thüringen, DGB-Jugend Erfurt, Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen, ver.di Thüringen

Flyer Arbeitswelt im Film

19.04.2017, 17:00 Uhr
Filmabend: Ich, Daniel Blake (GB 2016) | 100 min.

19.04.2017, 17:00 Uhr | Kinoklub am Hirschlachufer, Hirschlachufer 1 , 99084 Erfurt

Die Filmreihe "Arbeitswelt im Film" versteht sich als kulturelles Rahmenprogramm zum 1. Mai, den die internationale Arbeiter_innenbewegung seit 1890 als "Protest- und Gedenktag" begeht.

Der 59-jährige Brite Daniel Blake aus Newscastle ist nach dem Tod seiner Frau und einem schweren Herzinfarkt auf das Sozialsystem angewiesen - zum ersten Mal in seinem Leben. Doch auf der Behörde wird er nicht ernst genommen, sondern zu einer seelenlosen Nummer degradiert. Er schließt Freundschaft mit der alleinerziehenden Mutter Katie sowie ihren Kindern, gemeinsam kämpfen sie gegen Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit eines Systems an.

"Wenn man der Arbeiterklasse ein filmisches Denkmal errichten wollte - so sähe es aus."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

In Kooperation mit: DGB Thüringen, DGB-Jugend Erfurt, Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen, ver.di Thüringen

Teilnahme-Beitrag: 6,50 Euro | 5,- Euro für Gewerkschaftsmitglieder

Flyer Arbeitswelt im Film

24.04.2017, 20:00 Uhr
Filmabend: Blutige Erdbeeren (USA 1970) | 109 min.

24.04.2017, 20:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Die Filmreihe "Arbeitswelt im Film" versteht sich als kulturelles Rahmenprogramm zum 1. Mai, den die internationale Arbeiter_innenbewegung seit 1890 als "Protest- und Gedenktag" begeht.

Die Studentenbewegung des Mai 1968 fand auch in den USA seinen Niederschlag. Der Film fängt das Lebensgefühl und die Musik der Zeit sehr gut ein. Dabei erzählt er die Geschichte des politisch nicht sonderlich interessierten Studenten Simon, der bei einer Protestversammlung die Studentin Linda kennenlernt. Sie ist Anhängerin von Marcuse und Che Guevara und durch sie wird er Teil der universitären Auseinandersetzung zwischen Demokratisierung und Kriegsbeteiligung.

"Der den Übergang vom privaten zum politischen Engagement geschickt nachzeichnende Film ergibt ein ergreifendes Bild der Atmosphäre der amerikanischen Universitätsunruhen vom Mai 1968."
zelluloid.de


In Kooperation mit: DGB Thüringen, DGB-Jugend Erfurt, Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen, ver.di Thüringen

Flyer Arbeitswelt im Film

27.04.2017, 19:00 Uhr
Marija (BRD/Schweiz 2016) | 100 min.

27.04.2017, 19:00 Uhr | Kinoklub am Hirschlachufer, Hirschlachufer 1 , 99084 Erfurt

Die Filmreihe "Arbeitswelt im Film" versteht sich als kulturelles Rahmenprogramm zum 1. Mai, den die internationale Arbeiter_innenbewegung seit 1890 als "Protest- und Gedenktag" begeht.

Die Ukrainerin Marija, Titelheldin von Michael Kochs erstem Langfilm, lebt in einem armen Viertel im Norden Dortmunds. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Putzfrau in einem Hotel, träumt aber insgeheim von einem eigenen Frisörsalon. Als sie nach einem leichtfertigen Diebstahl entlassen wird, steht sie vor dem Nichts. Doch Marija hat die Nase voll, von Billigjobs, in denen sie ausgebeutet wird, von der Unsichtbarkeit und von diesem tagtäglichen Kampf um Kleinigkeiten. Veränderungen müssen her.

"Ein schillerndes Schauspielerensemble löst große Themen wie Freundschaft, Toleranz und Solidarität in eine Fülle intimer, wahrhaftiger Momente auf."
epd film



In Kooperation mit: DGB Thüringen, DGB-Jugend Erfurt, Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen, ver.di Thüringen

Teilnahme-Beitrag: 6,50 Euro | 5,- Euro für Gewerkschaftsmitglieder

Flyer Arbeitswelt im Film

06.05.2017, 10:00 bis 17.30 Uhr
5. Thüringer Treffen von Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen

06.05.2017, 10:00 bis 17.30 Uhr | filler, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

[EINLADUNG] Samstag 06.05.2017 - 10-17:30 Uhr - Erfurt (Filler, Schillerstraße 44)
5. Thüringer Treffen von Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen

[CoRa] lädt am 6. Mai zum fünften Treffen der Thüringer Initiativen in der Flüchtlingsarbeit ein. Wir wollen die Vernetzung von Engagierten und den Austausch von guter Praxis aus den Landkreisen weiter voranbringen. Es wird zahlreiche Workshops zur Unterstützung eurer Arbeit vor Ort geben. Darüber hinaus wollen wir gemeinsam an einer Resolution arbeiten.

Eingeladen sind alle Engagierte, die sich gegen Rassismus und für Menschenrechte einsetzen. Um einen guten Austausch zu ermöglichen, meldet uns bitte in welche Sprachen übersetzt werden soll.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Für Verpflegung (vegan, vegetarisch) ist gesorgt.

Anbei findet ihr den Ablaufplan, Workshopbeschreibung und Anmeldebogen.

Viele Grüße sendet das Projekt [CoRa] des Flüchtlingsrat Thüringen und des DGB Bildungswerk
Thüringen.

Anmeldung bitte bis 25. April mit beigefügtem Anmeldebogen an:

DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.
Schillerstraße 44, 99096 Erfurt
Projekt [CoRa]
Melanie Pohner
Tel: 0361/21727-18
Fax: 0361/21727-27
Email: info@dgb-bwt.de

_________________________________________________________________________________

[INVITATION] Saturday, 6th of May 2017 , 10:00 a.m. ? 5:30 p.m. - Erfurt (Filler, Schillerstr. 44)

5th Meeting of Refugee Support Groups in Thuringia

[CoRa] invites you all to the 5th meeting of refugee support groups. It will take place on the 6th of May 2017 in Erfurt. There will be time for networking as well as for an exchange concerning the current situation of refugees in Thuringia. Several workshops for supporting your local activities will be offered. In addition we will work on a resolution.

Invited are all activists that work against racism and for human rights. We can invite translators. Please inform us beforehand, which languages are needed. The meeting free of charge. We offer vegan and vegetarian food and drinks.

You find the schedule with the description of the workshops and the registration form attached.

Kind regards
[CoRa] Refugee Council of Thuringia and DGB Bildungswerk Thuringia

Please send the registration form until the 25th of April 2017 to:
DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.
Schillerstraße 44, 99096 Erfurt
Projekt [CoRa]
Melanie Pohner
Tel: 0361/21727-18
Fax: 0361/21727-27
Email: info@dgb-bwt.de



In Kooperation mit: Flüchtlingsrat Thüringen e.V., Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und PRO ASYL

2017 05 06 Einladungsflyer deu

2017 05 06 Einladungsflyer eng

2017 05 06 Anmeldebogen deu

2017 05 06 Anmeldebogen eng

23. bis 25. Juni 2017
Widerständige Wege. Wanderwochenende in der Sächsischen Schweiz

23. bis 25. Juni 2017 | Pirna, Pirna

Die sächsische Schweiz gilt heute als Nazihochburg. Doch das war nicht immer so. Von 1920 bis 1933 war Siegfried Rädel von der KPD Reichstagsabgeordneter für Pirna, es gab eine lebendige Arbeiterbewegung, darunter viele NaturfreundInnen und BergsportlerInnen. Nach der Machterlangung der Nationalsozialisten gingen Teile von ihnen in den Widerstand. Ihre guten Geländekenntnisse kamen ihrer illegalen Arbeit als GrenzgängerInnen zugute. So wurden Flugschriften über die tschechische Grenze nach Deutschland oder Verfolgte in entgegengesetzter Richtung in Sicherheit gebracht.
Gemeinsam mit dem Akubiz e.V. wollen wir uns auf Spurensuche begeben und dabei Orte des Widerstands und der Verfolgung in der Sächsischen Schweiz wandernd ergründen.


Freitag, 23. Juni 2017
gemeinsame Anreise nach Pirna (Haus Friedland)
thematische Einführung

Samstag, 24. Juni 2017
größere geführte Wanderung zu Orten des Widerstands (15km)

Sonntag, 25. Juni 2017
kleinere Wanderung (ca. 10km), gemeinsame Abreise

Teilnahmebeitrag: 40,- Euro/ 30,- Euro ermäßigt
beim Vorbereitungstreffen in Erfurt zu zahlen

Die Plätze sind auf 15 Personen beschränkt, Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Im Teilnahmebeitrag sind die Kosten der Anreise, eine einfache Verpflegung und die Übernachtungen im Mehrbettzimmer enthalten.

Anmeldungen bis zum 6. Mai unter:
quer@dgb-bwt.de
Telefon: 0361/21727-0


In Kooperation mit: Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, Akubiz e.V.

Flyer Widerständige Wege

Vergangene Veranstaltungen

11.03.2016, 15:00 Uhr
Zum Internationalen Frauentag: Ein bisschen gleich ist nicht genug. Lesung und Diskussion mit Anke Domscheit-Berg

11.03.2016, 15:00 Uhr | Goldener Löwe, Marienstraße 57, Eisenach

Frauen werden seltener Chefs, verdienen weniger und tragen die Hauptlast unbezahlter Arbeit in Haushalt und Familie: das Resultat einer Gesellschaft, die Männer und Frauen in stereotype Schubladen steckt. Ob Spielzeug, Werbung oder Medien ? überall werden Frauen sexualisiert, als schwach und weniger kompetent dargestellt.

Anke Domscheit-Berg mischt sich mit ihrem Buch ?Ein bis-schen gleich ist nicht genug? in die Debatte um mehr Geschlechtergerechtigkeit ein. Sie trägt Fakten zusammen und gibt Hinweise, was wir alle zu echter Gleichberechtigung beitragen können.

Gemeinsam mit der Autorin wollen wir über ihre Thesen und Forderungen diskutieren.


ReferentIn: Anke Domscheit-Berg

In Kooperation mit: Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen und ver.di Landesfrauenrat

11.03.2016, 19:00 Uhr
Zum Internationalen Frauentag: Ein bisschen gleich ist nicht genug. Lesung und Diskussion mit Anke Domscheit-Berg

11.03.2016, 19:00 Uhr | Radio F.R.E.I., Gotthardstraße 21, 99084 Erfurt

Frauen werden seltener Chefs, verdienen weniger und tragen die Hauptlast unbezahlter Arbeit in Haushalt und Familie: das Resultat einer Gesellschaft, die Männer und Frauen in stereotype Schubladen steckt. Ob Spielzeug, Werbung oder Medien ? überall werden Frauen sexualisiert, als schwach und weniger kompetent dargestellt.

Anke Domscheit-Berg mischt sich mit ihrem Buch ?Ein bis-schen gleich ist nicht genug? in die Debatte um mehr Geschlechtergerechtigkeit ein. Sie trägt Fakten zusammen und gibt Hinweise, was wir alle zu echter Gleichberechtigung beitragen können.

Gemeinsam mit der Autorin wollen wir über ihre Thesen und Forderungen diskutieren.


ReferentIn: Anke Domscheit-Berg

In Kooperation mit: Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen und ver.di Landesfrauenrat

21.03.2016, 19:00 Uhr
Der Traum von Olympia. Die Geschichte von Samia Yusuf Omar. Reinhard Kleist spricht über seine Graphic Novel

21.03.2016, 19:00 Uhr | Franz Mehlhose, Löberstraße 12, 99096 Erfurt

Die Sprinterin Samia Yusuf Omar vertrat Somalia bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. In ihrer Heimat wurde sie jedoch von islamistischen Extremisten bedroht, die ablehnen, dass Frauen Sport treiben. In der Hoffnung, an der Olympiade in London teilnehmen zu können, versuchte sie die Flucht nach Europa. Samia Yusuf Omar ertrank 2012 im Alter von 21 Jahren vor der Küste Maltas im Mittelmeer.
Comiczeichner Reinhard Kleist erzählt die wahre Geschichte von Samia Yusuf Omar exemplarisch für die globale Ungleichheit und das Flüchtlingselend in beeindruckenden Bildern. Zum Internationalen Tag gegen Rassismus wird er von der Arbeit an seiner Graphic Novel berichten.

ReferentIn: Reinhard Kleist

In Kooperation mit: Landessportbund Thüringen Bildungswerk

21.03.2016 Lesung Kleist

9. bis 28. Mai 2016
Ausstellung: "Nichts war vergeblich." Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

9. bis 28. Mai 2016 | Michaelkirche, Michaelisstraße, 99084 Erfurt

Ausstellung des Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945

Öffnungszeiten: Montags bis Samstags 11-16 Uhr, Donnerstags verlängerte Öffnungszeit bis 19 Uhr

Der Anteil an Menschen, die sich gegen den Terror des NS-Staats zur Wehr setzten, war gering. Unter ihnen stellten die Frauen eine noch kleinere Gruppe dar. Diejenigen aber, die sich auf vielfältige Weise dem Regime widersetzten, werden in der Öffentlichkeit immer noch wenig gewürdigt. Der Widerstand von Frauen galt als meistens "privat" oder "persönlich", nur selten als politisch motiviert.
Mit diesen Vorurteilen will die Ausstellung "Nichts war vergeblich" aufräumen. Sie zeigt anhand von 18 Biographien den Mut von Frauen, die dem Nationalsozialismus die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen und setzten damit ihr Leben aufs Spiel.
Unter den Portraits finden sich viele unbekannte und einige bekannte Namen. Der Kampf dieser Frauen gegen den NS-Staat verdient Aufmerksamkeit.

In Kooperation mit: Offene Arbeit Erfurt, gefördert durch den Lokalen Aktionsplan (LAP) gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt & Partnerschaft für Demokratie

09.05.2016, 19:00 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Gudrun Schmidt vom Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945

09.05.2016, 19:00 Uhr | Michaelkirche, Michaelisstraße, 99084 Erfurt

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Nichts war vergeblich." Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

9. bis 28. Mai 2016 | Michaelkirche, Michaelisstraße, 99084 Erfurt

Öffnungszeiten: Montags bis Samstags 11-16 Uhr, Donnerstags verlängerte Öffnungszeit bis 19 Uhr

In Kooperation mit: Offene Arbeit Erfurt, gefördert durch den Lokalen Aktionsplan (LAP) gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt & Partnerschaft für Demokratie

12.05.2016, 19:00 Uhr
Oda Schottmüller: Tänzerin, Bildhauerin und Nazigegnerin

12.05.2016, 19:00 Uhr | Michaelkirche, Michaelisstraße, 99084 Erfurt

Vortrag zu Biographie und Rezeptionsgeschichte in BRD und DDR

Die Nazigegnerin Oda Schottmüller (1905-1943) entwickelte in ihren faszinierenden Maskentänzen eine eigene Tanzästhetik und stellte in diesen Tänzen die nationalsozialistische Politik öffentlich infrage. Sie gehörte dem Freundes- und Widerstandskreis um Harro Schulze-Boysen an. Im September 1942 wurde sie von der Gestapo im Rahmen des Fahndungskomplexes "Rote Kapelle" festgenommen. Man unterstellte ihr, sich an Funkversuchen nach Moskau beteiligt zu haben. Obwohl das nie nachgewiesen werden konnte, wurde sie zum Tode verurteilt und am 5. August 1943 hingerichtet.

Basierend auf der Gestapo-Lüge, die "Rote Kapelle" sei Teil der sowjetischen Auslandsspionage, wurde auch Oda Schottmüller in der Bundesrepublik bis Mitte der 1980er Jahre aus dem offiziellen Gedenken an den Widerstand gegen das NS-Regime ausgegrenzt. In der DDR hingegen deutete das MfS die "Rote Kapelle" systematisch zur "Kundschafterorganisation für die Sowjetunion" um und erfand eine dazu passende Biographie für Oda Schottmüller.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Nichts war vergeblich." Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

9. bis 28. Mai 2016 | Michaelkirche, Michaelisstraße, 99084 Erfurt

Öffnungszeiten: Montags bis Samstags 11-16 Uhr, Donnerstags verlängerte Öffnungszeit bis 19 Uhr

ReferentIn: Geertje Andresen

In Kooperation mit: Offene Arbeit Erfurt, gefördert durch den Lokalen Aktionsplan (LAP) gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt & Partnerschaft für Demokratie

19.05.2016, 19:00 Uhr
Frauen in der Resistenza. Italienierinnen im Widerstand gegen deutsche Besatzung und Faschismus

19.05.2016, 19:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

multimedialer Vortrag mit Heike Demmel (resistenza.de)

Sie kämpften als Partisaninnen, schmuggelten Nachrichten und Waffen. Sie streikten, agitierten, sabotierten und verweigerten sich hartnäckig den Befehlen: Frauen im besetzten Italien leisteten auf unterschiedlichste Weise Widerstand gegen den italienischen Faschismus und das NS-Regime.
Doch nach der Befreiung geriet die weibliche Seite der Resistenza in Vergessenheit. In ihrem multimedialen Vortrag erinnert die Historikerin Heike Demmel resistenza.de) an diese mutigen Frauen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Nichts war vergeblich." Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

9. bis 28. Mai 2016 | Michaelkirche, Michaelisstraße, 99084 Erfurt

Öffnungszeiten: Montags bis Samstags 11-16 Uhr, Donnerstags verlängerte Öffnungszeit bis 19 Uhr

In Kooperation mit: Offene Arbeit Erfurt, gefördert durch den Lokalen Aktionsplan (LAP) gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt & Partnerschaft für Demokratie

21.05.2016, 10 bis 17 Uhr
3. Treffen Thüringer Initiativen

21.05.2016, 10 bis 17 Uhr | filler, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

Nach den zwei erfolgreichen Treffen im letzten Jahr, laden wir am 21. Mai 2016 in Erfurt zum dritten Initiativentreffen ein. Wir möchten den Tag nutzen, die Vernetzung von Engagierten der Flüchtlingsarbeit und den Austausch von guten Praxisbeispielen aus den Landkreisen voranzubringen. Darüber hinaus bieten wir den Teilnehmenden wieder zahlreiche Workshops und Seminare zur Unterstützung ihrer Arbeit vor Ort an.

Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtlich Engagierte und ist kostenlos. Für Verpflegung (vegan, vegetarisch) ist gesorgt. Bitte beachtet, die Veranstaltung ist in deutscher Sprache. Bei Übersetzungsbedarf können wir unterstützen, bitte sprecht uns im Vorfeld dazu an.

Programm
1. Kurzvorstellung, Kennenlernen und Austausch der Initiativen

2. Vortrag: Aktuelle Situation Flucht und Asyl in Thüringen (Rechtslage, Asylpaket II, Familiennachzug, neues Erstaufnahmemodell u.a.)

3. Workshopphase
- Workshop 1: Einzelfallberatung - Besprechung anonymisierter Einzelfälle
- Workshop 2: Gleichberechtigte Mitarbeit von Geflüchteten in Initiativen fördern
- Workshop 3: Motivation und Anbindung von Ehrenamtlichen - wie kann Engagement verstetigt werden?
- Workshop 4: Grenzen des Engagements ? Fragen zwischen Belastung und Haltung von Engagierten
- Workshop 5: "Tue Gutes und rede darüber" ? Außenwirkung und Gegenrede zur Stimmungsmache stärken

4. Informationen zu aktuellen thüringenweiten Beratungs- und Informationsangeboten zum Thema Flucht und Asyl


Ausschlussklausel
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.



In Kooperation mit: Flüchtlingsrat Thüringen e.V., Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und PRO ASYL

Anmeldebogen

Anmeldebogen 3. Treffen Thüringer Initiativen

Programm 3. Treffen Thüringer Initiativen

23.06.2016, 19:00 Uhr
Von der Nähmaschine bis zur Einkaufstüte. Arbeitsbedingungen in der Textilbranche in Thüringen und weltweit

23.06.2016, 19:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Das T-Shirt, das wir im Laden kaufen, hat einen langen Weg hinter sich. Produziert wird unsere Kleidung meist in Billiglohnländern wie Bangladesch, Indien, Vietnam, Kambodscha oder der Türkei. Globale Markenketten bestimmen dabei die Bedingungen, ArbeiterInnen werden ausgebeutet. Aber nicht nur in den Herstellungsländern sind die Arbeitsbedingungen prekär. Auch im deutschen Einzel- und Versandhandel sind die Beschäftigten von negativen Auswirkungen ?flexibler? Arbeitszeitmodelle wie Minijobs, Teilzeitarbeit oder Rufbereitschaft betroffen. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für Beschäftigte, Gewerkschaften und KonsumentInnen?

Das T-Shirt, das wir im Laden kaufen, hat einen langen Weg hinter sich. Produziert wird unsere Kleidung meist in Billiglohnländern wie Bangladesch, Indien, Vietnam, Kambodscha oder der Türkei. Globale Markenketten bestimmen dabei die Bedingungen, ArbeiterInnen werden ausgebeutet. Aber nicht nur in den Herstellungsländern sind die Arbeitsbedingungen prekär. Auch im deutschen Einzel- und Versandhandel sind die Beschäftigten von negativen Auswirkungen ?flexibler? Arbeitszeitmodelle wie Minijobs, Teilzeitarbeit oder Rufbereitschaft betroffen. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für Beschäftigte, Gewerkschaften und KonsumentInnen?

19:00 Uhr
Kann Kleidung sauber sein? Vortrag Berndt Hinzmann, INKOTA netzwerk

19:30 Uhr
Gesprächsrunde zu Arbeitsbedingungen in der weltweiten Textilbranche und im deutschen Bekleidungseinzelhandel.
Es diskutieren mit:
Ronny Streich, Gewerkschaft ver.di
Vera Niedermeier, Einzelhändlerin Mo Quadrat, Erfurt
Berndt Hinzmann, INKOTA netzwerk

20:15 Uhr
Gemeinsame Abschlussüberlegungen

In Kooperation mit: Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Thüringen, ver.di-Bezirksfrauenrat, ver.di Handel Thüringen

Arbeitsbedingungen Textil

28.06.2016, 20:00 Uhr
Diskussionsrunde: Über Grenzen hinweg. Transnationale Perspektiven auf Flucht und Migration im Thüringer Kontext

28.06.2016, 20:00 Uhr | Radio F.R.E.I., Gotthardstraße 21, 99084 Erfurt

Nicht nur in Erfurt und Thüringen engagieren sich Menschen für Geflüchtete, in den letzten Monaten waren auch mehrere Gruppen außerhalb Deutschlands unterwegs, um ihre Solidarität über Grenzen hinweg praktisch werden zu lassen. Welche Eindrücke bringen sie mit zurück? Welche politischen Perspektiven gegen das aktuelle europäische Grenzregime leiten sich daraus ab? Und wie können die gemachten Erfahrungen nach der Rückkehr für die weitere Arbeit in Thüringen genutzt werden?

Darüber wollen wir mit allen diskutieren, die sich für Flüchtlinge engagieren.
Mitdiskutieren werden:
- Thüringer Teilnehmende eines Hilfskonvois nach Idomeni
- Erfurter Studierende, die auf Lesbos Geflüchtete unterstützt haben
- Aktive vom ?Watch the Med Alarmtelefon? zur Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer


In Kooperation mit: Flüchtlingrat Thüringen e.V.

21.09.2016, 09:00 Uhr
Das Themenfeld Flucht und Asyl in sozialen Netzwerken - Hatespeech, Filterblasen und "Lügenpresse" - abgesagt

21.09.2016, 09:00 Uhr | filler, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

Die Fortbildung findet leider nicht statt.

In sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter scheinen Hetze und Hass gegenüber Geflüchteten keine Grenzen gesetzt zu sein. Eine Trennung in On- und Offlinewelt existiert nicht, ein Gerücht auf Facebook ist wenige Stunden später die "Wahrheit", die im Klassenzimmer Gesprächsthema ist. Gerade im Themenfeld Flucht und Asyl ist es schwer, diese "Informationen" einzuordnen.
Die Fortbildung soll dabei helfen, einen kurzen Einblick zu bekommen, welchen Mechanismen Hetze im Netz unterliegt, wie Algorithmen, Filterblasen und Co funktionieren. Außerdem werden wir diskutieren, wie entsprechende Diskussionen mit der Klasse geführt werden können, welche Äußerungen zurückgewiesen und welche hinterfragt werden müssen. Nicht zuletzt werden Informationsquellen und Anlaufstellen zum Thema Flucht und Asyl in Thüringen vorgestellt.

Die Veranstaltung ist vom Thillm als Fortbildung für Thüringer Lehrkräfte unter der Nummer 5094-81-0269/16 anerkannt. Fahrkosten können leider nicht übernommen werden. Die Anmeldung kann bis zum 12.09.2016 unter benjamin.heinrichs@dgb-bwt.de oder www.dgb-bwt.de erfolgen. Für Rückfragen stehen wir gerne unter den genannten Kontaktdaten zur Verfügung.

ReferentIn: Benjamin Heinrichs

22.09.2016, 19:00 Uhr
Kontinuitäten der Stigmatisierung: Antiziganismus in Deutschland nach 1945

22.09.2016, 19:00 Uhr | Begegnungsstätte Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 5, 99084 Erfurt

"Nach all den Strapazen, mussten wir alle Kraft aufbringen, um für unser Weiterleben zu sorgen. [...] Und jetzt mussten wir zum Amt gehen und beweisen, dass wir KZ-Überlebende waren. Es gab sogar Beamte, die uns ins Gesicht sagten, dass wir uns wohl die Nummer selbst auf den Arm geschrieben haben. [...] Ich bin so manches Mal so wütend geworden, dass ich am liebsten alles kurz und klein geschlagen hätte in der Behörde." Oskar Böhmer, Überlebender

Die überlebenden Sinti und Roma mussten sich nicht nur eine neue Existenz aufbauen und einen Umgang mit dem Verlust ihrer Angehörigen und ihren eigenen traumatischen Erfahrungen finden, sondern auch dem allgegenwärtigen offenen Rassismus und den gesellschaftlichen und politischen Ausgrenzungsmechanismen in deutschen Behörden und in der Mehrheitsgesellschaft entgegentreten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Antiziganismus. Geschichte und Gegenwart gesellschaftlicher Ausgrenzung und Verfolgung"

ReferentIn: Anja Reuss, Historikerin

In Kooperation mit: Die Reihe "Antiziganismus" ist eine Veranstaltung der Landesorganisation der freien Träger in der Erwachsenenbildung LOFT in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. und dem Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

2016 Flyer Antiziganismus

30.09.2016, 19:00 Uhr
Lost in Transition - Gefangen im Teufelskreis Vortrag und Diskussion

30.09.2016, 19:00 Uhr | Radio F.R.E.I., Gotthardstraße 21, 99084 Erfurt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz hat 70 aus Deutschland abgeschobene oder zur Rückkehr in den Kosovo gedrängte Familien der Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter begleitet und ihr Schicksal dokumentiert. Die Bilanz ist erschütternd: Die Minderheitenangehörigen sind im Kosovo einer so gravierenden strukturellen und kumulativen Diskriminierung ausgesetzt, dass sie dort nicht leben können. Stephan Müller wird in seinem Vortrag die Ergebnisse der Studie im Einzelnen vorstellen und darin die Betroffenen zu Wort kommen lassen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Antiziganismus. Geschichte und Gegenwart gesellschaftlicher Ausgrenzung und Verfolgung"

ACHTUNG: Im Anschluss verleiht der Flüchtlingsrat Thüringen e.V. anlässlich des ?Tages des Flüchtlings? zum 14. Mal den ?Preis für herausgehobenes Engagement für die Rechte von Flüchtlingen?

ReferentIn: Stephan Müller, GfbV - Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz

In Kooperation mit: Die Reihe "Antiziganismus" ist eine Veranstaltung der Landesorganisation der freien Träger in der Erwachsenenbildung LOFT in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. und dem Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

2016 Flyer Antiziganismus

07.10.2016, 19:00 Uhr
The Awakening (Das Erwachen) Filmabend mit Diskussion

07.10.2016, 19:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Das Erwachen ist ein Zustand der Lebensrealität von Roma, die abgeschoben wurden. Welchen psychologischen Effekt hat die Abschiebung auf die Menschen? Wie ergeht es den Kindern und Jugendlichen, die in Deutschland aufgewachsen sind und nun in einem fremden Land aufwachen, fern von ihren Freunden und ihrem gewohnten Umfeld? Der Film gewährt einen Einblick in diesen Zustand des Erwachens bzw. des Entsetzens der Betroffenen, die Deutschland als ihre Heimat betrachtet haben und sich nun in einem für sie fremden Land völlig neu orientieren müssen und vermittelt ein authentisches Bild über die Schockerfahrung Abschiebung. Zugleich zeigt er Rassismus und Diskriminierungen auf, mit denen Roma in verschiedenen Ländern Europas konfrontiert werden.

Der Filmemacher Kenan Emini wird anwesend sein.



In Kooperation mit: Die Reihe "Antiziganismus" ist eine Veranstaltung der Landesorganisation der freien Träger in der Erwachsenenbildung LOFT in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. und dem Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

2016 Flyer Antiziganismus

16.03.2017, 10:00 Uhr
Politischer Stammtisch: Diskussionsrunde zur Bundestagswahl

16.03.2017, 10:00 Uhr | Begegnungsstätte der Volkssolidarität , Oskar-Schlemmer-Straße 1, 99085 Erfurt

Am 24. September wird ein neuer Bundestag gewählt.
Wir haben uns Kandidaten für den neuen Bundestag eingeladen, sie sollen uns sagen was sie seit 2012 für uns erreicht und was sie vorhaben um gewählt bzw. wieder gewählt zu werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei die seniorenpolitischen Wahlprüfsteine der IG BAU.

Zum Stammtisch hat jedeR die Gelegenheit sich sein eigenes Bild zu machen.


In Kooperation mit: Seniorenarbeitskreis IG Bauen-Agrar-Umwelt Bezirk Erfurt